Aussageverweigerungsrecht - Womit muss ich rechnen?

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3 Antworten

Hi Demiana! Als wirkliches Problem sehe ich hier Folgendes: Wenn du im beschriebenen Fall vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machst, dann bestätigst du dabei gleichzeitig automatisch, dass der Raser auf dem Foto faktisch dein Verlobter ist... Unterm Strich bist immer du selbst für dein Auto und die Fahrtauglichkeit der Benutzer verantwortlich- würdest du hier auch so naiv schreiben, wenn jemand anderes durch einen schweren Unfall gestorben wäre?

Es wäre also deutlich sinnvoller und verantwortungsbewusster, dein Verlobter würde sich jetzt mal wie ein echter Mann verhalten und zu seiner Tat stehen, statt dich derartig in dieses Verfahren hereinzuziehen. Immerhin war es dein Auto, und du solltest ihm lieber gehörig in den Allerwertesten treten, statt hier nach halblegalen Ausflüchten zu seinem Schutz zu suchen. Meine Meinung, sorry!

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Hallo Demiana,

du könntest deine Frage mal im "Verkehrsportal" stellen, die müssten es ganz genau wissen ;-)

Was ich bisher darüber gelesen habe ist, dass eine Partnerschaft oder Verlobung nicht ausreicht. Um die Aussage verweigern zu können müsstest du verheiratet sein (Ausnahmen sind eingetragene Beziehungen von gleichgeschlechtlichen Partnern).

Da ich hier nur von geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen gelesen
habe frage ich mich, mit welcher Ausdauer und Härte in meinem Fall
vorgegangen wird?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die Polizei bei dir auftauchen und das Blitzerbild deinen Nachbarn etc. zeigen, um so herauszufinden wer der Fahrer war.

Gruß Nancy

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NameInUse 06.05.2016, 03:18

Bei Gericht reicht diese Art der Verbindung (Lebensgefährte) nicht aus

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Wir haben Halterhaftung. Wenn Du nicht weißt, wem Du Dein Auto gegeben hast, dann ist es Dein Problem, deshalb auch die Androhung eines Fahrtenbuches. Wenn Du nichts dazu sagst, wird's wohl an Dir hängen bleiben. Aber weiterführend negativ auslegen darf man's nicht.

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