Austausch der Fenster und Türen in Mietwohnung hat nicht geklappt. Welche Rechte habe ich?

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6 Antworten

Welche Ansprüche habe ich?

Du hast in erster Linie einen Anspruch auf einen Fenstereinbau.

Falls Du hier auf eine Mietminderung aus bist, muss ich Dich zunächst enttäuschen.

Eine Mietminderung im Sinne des § 536 BGB ist nur dann möglich, wenn die Tauglichkeit der Mietsache gemindert ist.

Da die Außentemperaturen aktuell mild sind und die Wohnung hierdurch nicht auskühlen kann, ist keine Mietminderung möglich.

Im selben Paragraphen steht nämlich geschrieben:

"Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht."

Folglich berechtigt nicht jeder Mangel zu einer Mietminderung.

Wenn es regnen sollte, dann obliegt es dem Vermieter den Schaden zu reparieren.

Grundsätzlich solltest Du dich eigentlich freuen, dass der Vermieter neue Fenster einbaut. Davon hast Du langfristig auch einen Vorteil.

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Du kannst dich bei deiner Vermieterin beschweren und mit einer Mietminderung drohen. Für 3 Tage wäre das aber unangemessen, zudem haben wir Sommer und keine Minusgrade. Ärgerlich ist es natürlich trotzdem und falls duch den Außenspalt Folgeschäden an deiner Einrichtung entstehen (z. Bsp. durch Regenwasser), dann solltest du auf Schadenersatz bestehen.

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Kommentar von ChristianLE
30.08.2016, 13:42


falls duch den Außenspalt Folgeschäden an deiner Einrichtung entstehen (z. Bsp. durch Regenwasser), dann solltest du auf Schadenersatz bestehen.

Da wird wohl kaum eine Chance bestehen. Wenn der Fragesteller weißt, dass die Gefahr eines Regeneintritts besteht, dann räumt man seinen persönlichen Hausrat weg von dieser Gefahrenstelle.

Hier gilt die Schadensminderungspflicht nach § 254 (2) BGB.


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Informiere den VM, mache Fotos. Fertig.

Du bist nicht der Vertragspartner der Firma, aber in der Pflicht deinen VM zu informieren. Der kann ja auch nichts dazu, kann aber bei der Fa Druck machen. 

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Naja, fürs erste wird es sich um eine Modernisierung handeln. Da sind Baumaßnahmen erstmal zu dulden (§§ 555 ff BGB).

Mietminderung gibt's nur dann, wenn das Bewohnen der Mieteinheit unzumutbar ist. Da muss man eben den Einzelfall genauer ansehen.

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Das würde ich der Vermieterin mit Bildern melden und sie im Schadenfall vorab schriftlich haftbar halten - die Vermieterin muss den Handwerker haftbar halten. Wenn was passiert machst Du den Schaden bei der Vermieterin geltend, die ist im Normalfall versichert. Die Versicherung der Vermieterin wird dann das Geld beim Handwerker regressieren. Alles ziemlich umständlich ist aber leider so. Ich würde sicherheitshalber ein paar Notizen mit Ablauf, Aussagen des Handwerkers (ggf. mit Zeugen) Datum und Uhrzeiten machen und natürlich viele Bilder machen.

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Kommentar von willimatt
30.08.2016, 14:45

Sei nicht so aggressiv.

Deutschland einig Zivilprozessland!?

Wesentliche Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Mieter und Vermieter wäre auch noch ein Grund für die Kündigung des Mietverhältnisses.

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... keine, denn Du bist ja nicht der Auftraggeber, oder?

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