Aushilfsjob gekündigt?

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4 Antworten

Zur statthaften Dauer einer Lohnnachzahlung selbst ( Abrechnungsdauer ) kann ich Dir jetzt leider konkret nichts sagen. Üblicherweise wird aber vom ersten bis zum letzten des Monats die Arbeitszeit erfasst und nachträglich dann entweder "zum ersten" des Folgemonats gezahlt. U.A.  bei Leihfirmen erfolgt die Lohnauszahlung auch zum 15. des Folgemonats.

Was die Entgeltfortzahlung an Feiertagen betrifft, so greift sie grundlegend nur dann, wenn die regelmässig zu erbringende und vereinbarte / zugewiesene Arbeitszeit auf so einen Tag fällt. Etwas anders sieht es allerdings aus, wenn in dem Arbeitsvertrag ausdrücklich "flexible Arbeitszeiten" vereinbart wurden und somit die fest zugewiesene "Regelmässigkeit" entfällt.

Dann hast Du leider auch keinen grundlegenden Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen.

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SuiiKa 24.04.2016, 16:51

Habe ich vergessen zu erwähnen ich habe feste Arbeitszeiten.

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Parhalia 24.04.2016, 17:24
@SuiiKa

Auch vertraglich konkret vereinbarte Arbeitstage wie z.B. Mo, Mi und Fr, oder Mo bis Fr ...von ... bis...

Wichtig ist dazu halt DAS , was im schriftlichen Arbeitsvertrag bzgl. der Arbeitszeiten  festgelegt wurde.

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Moin Suiika,

dein Anliegen kenne ich so ähnlich. Es wird von Arbeitgeberseite einem ja nichts erzählt oder einfach so selbstverständlich gegeben. Ich habe seit 8 Jahren auch einen Minijob und habe erst seit vllt. 4 Jahren so kleine rechtliche Feinheiten herausgefunden. Lohnfortzahlung am Feiertag: gilt nur (in meinem Fall arbeite ich mit einem 2. Kollegen im regelmässigen wöchentlichen Wechsel), wenn ich auch mit arbeiten dran bin. Krankengeld: gilt das gleiche. Bezahlte Urlaubstage: gilt das gleiche. Es darf halt nirgends stehen, dass du flexibel eingesetzt werden kannst, dann kann sich der AG rauswinden und behaupten, dass er dich z.B. an solchen Tagen nicht gebraucht hätte. Die Höhe der Lohnfortzahlungen in diesen Fällen richtet sich meines Wissens nach den täglichen durchschnittlichen Arbeitsstunden der letzten 12 Monate. Und nach freundlicher, aber bestimmter Sachverständigung mit AG und Lohnbüro gab es keine Probleme.

Aber nun. Meine Arbeitszeit hat sich grundlegend geändert. Ich arbeite seit Anfang März nur noch nachts, so von 12-3. Und das dauerhaft, also wenn ich dran bin. Da kam mir der Gedanke mit einemLohnzuschlag und den gibt es. Unter Voraussetzungen, versteht sich. Einen Nachtarbeitszuschlag von 25% steht man mir zähneknirschend zu, aber ich will mehr! Ich will die 30%! Warum, weil es ein Gesetz dafür gibt und wir kleinen Scheisser uns den A. aufreissen. Und ich werde mein Recht zur Not einklagen, werde meinen AG aber vorher nit "konstruktiver Kritik" darauf hinweisen. Vor Kündigung habe ich keine Angst, dann hat mein AG ganz schlechte Karten, bin Schwerbeschädigt.

Hoffe dir geholfen zu haben, ganz wichtig ist der fettgedruckte Satz.

Grüße

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https://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/node.html;jsessionid=D16783BB5B9A96DDECD2C3879308A239

Da gibt es eine Kontaktmöglichkeit (rechts im fenster) da solltest du deinen AG reklamieren und dich informieren. Ruf da an!

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Bitterkraut 24.04.2016, 16:25

PS: du hast auch Anspruch auf bezahlten Urlaub. Laß dich von der Knappschaft/Minijob-Zentrale informieren! Setz dein Recht durch. Die sollen deinem AG mal auf die Füße treten.

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wer "aufmüpfig" wird, dem wird gekündigt, ist sicherlich der Gedankengang der Firma.  Die wollen keine Mitarbeiter, die auf ihre Rechte beharren, die wollen Lohnsklaven. Egal was im Gesetz steht. Sehe es mal als Lehre des Lebens und such dir eine Firma die gesetzeskonform arbeitet.  

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