Auskunft zu Arbeitszeiten bei früheren Arbeitgebern

4 Antworten

Lohnbescheinigungen und eventuell Arbeitszeugnisse oder Steuererklärungen wären eine Nachweismöglichkeit. Ich mußte letztes Jahr sogar eine Immatrikulationsbescheinigung von 1989 einreichen, gut, dass ich sie noch hatte...

Du Glücklicher :) Teilweise war sie bei Firmen angestellt, die nicht mehr existieren.

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@bolshi

Aber die müssten sie doch angemeldet haben und Sozialbeiträge abgeführt haben...bei mir ging es um die Zeit vom Ende der 10. Klasse bis zur ersten Stelle nach dem Studium, der Rest war durch das Abführen in die Rentenkasse bekannt.

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@FelixFoxx

Ich kenne mich mit den Begrifflichkeiten nicht so gut aus.

Sind Rentenkasse und Deutsche Rentenversicherung dasselbe?

Falls ja, dann müsste doch die DRV am ehesten Bescheid wissen.

Dann verschließt sich mir der Sinn deren Anfrage.

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Normalerweise bekommt man wenn man aus einem Arbeitsverhältnis ausscheidet ein qualifiziertes Zeugnis ausgestellt.

Im ersten Absatz dieses Zeugnisses steht sowohl das Datum des Arbeitsbeginns als auch das Datum des Ausscheidens aus dem Unternehmen.

Es sei denn, es handelt sich um Mini-Jobs, die aber nicht sozialversichungspflichtig sind und daher auch keine Relevanz haben dürften.

Hallo bolshi,

Sie schreiben:

auf Grund ihres Berufes hat eine Freundin in den letzten zwanzig Jahren bei zahlreichen Unternehmen gearbeitet. Sie hat sich jedoch nicht immer genau notiert, von wann bis wann sie wo war.<

Antwort:

Wenn Ihre Freundin Ihre Einkommens- und Beschäftigungsnachweise der verschiedenen Arbeitgeber nicht aufbewahrt und gesammmelt hat, dann hat Sie sehr fahrlässig und sehr leichtsinnig gehandelt.

Denn:

Die nachträgliche Beschaffung von Nachweisen/Unterlagen kann sich als sehr schwierig herausstellen, wenn die ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr existieren bzw. wenn die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten abgelaufen sind

In jedem Fall mußten die ehemaligen Arbeitgeber das jeweilige Beschäftigungsverhältnis bei der Krankenkasse und beim Finanzamt anmelden und entsprechende Lohn-Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abführen.

Eine Möglichkeit wäre also, bei der zuständigen Krankenkasse bzw. beim Finanzamt nach entsprechenden Belegen nachzufragen, was allerdings Gebühren verursachen kann.

Nun hat sie Post von der DRV bekommen, die zum Prüfen ihrer Ansprüche eine lückenlose Auflistung ihrer Beschäftigungen wünscht. Gibt es, ausser an die früheren AG heranzutreten, eine andere Möglichkeit Auskunft zu bekommen?<

Antwort:

Es ist im Interesse Ihrer Freundin, möglichst jeden zurückgelegten Beschäftigungs-Monat nachzuweisen, denn jeder fehlende Beitragsmonat verursacht eine lebenslange Rentenkürzung.

Da kann im Laufe der Zeit eine ganz schöne Summe zusammenkommen!

Link:

google>>

deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Kontenklaerung.html

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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