Austauschjahr, Zwiespalt mit Eltern?

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3 Antworten

Ich denke mal, dass der schwierigste Punkt wohl eher die Finanzen sind? Bevor ihr diskutiert ob es gut für dich wäre, muss man erstmal geklärt haben, ob ein Austauschjahr überhaupt ins Budget passen würde. Das ist nämlich schweineteuer.

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Hi dvavedvave,

Also grundsätzlich sind Jahre im Ausland keine Jahre, die dazu geeignet sind vor etwas zu "fliehen", das man zu Hause nicht gebacken bekommt. Ein Austausch erfordert ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und die Gabe auch mit großen und kleinen Niederlagen souverän umzugehen und im Zweifel ohne Hilfe, seinen Platz im neuen Umfeld zu finden.

Traust du dir das zu? Was, wenn du auf Englisch stotterst und alle lachen? Die Schüler in den USA sind da auch nicht netter als in Deutschland.

Hättest du den Mut in deinem Brief an deine zukünftige Gastfamilie zu schreiben, dass du stotterst und deshalb Hilfe in Anspruch nimmst. Es ist bestimmt nicht einfach, eine Familie zu finden, die dir dabei gut zur Seite steht.  

Therapeutische Hilfe im Ausland bekommst du nicht bezahlt.

Die Klasse solltest du auf jeden Fall wiederholen in Deutschland, wenn du ein Jahr weg warst.

Sei ehrlich zu dir und entscheide dann, ob der Kampf für das Jahr sich lohnt und ob das finanziell zu stemmen ist für deine Familie.

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Du kannst ja in dem Jahr wo du wiederholst weiter daran arbeiten :) und eventuell auch einen Therapeuten oder Logopäden dazuziehen. Wenn du das unbedingt willst wird es dir deine Mutter bestimmt nicht verbieten. Informier dich doch ein bisschen mehr über so Angebote... wer dann auch deine Ansprechpartner dort sind usw.

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Kommentar von dvavedvave
24.01.2016, 18:39

Mein Problem ist eben, dass ich hier nicht wiederholen möchte, weil ich weiss, dass es zu 99% genau so weiterlaufen würde wie bis anhin. Ich gehe momentan auch schon zu einem "Spezialisten". Für mich wäre das wie eine zweite Chance, um mein Stottern anders anzugehen. Hier fühle ich mich einfach zu eingesperrt, um diesen Schritt der Veränderung durchzumachen.

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