Auswendiglern-Tipps?

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5 Antworten

Gedächtnistraining lernen. Routen anlegen. 

Text lesen, jeden Sinnabschnitt (das kann ein Satz oder Absatz sein, je nach deinem Verständnis) zunächst auf einem Routenpunkt ablegen. Jetzt kennst du den Inhalt des Textes (vorher alle unbekannten Begriffe nachschlagen). 

Jetzt den Text laut lesen und einen Rhythmus finden. Überlegen, wie du den Text in eine dir bekannte Melodie fassen kannst. Oder den Text rappen (frei). Nun den Text wiederholt laut oder leise "mitsingen". 

Du solltest jetzt zwei Hilfen haben: Die Routenpunkte erinnern dich an den Inahlt des Textes und die Melodie erinnert dich daran, welche Wörter aneinandergehängt werden. 

Verbunden mit Wiederholungen an mehreren Tagen sollte der Text je nach Länge in ein paar Tagen sitzen (sagen wir mal für den Anfang, eine Seite in ein paar Tagen, bei größerer Übung können sicherlich auch mehrere Seiten oder ein Kapitel in einer Woche gelernt werden, auch abhängig von der Vertrautheit mit dem Inhalt des Stoffes).

Mein Vater musste früher Reden vor Ärzten halten als Pharmareferent. Das waren ca. 15 Seiten, die er wortgetreu wiedergeben musste am Anfang und er lernte diese jeweils auf der Zugfahrt zum Kongress (ein paar Stunden). Das ist also reine Übungssache. 

Fange mit kleinen Absätzen an, oder erst mal nur einem Satz, hänge einen zweiten Satz an, lerne den Absatz, mache das gleiche mit dem zweiten Absatz, verbinde sie - so wird deine Textsicherheit der ersten (Ab-) Sätze steigen und nach und nach lernst du immer größere Teile des Gesamttextes auswendig.

Du solltest erst einmal herausfinden, was für ein Lerntyp Du bist.

http://www.testedich.de/quiz29/quiz/1313652143/Lerntypentest

Ich beispielsweise habe früher am schnellsten ein Gedicht gelernt, wenn ich es einmal abgeschrieben habe. So fiel es mir leichter, mich an die einzelnen Sätze zu erinnern, weil ich das Schriftbild erinnerte. Meine älteste Tochter hat mit Lernplakaten den Stoff reingepaukt, während die Jüngste sich die Fakten auf Band sprach und diese sich abends im Bett liegend anhörte.

Du mußt also herausfinden, wie Du am besten Deine Gehirnzellen aktivieren kannst.

Einige machen aus dem zu lernenden Stoff eine gedankliche Reise und packen die Fakten in eine Geschichte. Eine Freundin von mir die Jura studierte, merkte sich die einzelnen Gesetze, indem sie diese imaginär in ihrem Zimmer auf Kommode, Schränke, Bücherregale und in Schubladen verteilte.

Viel Erfolg!

Ich habe den Test gemacht, ich bin der auditive Lerntyp. Und jetzt?

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@MrVilla

Du lernst also über das Hören. Zeichne das, was Du zu lernen hast auf; Knopf ins Ohr und dann finde heraus, wie Du das Gehörte am besten wiedergeben kannst - entspannt auf dem Bett, auf der Wiese liegend, durch den Park / Wald wandernd ... Versuch macht klug!

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@tachyonbaby

Ich wusste erlich gesagt gar nicht, dass ich so ein Lerntyp bin. Bis jetzt laß ich immer die Sätze, wiederholte sie immer, bis ich sie irgendwann auswendig wusste. Aber das, kostete mir viel zu viel Zeit! Dann versuche ich Mal das hören. Vielleicht fällt mir ja das lernen, so leicht wie noch nie 😉. Mal sehen. Dann werde ich keine Probleme mehr haben, und alles geht schneller.

Da ich sowieso bald viel auswendig lernen muss, kommt mir dies gerade ganz gelegen.

PS: Was für ein Gerät soll ich kaufen, womit ich dann aufnehmen kann plus mit Kopfhörer hören kann? 

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Ich wusste erlich gesagt gar nicht, dass ich so ein Lerntyp bin. Bis jetzt laß ich immer die Sätze, wiederholte sie immer, bis ich sie irgendwann auswendig wusste. Aber das, kostete mir viel zu viel Zeit! Dann versuche ich Mal das hören. Vielleicht fällt mir ja das lernen, so leicht wie noch nie 😉. Mal sehen. Dann werde

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@MrVilla

Meine Tochter hat damals den guten alten Kassettenrecorder / Walkman genommen, da es mp3 noch nicht gab. Jetzt haben doch alle diese "Wundergeräte", die alles können von Telefonieren, Internet über Foto, Video und auch Musik abspielen. Bin da einfach nicht auf dem Laufenden, weil mir kein Handy ins Haus kommt.

Manchmal ist man auch ein Mischtyp. Bei mir ist die Kombination von visuellem und motorischem Typ gegeben. Ich nehme mir den zu lernenden Text mit in den Wald und gehe langsam auf dem Weg den Text laut vor mich hinsprechend, bis ich ihn kann. In den Klöstern gab es früher ja nicht umsonst die sogen. "Wandelgänge". Die wußten schon warum. Ich habe früher so seitenweise den Faust gelernt.

Ein Patentrezept kann ich Dir nicht geben; Du mußt das einfach ausprobieren. Natürlich ist das Auswendiglernen auch eine Übungssache und geht in der Regel immer schneller, je öfter wir unseren Gehirnkasten für so etwas brauchen. Leider halten viele das Lernen von Gedichten in der Schule für total überflüssig; es hat aber durchaus Sinn und dient nicht nur dem Lerntraining, sondern auch dem Sprachverständnis auf schöngeistiger Ebene.

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Mann kann es trainieren. Wenn du oft übst, wirst du es auch irgendwann besser können. Teil dir das Auswendiglernen in mehrere kleine Abschnitte ein. Erst wenn du einen Abschnitt auswendig kannst, gehst du über zum Nächsten.

Jeder lernt anders, manche lesen den Stoff einfach sehr oft, andere schreiben ihn an und die nächsten hören sich einen Text dazu an... In jedem Fall hilft aber Aufteilung in kleinere Abschnitte und stetige Wiederholung. 

Es gibt da mehr als nur ein paar Methoden:

1. Einfach immer wieder anschauen und wiederholen. So lange bis man absolut gar keinen Bock mehr hat.

2. Die Methode hab ich in der Schule mal gelernt. Geht nur mit Texten. Gründlich durchlesen. Dann Stichpunkte rausschreiben. Dann den Text nur mit den Stichpunkten nochmal schreiben.

3. Auf Band sprechen und immer wieder anhören.

4. Beim Zocken jedes mal wenn man stirbt angucken. 

5. Unters Kopfkissen legen. Und dann drauf schlafen. Wer weiß ob ea klappt?

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