Ausschluss der Gewähleistung beim gebrauchtwagenkauf?

11 Antworten

info nebenbei : die 19% waren nicht ausweisbar . das war der ausschlaggebende grund weshalb wir das fahrzeug als privatfahrzeug angemeldet haben

Der Grund ist ein vollkommen bescheuerter.

Ja wäre nett die USt. erstattet zu bekommen, bzw, verrechnen zu können aber ob ein Wagen zum Betriebs- oder Privatvermögen gehört hat mit der USt. erstmal nichts zu tun, sondern von der Nutzung.

Gebrauchtfahrzeuge sind ohnehin meist differenzbesteuert.

  • Weniger als 10% geschäftliche Nutzung --> zwingend ins Privatvermögen. Betr. Fahrten sind mit 30 Cent pro gefahrenem km als Betriebsausgabe ansetzbar.
  • Zwischen 10 und 50% betr. Nutzung --> freie Auswahl, Steuerberater konsultieren, was sinnvoller ist.
  • Über 50% betr. Nutzung --> zwingend ins Betriebsvermögen. Alle Kosten sind Betriebsausgaben. Privatnutzungsanteil nach 1%-Methode oder Vollkostenrechnung (Fahrtenbuch) ist als Umsatz zu buchen inkl. USt.

Das zu dem Thema.

Gewährleistung kann bei B2B-Geschäften ausgeschlossen werden, § 475 BGB greift nicht.

Eine Haftung käme nur dann in Betracht, wenn ihr dem Händler arglistige Täuschung (§ 123 BGB) nachweisen könntet.

Ein Unternehmer sollte immer einen Steuerberater und einen Anwalt des Vertrauens am Start haben. Letzteren gilt es jetzt zu kontaktieren.

Hinweis allgemein: Man sollte beim Gebrauchtwagenkauf immer jemanden dabei haben der von Autos eine gewisse Ahnung hat. Mal kurz rein und drunter schaut. Auch sollte man stets eine Probefahrt machen (Stadt, Autobahn, Land) bevor man kauft.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
vor nicht all zu langer zeit haben wir uns einen gebrauchtwagen vom Händler zugelegt . hier ist zu beachten dass wir das Fahrzeug als Unternehmergekauft haben. das heisst unsere Bäckerei wurde im kaufvertrag adressiert .

Dann greifen keine verbraucherschützenden Normen.

Jedoch wurde das Fahrzeug nicht auf das Gewerbe angemeldet sondern als Privatwagen .

Völlig irrelevant.

Nun treten Sachmängel auf . Doch der Autohändler weisst darauf dass die Gewährleistung bei unternehmen ausgeschlossen wird .

Damit sind die Rechte für Mängel ausgeschlossen, es sei denn § 444 BGB ist einschlägig.

Die sachmängel wurden im kaufvertrag nicht genannt .

-> Gewährleistungsausschluss

info nebenbei : die 19% waren nicht ausweisbar . das war der ausschlaggebende grund weshalb wir das fahrzeug als privatfahrzeug angemeldet haben

Völlig irrelevant.

Der käufer hatte uns versichert dass wenn mängel auftreten dass sie es auf eigene kosten beseitigen .

Das kannst du gewiss auch beweisen, oder?

Sie haben uns darauf hingewiesen dass wir keinen nutzen ziehen können falls wir es als unternehmr kaufen da "19%" nicht ausweisbar .

Was genau soll "keinen nutzen ziehen können" bedeuten?

Somit entschieden für uns dafür es privat zu kaufen .

Das habt ihr doch eben gerade nicht?!

Als wir sachmängel schriftlichen zur geltung machten wurde uns gesagt dass wir als Unternehmer keine Ansprüche auf gewährleistung haben

Ist ja auch richtig, soweit der Ausschluss greift.

Hi,

gegenüber anderen Unternehmern können KFZ-Händler die Gewährleistung frei ausschließen.

Du hast das Auto laut Kaufvertrag als Unternehmer gekauft, was du hinterher damit machst ist dir überlassen, ändert aber nichts am Kaufvertrag, logisch oder?

Da wird dir wohl niemand helfen können. Sowas weiß man doch vorher als Unternehmer!

Bei arglistiger Täuschung haftet er trotzdem.

Wenn der VK von den Mängeln also gewusst haben muss, und sie nicht dem Käufer vor Kauf mitgeteilt hat, hilft auch kein Gewährleistungsausschluss bei B2B (oder C2C).

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Das würde dann für eine Ersatzlieferung der Ware sprechen.

Doch darf der Verkäufer auch eine vollständige Rückzahlung des Kaufpreises ablehnen und stattdessen eine Ersatzlieferung anbieten oder maximal einer Teil-Erstattung vom Kaufpreis zustimmen?

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