Ausgebildete Hunde kaufen - Militär/Polizei?

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14 Antworten

Hy, 

Es werden offiziell keine Hunde aussortiert. Sie durchlaufen ein Auswahlverfahren als Welpe, werden oft ein Jahr in einer Familie sozialisiert und wenn sie dann in der Ausbildung sind kommen sie nur noch raus wenn sie sich verletzen und somit dienstuntauglich werden. Selbst dann werden sie selten verkauft sondern nur an Personen abgegeben die sich mit dem Hund auskennen. Ein Hund in Ruhestand wird meist vom Hundeführer dann zu Hause gehalten ohne das er im Dienst ist bis er stirbt. 

Was aber genau an den Orten vor sich geht wo die ausgebildet werden wird dir sicher keiner sagen. Ich könnte mir vorstellen das mancher Orts auch öfter mal ein Hund verschwindet wenn er nicht ausreichend ist. Schließlich will man seinen Ruf ja nicht schädigen. Man ist ja der beste und der beste hat keine versager. 

Ich glaube sogar: Als Privatperson einen Hund mit mannschärfe zu besitzen ist in Deutschland strafbar da er durch Ausbildung zu den gefährlichen Hunden zählen müsste und nach eigenem Ermessen angreift. Da er kein Diensthund ist greift ja die normale Verordnung dann? 

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Kommentar von Schaeferruede
29.09.2016, 07:10

Gebe Dir vollkommen recht.

Kann auch sein, dass in Deutschland kein Hund mit mannschärfe von Privatpersonen gehalten werden dürfen. Aber zumindest in der Schweiz kann man auch als Privatperson Schutzhundekurse I-III mit Prüfung und dem eigenen Hund absolvieren. Da wird auch geübt den Menschen auf Kommando zu attackieren, inkl. wie sich der Hund verhalten muss, falls sich der Mensch wert.

Zudem war ich zu meiner Militärdienstzeit in einer Hundestaffel zugeteilt und die Hunde wurden bei Übungen oft "scharf" gemacht. Dies war 4-5 Wochen im Jahr. Des Rest des Jahres war der Hund bei seinem Herrchen/Frauchen, welche einem stinknormalen Job nachging und der Hund somit im privaten Umfeld gehalten wurde.

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Hier nochmal für die großen KRITIKER hier die meinen ich würde BLÖDSINN schreiben. Ich lass mir hier nicht unterstellen, das ich Blödsinn schreibe.

Es ist Frankreich und da ist es nun mal nicht immer alles so kuschelig wie man das gerne haben möchte. QUELLE: http://www.pfotenteam.com/?a=1&t=0&y=3001&r=0&n=278&i=&c=25&v=page&o=&s=

Das Pfotenteam übernimmt seit 2011 von zwei französischen

Sicherheitsfirmen regelmässig die Hunde, die aus dem Dienst ausgemustert
werden.

Die Hunde sind speziell ausgebildet, um europa- und weltweit an
Flughäfen, am Zoll, in Flugzeugen, in Krisengebieten etc. nach
Sprengstoff, Waffen oder auch Menschen (illegale Einwanderer) zu suchen.

Die Hunde leben nicht - wie in der Schweiz oder Deutschland üblich - bei
ihren Hundeführern und werden von diesen dann auch nicht nach Beenden
ihrer Arbeit übernommen. Leider finden sich in Frankreich selbst meist
keine Interessenten, die diese Tiere übernehmen wollen, wenn die Hunde
in Rente gehen oder ausgemustert werden. Somit würden die Hunde
eingeschläfert.

Durch Zufall hatten wir Mitte 2011 von dem Malinois "Sorbonne"
erfahren, der am Flughafen Mulhouse gearbeitet hatte. Die
Sicherheitsfirma hat ihn uns überlassen und wir haben ein schönes
Plätzchen für ihn gefunden.

Seither überlassen uns mittlerweile zwei Firmen viele ihrer
Rentner-Hunde, die auf Grund von Alter oder sonstigen Gründen nicht mehr
arbeiten können.

Die Hunde sind in der Regel gut sozialisiert, gehorchen recht gut und haben alle eine starke Beziehung zu Menschen.

Jeder dieser Tiere ist und war eine grossartige und unvergessliche Persönlichkeit!

