Außenpolitik heute hauptsächlich mit Sicherung der Energie-und Rohstoffversorgung beschäftigt?

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1 Antwort

Kann man nicht pauschal sagen. Du kannnst mir z.B. nicht sagen, dass der Imperialismus nur auf die Energie- und Rohstoffversorgung der Europäer ausgelegt war. Also...

Zunächst einmal:

Was schließt du unter dem Begriff "Außenpolitik" ein? Es gibt eine wirtschaftliche und eine politische Außenpolitik. Die wirtschaftliche wird aber primär von Unternehmen und nicht von Staaten bestimmt. Zudem wird von der WTO eine Liberalisierung (also Abbau aller Handelshemmnisse oder Zöller/Subventionen) angestrebt, sodass eine wirtschaftliche Außenpolitik gar nicht möglich ist. Außer in China oder im Kommonismus. Wir haben übrigens die soziale Marktwirtschaft (=D)/freie Marktwirtschaft (=USA).

Die politische Außenpolitik (nenne ich jetzt einfach mal so) zielt entweder auf Neutralität oder auf Machtgewinn/Prestige ab. Hier kommt es auch auf das Land an und man kann hier auch nicht pauschal sagen, dass alle Länder wegen einem Ziel die Außenpolitik betreiben.

Ansonsten...

muss du auch die Bedingungen des Landes betrachten, das außenpolitische Entscheidungen trifft. Das sich Iran Israel gegenüber kritisch äußert (und andersrum) kommt weder der Energie-/Rohstoffversorgung noch der Sicherheits- und auswärtigen Kulturpolitik zu gute.

Somit...

kann deine Frage nicht beantwortet. Man kann höhstens mit einem "Jayn" die Frage klären, weil es (=Energie- und Rohstoffversorgung) zur Außenpolitik dazu gehört, aber nicht einziger Faktor ist, der die Außenpolitik bestimmt.

PS: Die Staats- und Regierungschefs spielen auch eine Rolle. Von du ein HitIer an der Macht hast, wirst du eine aggressive Außenpolitik haben, dass auf der Ideologie begründet ist. Bei einem Ghandi wirst du jedoch eine opferbereite Außenpolitik erleben.

Wir haben übrigens die soziale Marktwirtschaft (=D)/freie Marktwirtschaft (=USA).

Die soziale Marktwirtschaft haben wir schon sehr lange nicht mehr weder im Sinne von Bismark noch im Sinne von Erhardt. Da wurde in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel Raubbau betrieben zugunsten der Arbeitgeber. Eigentum verpflichtet ja laut Grundgesetz. Deshalb mussten Unternehmen massiv entlastet werden, Besitzenden eine Vielzahl an Möglichkeiten geschaffen werden ihren Besitz auf Kosten der weniger Besitzenden zu mehren. Da kann in manchen Bereichen von sozial keine Schreibe mehr sein.

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@dawala

Wenn du nicht zufälligerweise ein Wirtschaftsexperte mit einem Doktortitel bist, dann brauche ich deine Aussage nicht weiter zu beachten. Deutschland hat 4 "Wirtschaftsgurus" und da die nicht so eine Kritik äußern, beweifele ich, dass die unrecht haben, während du recht hast.

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