Ausnahmen bestätigen die Regel

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5 Antworten

Nehmen wir mal einen Beispielsatz, der inhaltlich einer logischen oder festgelegten Regel folgt:

"Wenn man sich in Gesellschaft befindet, furzt man nicht."

Das macht ja Sinn, denn es gilt als unhöflich, in Gesellschaft abzurattern.

Nun tritt Folgende Ausnahme ein: Ein Teilnehmer der Gesellschaft furzt trotzdem.

Der Furzer hat also gegen die allgemein bekannte Regel gehandelt und wird folglich von der Gesellschaft des Regelbruches bezichtigt.

Durch diese, von der Gesellschaft vorgenommene Verurteilung, welche einer Regel folgt, wird bestätigt, dass man in Gesellschaft nicht zu furzen hat.

Damit bestätigt die Ausnahme (also der Regelbruch) die Tatsache, dass es eine Regel gibt (Nicht in der Gesellschaft zu furzen), der man zu folgen hat.

So, das war jetzt vielleicht etwas kompliziert, aber es sollte logisch nachvollziehbar sein.

Irgendwo habe ich das schon mal beantwortet aber: ausnahmen kann es nur bei regeln geben. sprich: ohne eine Regel gibt es keine dementsprechende Ausnahme mehr. das heißt wenn man eine Ausnahme macht muss es eine Regel geben die die Ausnahme zu der Ausnahme einer Regel macht. also bestätigt eine Ausnahme die Regel.

diese Erklärung bestätigt zwar logisch die Existenz einer Regel; es geht bei dem Spruch aber auch um den Sinn(bzw. Unsinnsgehalt) von Regeln

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Nur weil es Ausnahmen von der Regel gibt, heißt das noch nicht, dass die Regel falsch ist; Wenn man etwas als Ausnahme deklariert, bedeutet das, dass es eine Regel geben muss, dessen Inhalt der Ausnahme widerspricht :)...

man kann z.B. sagen alle Bären auf der Welt haben Braunes Fell. Jetzt taucht aber einer mit schwarzem Fell auf also eine Ausnahme. Trozdem sagt man nicht "Bären sind Braun oder Schwarz" da es ja nur eine Ausnahme war.

Hi, ds bedeutet, daß Ausnahmen üblich sind. Beispiel: Rauchen ist ungesund. Das weiß jeder, dennoch gibt es junge Leute, die sportlich sind und Nichtraucher - aber an Lungenkrebs sterben, andere rauchen wie die Schlote und werden steinalt (Jopi Heesters hat erst mit 107 aufgehört zu paffen, Altbundeskanzler Helmut Schmidt raucht und wird dabei immer älter. Das sind Ausnahmen, die die Regel (eher) bestätigen, statt auf die Unrichtigkeit hinzuweisen. Gruß Osmond

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