Mehrmals im Jahr übernehmen wir die Hunde - in der Regel Malinois
(Belgischer Schäferhund) - und suchen dann Zweibeiner mit Rasseerfahrung
oder einem grossen Herzen für die Senioren, die ihnen einen Lebensabend
in liebevoller Umgebung ermöglichen.

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Kommentar von froeschliundco
29.09.2016, 14:53

das mit frankreich stimmt...da werden hunde auch mehr als ware u.maschine angeschaut...alleine die ausbildung ist tierquälerei und mir stellen sich die nackenhaare wen ich nur drandenke wie diese hunde gequält werden

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Diese Hunde werden genau wie Diensthund der Polizei von ihrem eigenen Besitzer und Hundeführer ausgebildet, und bleiben...im Normalfall... auch wenn sie im Ruhestand ( Alter....Verletzungen ) sind, in seiner Obhut.

Man kann nicht einfach einen ausgebildeten Schutzhund einfach mal so übernehmen, und dann meinen, man könne mit ihm arbeiten.

Diese Hunde sind auf ihre Führer fixiert, und arbeiten nur mit diesen. Zu Hause in der Familie sind das ganz normale Familienhunde, welche Beschäftigung und Kopfarbeit brauchen wie andere Hunde auch.

Es gibt nur eine Hundeart, welche ausgebildet weiter gegeben werden...Blindenhunde




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Kommentar von Jamaicaaa
30.09.2016, 16:55

Zu deinem "Kompliment" kurz mein Statement.
Habe niemals mit dem Gedanken gespielt mir einen solchen Hund zuzulegen, dies habe ich in meinem letzten Satz der Frage mit den Worten "rein aus interesse gefragt" versucht klarzustellen.
Reine Neugier weil ich das nicht glauben konnte als mir das mein Kumpel erzählt hat.

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Hi,

Ich nehme an das er die Eignungsprüfung meint, das geschieht aber vor der kompletten Ausbildung, Hunde die nicht geeignet sind müssen ja nicht ausgebildet werden, es würde nur Zeit und Geld kosten ohne Nutzen.

Die werden dann anderweitig vermittelt, aber nicht für hundert Euro :) hast du ne grobe Ahnung was das alles kostet als von der Verpaarung bis zur Triebförderung??

Aber das macht sicher jedes Land mit ihren Diensthunden auch anders....

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Kommentar von Goodnight
29.09.2016, 13:14

Im Laufe einer Ausbildung scheiden immer wieder Diensthunde aus. Die werden dann privat vermittelt, sofern sie nicht wegen unkontrollierbarer Aggression ausgeschieden sind.

Niemand kann voraussehen, ob ein Hund die Ausbildung durchsteht und die Abschlusspüfung und Wiederholungsprüfungen besteht.

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Das wird bei allen Berufshunden oder Therapiehunden so gemacht.

Bei einigen wie den Blindenhunden bleibt der Blindenhund in Besitz der Organisation, bekommt aber eine Patenfamilie.

Ich hatte einen Bekannten, dessen Polizeihund einfach nicht beissen wollte. Er war trotz super Leistungen für den Polizeidienst nicht tragbar.

Billig ist so ein Hund nicht zwingend. Ein junger gut Ausgebildeter Rassehund kostet einiges, Ist der Hund älter kostet er so gut wie nichts. Sicher geht aber immer Platz vor Preis. 

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was die deutschen so treiben kann ich dir nicht sagen,aber auch bei denen wirds ähnlich sein wie bei uns in der schweiz...das das militär NUR hunde von privater hand, ankauft die geeignet sind und VOR dem erwerben schon ihre leistung erbringen...sollte es sich als fehlkauf herausstellen wird versucht/geschaut ob der hund in der katastrophenhundestaffel eingesetzt werden kann(bei der polizei,betäubungsmittel oder sprengstoff,mantrailer,suchhund)...ist dies aus gesundheitlichen/charakterlichen problemen auch nicht möglich werden die hunde an privatpersonen verkauft oder bei härtefällen eingeschläfert...das wird aber nicht einfachso aus plausch heraus gemacht,da in diesen hunden sehr viel arbeit u.zeit steckt und unser tierschutzgesetz sehr streng ist...auch die hunde die in private hand kommen sind meistens top familienhund...

