Aussage verändern trotz Gerichtsbescheid?

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4 Antworten

Dann sollten der Täter bei der Polizei anrufen und fragen, ob er noch ne Aussage nachschieben kann.

Ich denke aber, es ist sinnlos. Wenn die Hauptverhandlung schon anberaumt wurde, heißt es, dass der StA Anklage erhoben und das Gericht die Anklage angenommen hat. Eine neue Aussage täterseits  würde nichts ändern.

So ein Verhalten nennt man "Taktisches Verhalten zur Wahrheit". Der Täter wäre nicht der erste, der auf die Idee kommt, nur das zuzugeben, was man ohnehin schon weiß. StA und Richter kennen solches Verhalten und wissen es zu werten. 

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kein Problem- bei der Polizei darf man ohne Konsequenzen falsch Aussagen - vor Gericht allerdings nicht. Somit einfach zu Beginn der Gerichtsverhandlung einräumen, dass man bei der Polizei falsch ausgesagt hat und dann die Wahrheit sagen.

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Ich denke dafür dürfte es jetzt zu spät sein. Hat der Beklagte einen Anwalt ? Wenn ja, sollte er dies mit diesem besprechen.

Auf jeden Fall bekommt er bei der Verhandlung Gelegenheit sich zu äußern. Hier sollte er unbedingt die Wahrheit sagen und Reue zeigen.

Wenn ihm geglaubt wird, fällt das Straffmass vermutlich geringer aus.

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Denke als Beklagter kann man seine Aussage revidieren, aber ob sich die verhandlung umgehen lässt, steht auf einem anderen  Blatt Papier.

Sobald ich weiß, darf man als Täter auch eine Falschaussage machen, aber man darf andere nicht dazu anhalten eine Falschaussage für sich machen zu lassen.

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