Auskunftspflicht der Bank beim Todesfall

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6 Antworten

Nach meinem Informationsstand müsste der Erbschein für den Erhalt der gewünschten Informationen genügen. Bei Komplikationen sollte sich Dein Freund an das Nachlassgericht werden. Dort wird man ihm genau Auskunft geben können, wie er weiter verfahren muss.

Die Bank hat recht. Das ist ein Riesenzirkus mit dem Schreibkram usw. Dein Freund muss nachweisen dass er Erbe ist und dAS kANN ER VERM: NICHT: Bei mir ist vor 4 Monaten überraschend mein Vater gestorben. Meine Mutter ( also seine Ehefrau) kommt bis jetzt an kein Geld ran trotz zigfacher Bestätigung dass sie die Frau des Mannes war. Kuriosum: Bis jetzt Geburtsurkunde von beiden. Todesschein des Mannes. Heiratsurkunde, Nachweis, dass sie nicht getrennt lebten. usw. Da kann dein Kumpel bestimmt nicht einfach sagen, dass er der Erbe ist.....

Dafür gibt's ja den Erbschein

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Der Erbe muss Einblick bekommen auf alles, was nach dem Eintritt des Erbfalles, also den Tod des Erblassers, auf dem Konto passiert ist.

Über alles was vorher war hat die Bank Schweigepflicht.

Hallo,

der Erbberechtigte muss umfassenden Einblick in die Geschäftsbeziehung erhalten. Beispiel: Der Erblasser verstirbt im Dezember; im Folgejahr muss der Erbe die Steuererklärung für den Erblasser erledigen. Wie soll das gehen, wenn er von der Bank keine Auskünfte über Zinsen usw. erhält.....

Das dürfte vergleichbar sein mit den Rechten eines Insolvenzverwalters, der an "die Stelle" des Schuldners tritt. Der Inso-Verwalter hat doch ebenfalls Auskunftsrecht!?

mfg

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@Hausverloser

Wenn der Erblasser im Dezember sirbt, dann werden die Zinsen ja auch erst am 31.12. seinem Konto gutgeschrieben. Wenn er nicht gerade am 31.12 stirbt also nach Eintritt des Erbfalles, also des Todeszeitpunkts des Erblassers.

Außerdem stehen ja meist die Unterlagen wie Kontoauszüge und Sparbücher dem Erben zur Verfügung.

Hat der Erblasser jedoch sein Geld abgehoben und es dann als Bareinzahlung auf ein unbekanntes Konto eingezahlt kann die Bank das gar nicht so einfach nachvollziehen.

Bei den Konten und Sparbüchern des Erblassers erscheint ja nur die Abhebung.

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nein, das kann nur ein Nachlassgericht ermitteln

zumindest kann ein anruf beim gericht nicht schaden - das kostet dann auch nichts, im gegensatz zum besuch beim notar

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Frag' mal das Finanzamt. Die Bank muss dort alle Kontostände am Todestag melden. Wahrscheinlich berufen die sich auf das Steuergeheimnis ;-)

Da solltest Du wohl einen Notar fragen...

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