die zweite möglichkeit als hundeführer einen hund im dienst zu führen ist ein welpe... der von anfang an auf seine aufgabe vorbereitet wird...bereits als welpe kann ein guter ausbildner od.hundehalter mit erfahrung sagen ob sich der hund eignen könnte...meistens liegs eh nicht am welpen,sondern am hundeführer u.dann wird der hundeführer aussortiert und der hund bleibt in seinem besitz...

das wort mannschärfe gibts nur wen die hunde falsch ausgebildet werden...

unsere militär-und polizeihunde sind zu 99% im jahr familienhund und bleiben bis zum tod in der familie od.beim besitzer...

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Ich hab zwar noch nie gehört, dass solche Hunde in private Hände verkauft werden, aber wenn dem so ist, dann sollte man davon die Finger lassen. Diese Hunde sind keine normalen Haushunde, das sind Waffen. Sie haben gelernt in bestimmen Situationen anzugreifen . Ein privater Hundehalter kann nicht abschätzen, wie sie reagieren. Also Hände weg von diesen Hunden.

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hab eben erst gesehen das du aus österreich kommst...da kann ich dir vorerst nur sagen,das hundeführer die welpen selber einkaufen können u.bei bestandener einsatzprüfung das geld einfordern können...und die hunde dann dem bundesheer gehören,die meisten hundeführer ihre hunde aber wieder zurückkaufen wen sie ut werden...versuch mich noch weiter zu informieren um dir eine antwort geben zu können

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Kommentar von froeschliundco
29.09.2016, 17:14

Die werden weitergegeben weil sie im Besitz des Staates stehen.Es sei denn der HF kauft ihn selber an.Dann darf er ihn behalten.

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Diese Hunde werden nicht an irgendwelche Privatpersonen verscherbelt.

Das wäre auch nicht ganz ungefährlich. Davon abgesehen macht es keinen Sinn, Geld in die Ausbildung eines Hundes zu investieren, um ihn anschließend zu verkaufen.

Auch mit rechtlichen Problemchen könnte man dann zu kämpfen haben, da die Rechtslage für private Halter anders ist als für Polizei/Militär.

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Wir hatten in der Nachbarschaft einen altersbedingt ausgemusterten Polizeihund, das war ein sehr liebes Tier. 

Ein Bekannter von mir hatte einen Polizeihund, der einfach nicht beissen wollte, man hat ihn vor die Wahl gestellt, den Hund abzugeben und einen neuen auszubilden oder aus der Hundestaffel auszutreten.

Er hätte den Hund auch selber behalten können, was aber mit dem Arbeitsaufwand, den Kosten und der Fürsorge für beide Hunde nicht möglich war.

Für den ausgeschiedenen Hund muss der Polizist selber aufkommen.

Als mein Bekannter seinen Polizeidienst aufgab hat er seinen Diensthund mitgenommen und beruflich weiter genutzt.

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Kommentar von xttenere
29.09.2016, 15:22

es gibt immer Ausnahmen, welche ihre Hunde nicht behalten können...die ist aber nicht die Regel.

Mein erster Mann hatte selber einen DS im Militär, welcher später für Dienstuntauglich erklärt wurde, und der Rüde blieb selbstverständlich  (auf unsere Kosten ) bei uns...Es gab zusätzlich einen neuen Welpen, welcher nach der Ausbildung wieder in den Militärdienst kam...und wir hatten halt 2 Hunde.

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Ganz Quatsch nicht. Die Diensthundeführer dürfen nach dessen Ausmusterung zum Beispiel ihre Diensthunde kaufen. Was der angepaßte "Personal" Preis erklärt.

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Kommentar von Goodnight
29.09.2016, 13:17

Nach meinem Wissen muss man den ausgemusterten Diensthund nicht bezahlen. Jedoch bekommt man die Unterhaltskosten nicht mehr bezahlt.

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In Frankreich, Mulhouse im Dreiländerck (F, D, CH) gibt es ständig ausgemusterte meist Schäferhunde. Es gibt eine Organisation die die dann weiter vermittelt, ansonsten werden sie nach einiger Zeit eingeschläfert.

Vermittlung auch nach D möglich. Sind absolut tolle Tiere, die es verdient haben ein schönes neues Zuhause zu bekommen.

