Austauschrecht /-pflicht im Apothekennotdienst?

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1 Antwort

Die Frage ist relativ eindeutig zu beantworten: Der Apotheker vermerkt auf dem Rezept "zur unverzüglichen Abgabe", druckt eine entsprechende Kennziffer auf das Rezept und begründet den Sachverhalt nochmal schriftlich auf dem Rezept und gut ist es. LEIDER hat insbesondere das Jahr 2015 gezeigt, dass es Kassen wie zB die DAK gibt, die selbst irrsinnige Formfehler konstruieren, um die Apotheken vollständig um die Bezahlung zu prellen. Aber bisher haben selbst die widerlichsten Kassen nicht daran gerüttelt, dass der Apotheker die Verrordnung des Arztes so exakt wie möglich (also lieber den verordneten Wirkstoff OHNE RV statt nur einen ähnlichen MIT RV) ausführt. Ganz problematisch wird die Sache allerdings bei Substanzen, die auf der Substitutionsausschlussliste stehen. Die Regelung ist so dermassen KRANK, dass der Apotheker hier wirklich nur das verordnete Medikament abgeben darf. Allerdings stehen auf der Liste bisher keine Akutmedikamente, also ist es im Notdienst ein eher kleineres Problem.

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