Austritt EU GB?

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 Kommentar von atzef  Wie kommst du auf diese Einschätzung? Warum sollte Merkel zu größeren Zugeständnissen bereit sein? Worin soll da der deutsche Vorteil liegen? Warum soll man sich zugunsten der Briten es mit aderen EU-Mitgliedspartnern verscherzen? Hatte nicht gerade Mutti ausdrücklich die "Rosinenpickerei" ausgeschlossen? Aber lass mal hören, worauf deine Eischätzung basiert.



Es kam auf NTV, N24; Euronews, EinsExtra, Phönix usw. 

Sinngemäß wurde berichtet  .... Merkel "signalisiert" eher Milde, hingegen pocht Frankreichs Präsident Hollande auf einen harten Kurs bei den Austrittsverhanlungen mit GB!

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...Und statt eines strengen "out is out", wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dies vor dem Referendum angekündigt hatte, möchte sie (Merkel) Großbritannien weiter eng und partnerschaftlich an die EU binden.

Quelle:  http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-06/deutsche-politiker-referendum-brexit-deutschland-angela-merkel/seite-2

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Also wer ein wenig "zwischen den Zeilen" lesen kann...


…Deutschland exportiert allein 800.000 Autos pro Jahr nach Großbritannien,…

Quelle: http://de.euronews.com/2016/07/13/may-day-machtwechsel-in-grossbritannien

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...Großbritannien ist Deutschlands drittwichtigster Handelspartner (nach USA und Frankreich), das Exportvolumen lag 2015 bei rund 90 Milliarden Euro. Über 2.500 deutsche Unternehmen sind dort aktiv, umgekehrt haben rund 3.000 britische Firmen Niederlassungen in Deutschland...

Quelle:  http://www.internetworld.de/e-commerce/online-handel/brexit-online-handel-bedeutet-1108577.html

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Deshalb ist es nur allzu verständlich, dass Merkel den Binnenmarkt mit GB zu Gunsten der Deutschen Wirtschaft unbedingt erhalten will, im Gegensatz zu manch anderen EU-Staaten!



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Ganz kurz und bündig kann man zusammenfassen!

Soviel man hört wollen die Briten ihren offiziellen "Austrittantrag" erst gegen Ende des Jahres stellen! Dann gibt es sicher sehr schwierige und langwierige Verhandlungen!

Die Briten wollen natürlich die "Quadratur des Kreises" - Alle Vorzüge der EU weiter genießen, nur eben ohne jegliche Pflichten! (vor allem keine Beitrittszahlungen und keine Freizügigkeit bei Arbeitskräften und Zuzug von Ausländern!)

"Merkel-Deutschland" wird/würde (schon signalisiert) sicher viele Zugeständnisse machen, weil GB ein sehr guter Handelspartner ist! Aber andere EU-Mitgliedsländer drängen auf eine sehr harte, rigorose Vorgangsweise bei den Austrittsverhandlungen, um so eine Art Exempel zu statuieren - damit die Briten keine "Nachahmer" finden!

Besonders Frankreich will "Strenge zeigen", weil die immer stärker werdende Front National unter Marine Le Pen auch ein Austrittsreferendum anstrebt! 

Sollten GB einen sehr "soften" Austritt schaffen und wider erwarten fast keine negativen Auswirkungen spüren/erleiden, dann werden sich nach und nach auch alle anderen EU-Netto-Zahler verabschieden wollen!

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Kommentar von atzef
20.07.2016, 15:02

Wie kommst du auf diese Einschätzung? Warum sollte Merkel zu größeren Zugeständnissen bereit sein? Worin soll da der deutsche Vorteil liegen? Warum soll man sich zugunsten der Briten es mit aderen EU-Mitgliedspartnern verscherzen? Hatte nicht gerade Mutti ausdrücklich die "Rosinenpickerei" ausgeschlossen? Aber lass mal hören, worauf deine Eischätzung basiert.

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Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob GB wirklich aus der EU austreten wird. Wer weiss welche Winkelzüge da noch erfolgen. So lange laut Artikel 50 kein Austrittsantrag gestellt wird, ist es Mitglied dieser Allianz.

Es sieht m.E. so aus, als dass das Inselreich auf Zeit spielt, sei es um bessere Konditionen von Brüssel zu erhalten, sei es um den Volkswillen so aufzuweichen für ein 2. Referendum, oder einfach in der EU drin bleiben. Gemäß dem Motto, über das Referendum wird schon noch Gras wachsen.

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So ist es, es muss erst der offizielle Antrag bei der EU gemacht werden, und dann dauert es etwa 2 Jahre, dann sind sie draußen

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Kommentar von atzef
20.07.2016, 14:52

Das kann auch noch länger dauern, wenn der Austrittsautomatismus in die Länge gezogen wird, was nach  Art. 50 des Lissaboner-Vertrags durchaus möglich ist.

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Die sind noch so lange in der EU, bis die Austrittsverhandlungen beendet sind.

Die Austrittsverhandlungen haben noch nicht einmal angefangen. Das macht ja die neue Regierung, die gerade erst ein paar Tage im Amt ist.

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GB ist aus der EU, das Problem ist das als man die EU gründete keine Regel für einen Austritt verfasste !

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Exakt. Sie haben für den Austritt gestimmt, aber noch sind sie Mitglied.

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Nein.

England hat zwar im Referendum den Brexit beschlossen, aber noch nicht einmal den Austritt erklärt. Der soll wohl erst zum Jahresanfang erfolgen. Und auch dann sind die erstmal noch nicht draußen, sondern dann beginnen Verhandlungen über den Ausstieg, die mehr oder weniger lange dauern.

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Noch sind die in der EU. Sie müssen erst den offiziellen Antrag stellen. Dann wird vermutlich verhandelt und dann wird ausgetreten

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In den nächsten 2 Jahren

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