Außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung. Zuzahlungen und Gdb?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich kämpfe auch gerade mit dem Landesamt...
Deine Erklärung kannst Du soweit fertig machen und abschicken. Das mit dem GdB kann sich ziehen, allein für meinen Widerspruch haben die über 9 Monate gebraucht um mir dann zu sagen, dass es nicht klappt. Nun kommt wohl die Klage vorm Sozialgericht und das kann sich auch auf 2-3 Jahre strecken.

Sobald Du Deine 50% hast, schickst Du eine Kopie des Ausweises zum Finanzamt und alle Erklärungen werden rückwirkend korrigiert. Dazu ist das Finanzamt verpflichtet, da eine neue Tatsache bekannt wurde und das die Bearbeitung so lange dauert ist ja nicht Deine Schuld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Hefti15 05.02.2016, 18:48

Das wird doch nicht als neue Tatsache geändert, sondern weil sich ein Grundlagenbescheid geändert hat.

0

Du kannst gerne die 150,00 € als Außergewöhnliche Belastung angeben.

Dagegen wird aber die zumutbare Belastung gerechnet. Einzelheiten ergeben sich aus § 33 Einkommensteuergesetz.

Ich gehe davon aus, dass dann kein Betrag übrig bleibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Siraaa 05.02.2016, 10:03

Ich habe schon noch andere Belastungen, die ich geltend machen kann ;-) 
Ich wusste eben nur nicht, ob die 150€ auch geltend gemacht werden dürfen.

0

Also, soweit ich weiß, gilt ein Schwerbindeartenausweis im Steuerrecht als sogenannter Grundlagenbescheid. Nach §175(1) Nr.1 AO wäre bei einer "Änderung" des GdB im Schwerbehindertenausweis dieser Wert im Einkommensteuerbescheid zu ändern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?