Außerordentliche Kündigung oder Aufhebungsvertrag?

6 Antworten

Die Situation habe ich öfter. Eine wirkliche Empfehlung lässt sich nur aussprechen, wenn die persönliche Situation bekannt ist und der Hintergrund der außerordentlichen Kündigung.

Das gefährliche an einer außerordentlichen Kündigung ist schlicht die normative Kraft des faktischen. Was ich damit meine, es wird erst einmal ein Beendigungspunkt gesetzt, der auch für die Reputation sehr schädlich sein kann. Wie schädlich hängt auch von dem Geschehen ab, welches der Kündigung zugrunde liegt.

Andersherum gesagt, gibt es einen Kündigungsgrund und ist ein Folgearbeitsverhältnis in greifbarer Nähe, kann ein Aufhebungsvertrag ohne Abfindung, dann aber mit einem guten Zeugnis und der Sprachregelung, dass Vorwürfe nicht mehr aufrechterhalten werden, für den Lebenslauf großen Sinn machen. Es sind letztendlich immer Abwägungsfragen die unter Berücksichtigung der persönlichen Situation getroffen werden müssen.

Aus meiner Erfahrung ist eine zielführende Gesamtlösung wichtiger als nur auf die Abfindung zu schauen. Anbei als Link weitere Ideen:

http://www.kanzlei-mudter.de/kuendigung-aufhebungsvertrag-und-abfindung-ein-praktischer-leitfaden.html

Wurde denn die Kündigung fristlos und gleichzeitig hilfsweise fristgerecht deklariert?

Je nachdem wie der Sachverhalt genau aussieht, könnte ich mir nämlich vorstellen, dass eine fristlose Kündigung vom Arbeitsgericht gekippt werden könnte.

Das mag auch der Grund sein, warum der Betrieb wahlweise einen Aufhebungsvertrag anbietet. Damit hätte er nämlich keine Scherereien mit dem Gericht und würde deinen Bekannten nicht mehr 7 sondern nur noch drei Monate bezahlen.

Ich würde mir also in der Tat überlegen, Klage einzureichen, wenn vom Sachverhalt her Aussichten bestehen. Im Rahmen der Interessenabwägung und bei so langer Betriebszugehörigkeit müsste für eine fristlose Kündigung schon eine sehr schwerwiegende Sache passiert sein.

Wenn die Kündigung hilfsweise fristgerecht ausgesprochen wurde, könnte die fristgerechte azeptiert werden und es bedeutet einige Monate mehr im Job. Ist sie nicht fristgerecht ausgesprochen, muss der Betrieb erst eine neue Kündigung schreiben.

nach 26 Jahren lohnt sich auf jeden Fall eine Kündigungsschutzklage. Ich habe damals einer Abmahnung auch widersprochen.

Meist gibt es erst 2-3 Abmahnungen

Fristlose Kündigung ist natürlich schwerwiegend. Diebstahl ?

Notfalls Fachanwalt für Arbeitsrecht evtl. auch mit Prozeßkostenhilfe, Gewerkschaft bzw. Personalrat fragen

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