Außerordentliche (fristlose) Kündigung nach ordentlicher Kündigung möglich?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine Umwandelung ist nicht nötig, der AG ist auch in der Kü-Frist in der Lage zusätzlich außerordentlich zu kündigen.

Die Ausserordentliche muß spätestens 14 Tage nach dem Ereignis erfolgen sagt der 626BGB aus.

Ob das zu spät kommen in diesem Fall reicht um eine Fristlose auszusprechen kann ich nicht beurteilen. Aber was soll schon passieren. Wenn KüSchutzklage erhoben wird und die Fristlose wird nicht bestätigt gibt es noch die ordentliche Kü. Da es eine verhaltensbedingte Kündigung war ist allerdings eine Abmahnung vorher erforderlich. Ansonsten steht auch die ordentliche Kündigung recht wackelig da.

Aaahja - da habe ich das mit den 2 Wochen etwas fehlinterpretiert. Naja, wer lesen kann ist im Vorteil ;)

Das das Zuspätkommen nicht ausreicht, ist klar. Aber zusätzlich zu den Beleidigungen (in Gegenwart der Kinder!) und der schlampigen Arbeit trotz vorheriger Abmahnungen und eben erfolgter Kündigung - ich denke mal, irgendwann reicht's endgültig. Und die "ordentliche" erfolgte auch nur aus Rücksicht auf Weihnachten blabla - es sollte ja ursprüngliche gleich eine fristlose werden ...

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@Greenfox1

Mit dem "zu spät kommen" mein ich natürlich auch das andere von Dir geschilderte Verhalten. Aber eben das lässt sich ja nicht aus der Ferne beurteilen.

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Außerordentlich ist fristlos und gilt sofort. Die bereits ausgesprochene Kündigung wird dadurch sozusagen "aufgehoben". Also, die zuletzt ausgesprochene Kündigung wird wirksam. Umgewandelt wird da nichts.

Die Bezahlung endet bei fristloser Kündigung natürlich auch sofort.

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