Ausgeprägte Nackentransparenz

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Punkt 1: keine Panik. In den allermeisten Fällen ist es falscher Alarm.

Punkt 2: Abhängig von Deinem statistischen Hintergrundrisiko (dafür zählt Alter, dokumentierte Fälle in der Familie, Raucher ja/nein etc)  für z. B. Trisomie 21 (und das steht ja hier wohl als Verdacht im Raum) ist das Risiko einer Fehlgeburt durch eine Fruchwasserpunktion (typisch ca. 1%) wesentlich größer als das Risiko für Trisomie 21, das Du damit ausschließen willst.

Punkt 3: Empfehlung  - erstens den sog. Tripeltest machen (lassen), dafür wird nur eine Blutprobe von Dir benötigt, somit gibt es kein Risiko für das Kind wie bei der Fruchtwasserpunktion. Zweitens laß Dir eine Überweisung zum Feinultraschall bei einem spezialisierten, erfahrenen Facharzt geben - das kann nicht jeder Gynäkologe, erstens hat er nicht die nötigen Geräte, zweitens nicht die Routine/Erfahrung, um das richtig einzuschätzen. Der Fein-US wird "normalerweise" nicht von der Kasse bezahlt, mit plausibler Begründung hingegen doch - z. B. "Mißbildungsangst", und das ist hier ja wohl begründet.

Punkt 4: Erst wenn bei Tripeltest und/oder Fein-US ein hoher Verdacht für Trisomie 21 herauskommt, würde ich eine Fruchtwasseruntersuchung in Betracht ziehen.

Allgemein: es gibt keine "Vorsorgeuntersuchung" gegen genetische Fehler/Behinderungen, da man im Fall, daß man etwas findet, nicht behandeln kann. Das heißt man sollte sich schon vor den ganzen Untersuchungen darüber klar werden, wie man sich im Fall einer Behinderung entscheiden würde.

 

-- So weit meine Erfahrungen nach 3 Kindern - da haben wir das alles auch schon mal durch und dann war nix außer einem mißdeuteten Bildfehler im Ultraschall ;-)

Hallo, danke für die Infos. Ein Fein-US wurde bereits gemacht. Der Arzt der das gemacht hat, hat mir ja geraten eine Fruchtwasserkontrolle zu machen. Er ist spezialisiert dafür und macht das ständig. Ich bin mir nur nicht sicher, ob es in der 14. SW nicht zu früh dafür ist.

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@taptap01

Sorry, wußte nicht, daß bereits ein Fein-US gemacht wurde.

Wenn dabei die Empfehlung zur Fruchtwasseruntersuchung herausgekommen ist, würde ich es an Deiner Stelle auch so bald wie möglich machen lassen. "Zu früh" gibt es dabei im medizinischen Sinne nicht, das Ergebnis ist auf jeden Fall verläßlich. Und abgesehen davon, daß es keinen Sinn macht, eine Entscheidung (so oder so) unnötig aufzuschieben, ist ja jeder Tag der Unwissenheit eine Belastung für Dich, auf die Du sicher gerne verzichten würdest.

Also - ab zur Fruchtwasserpunktion, und mit über 95%-iger Wahrscheinlichkeit kommt dabei heraus, daß alles in Ordnung ist und dann ist der ganze Streß vorbei und vergessen.

Alles Gute!

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Die Frage ist doch, was Du willst. Bist Du bereit, auch ein behindertes Kind auszutragen und anzunehmen? Wenn ja - warum sollte man sich so weit im Voraus dann schon Gedanken und Sorgen machen  - das schadet nur dem Kind. Wenn nicht - bist Du wirklich bereit, zum Arzt zu gehen und ihm zu sagen, daß er das Kind entfernen soll? Eine Fruchtwasseruntersuchung ist auch nicht ohne Risiko - es kommt also wohlmöglich zu einer Fehlgeburt eines völlig gesunden Kindes.