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Kommentar von xttenere
29.09.2016, 11:38

ich bin Schweizer, und möchte gerne wissen, woher Du diesen Blödsinn hast.

Bei uns werden die Hunde von ihren Besitzern als Welpe gekauft, und auch selber ausgebildet, und bleiben in deren Besitz...auch wenn der Besitzer den Hund nicht mehr dienstlich braucht.....das Ganze geht in mehrere Tausend Schweizerfranken...da schiebt man ein Tier nicht so einfach ab...ausserdem wären die Hunde kaum vermittelbar, und eingeschläfert werden in der Schweiz keine gesunden Hunde !!!

 Wenn die Tiere in Pension gehen, wird meist früh genug ein neuer Welpe dazu genommen, damit dieser noch von dem erwachsenen Hund profitieren kann. Ausserhalb der Dienstzeit sind die Hunde zu Hause bei ihrem Führer und seiner Familie.

Diese Hunde bleiben auch in der Familie, bis sie sterben, oder krankheitsbedingt erlöst werden müssen.

Bitte zuerst richtig recherchieren, und dann kommentieren.

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Hallo Jamaicaaa,
Soweit ich informiert bin, gibt es verschiedene Einsatzbereiche für diese abgerichteten Hunde. Sprich wenn einer nicht die geforderte Leistung bringt, sich im Wesen verändert oder was am häufigsten passiert; nach einer Verletzung nicht mehr 100% Einsatzfähig ist, werden diese Tiere entweder in einen anderen Einsatzbereich "umgeteilt" (bspw wachdienst, auch zivile Wachtdienste), zur Zucht, oder Ausbildung von Hundeführern verwendet, oder gar eingeschläfert.

Das Risiko, voll ausgebildete Kampfhunde an Amateure oder möglicherweise sogar Kriminelle abzugeben wird kaum eingegangen. (Wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel...) meist haben die Besitzer solcher Hunde aber eine einschlägige Vergangenheit und wissen ziemlich genau mit den Tieren umzugehen. 

Es ist grundsätzlich nicht unmöglich an solche Spezialhunde zu kommen. Vor einem Kauf sollte man sich aber gut überlegen ob man selbst fähig ist so ein Tier zu kontrollieren. Denn der hohe Jagdtrieb, die explosive Aggressivität und derart geballte Kraft sind nicht gerade das, was einen Teppichpudel fürs Wohnzimmer auszeichnet....

Beste Grüsse

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Kommentar von froeschliundco
30.09.2016, 09:36

"Das Risiko, voll ausgebildete Kampfhunde an Amateure oder möglicherweise sogar Kriminelle abzugeben wird kaum eingegangen. (Wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel...) meist haben die Besitzer solcher Hunde aber eine einschlägige Vergangenheit und wissen ziemlich genau mit den Tieren umzugehen"

was um himmelswillen hat ein listenhund (kampfhunde gibts nicht) mit diensthunden zu tun?!? Das sind zwei komplett verschieden sachen,ein diensthund wird in geregelten bahnen ausgebildet in gefahrensituationen zu reagieren,wo hingegen "einschlägige vergangenheitsbesitzer von listenhunden" ihre tiere unkontrolliert fürs eigene ego brauchen um sich gross,gefährlich u.stark zu fühlen...ein diensthund hat eine lehre absolviert mit abschlussprüfung und hat einen job den er täglich mit freude und spass ausübt,egal obs ein betäubungsmittel-od.sprengstoffspürhund ist,ein schutzhund oder ein suchhund/mantrailer der vermisste personen aufspürt, ein leichenspürhund od.katastrophenhund

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Hier nochmal. Das Pfotenteam vermittelt immer wieder ausgediente und berentete Diensthunde.

Wer es nicht glaubt, kann hier gerne nachlesen:

http://www.pfotenteam.com/?a=1&t=0&y=1200&i=0&c=50

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Kommentar von xttenere
29.09.2016, 13:12

versuch doch selber mal richtig zu lesen, wo sich diese Hunde befinden....alle im Raum Süddeutschland oder Elsass....nicht in der Schweiz !!!!!

mit Ausnahm von einigen Mischlinge, welche im Jura sind...(Grenze zu Frankreich / Elsass )

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