Wirklich raten kann Dir da niemand. Ich persönlich würde nie das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung eingehen - egal bei welchem Verdacht. Aber das muß jeder mit sich selbst ausmachen - das und natürlich auch die (möglichen) Folgen.

Wenn du dein Kind auch mit eventueller Behinderung behalten möchtest rate ich dir dringend von einer Fruchtwasseruntersuchung ab!Dadurch kann es zur Fehlgeburt kommen.

Solche Diagnosen sind ungenau und man weiss nie ob das Kind tatsächlich eine Behinderung hat.

Wenn du das Kind wegen einer eventuellen Behinderung abtreiben willst kannst du die Fruchtwasseruntersuchung zwar machen lassen aber das Risiko dann ein nicht behindertes Kind zu verlieren ist relativ groß.

Man kann einfach nie vorher wissen ob die Diagnose nicht falsch ist...und wer möchte schon ein völlig gesundes Kind abtreiben?

Außerdem haben auch behinderte Kinder ein Recht auf ein Leben!

Mal davon abgesehen das du,wenn du abtreiben willst,einen Spätabbruch machen lassen musst...bis alles geklärt ist und du abtreiben darfst vergeht noch ne ganze Weile.....das heißt:die Geburt wird normal eingeleitet und du musst dein Kind normal zur Welt bringen.

Sowas wöllte ICH mir nicht antun...und dem Kind auch nicht....

Oh Gott - ist das wirklich so? Das hört sich ja gruselig an.... Was passiert wenn das Kind lebensfähig ist???

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@mofmof

Lebensfähig ist es erst ab ca.24te Woche.

Dann wird es,falls es lebend zur Welt kommt,zum sterben liegen gelassen.

Aber die meisten überleben die Geburt nicht....

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Hallo, ich warte schon seit 6 Jahren darauf endlich Mutter zu werden. Meinem Mann war es immer zu früh. Jetzt ist es endlich soweit und ich bin der Glücklichste Mensch auf Erden. Als aber die Diagnose kam, waren wir am Boden zerstört. Keiner wünscht sich ein Behindertes Baby. Eine Abtreibung könnte ich niemals machen, das habe ich mein lebenlang immer abgelehnt. Trotzdem will ich es wissen. Wenn ich weiß, was für eine Behinderung mein Baby hat, kann ich mich vielleicht besser darauf vorbereiten, verstehst du? Die Wahrscheinlichkeit eines Fehlgeburtes bei einer FWU ist sehr gering. Da ist das Risiko ein Behindertes Baby zu bekommen höher! Mein Mann sagt, dass wir es abtreiben sollen, da wir nicht ewig leben werden oder Krank werden und er sich darum sorgen macht, wer sich dann um unser Kind kümmert, falls er nicht selbstständig leben kann. Vielleicht hat er Recht. Als ich Ihm allerdings sagte, wie eine Spätabtreibung gemacht wird, wurde er blass! Ich bin total durch den Wind! Ich wünschte das wäre alles nur ein Traum.

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@taptap01

Beruhigt euch erstmal...noch ist nicht sicher ob euer Baby tatsächlich behindert ist.Das wisst ihr erst wenn es da ist.

Ärzte können sich auch irren.

Das ist schon oft genug passiert.....in einem anderen Forum schrieb ich mal mit einer Frau die ihr Baby in der 26 Woche abgetrieben hat....sie wollte es erlösen bevor es behindert zur Welt kommt.....es ist tot zur Welt gekommen da es die Geburt nicht überlebt hat.Sie hat gesagt das ihr das heute noch zu schaffen macht und ihr Baby nicht so schwer behindert war wie man ihr zuvor diagnostiziert hatte.

 

Bis zur Geburt ist nichts sicher.Also macht euch jetzt noch keine Gedanken.

Wenn es tatsächlich nur eine Trisomie 21 ist kann euer Kind ein schönes,relativ normales Leben haben.

Kennt ihr die Geschichte von Tim?

Könnt euch ja mal ein Video bei Youtube ansehen......Einfach mal "Tim lebt" eingeben....

 

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