Ausdehnung eines Elektrons

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Es gibt durchaus Theorien, dass das Elektron tatsächlich ein kleines schwarzes Loch ist.

Allerdings ist sein Schwarzschild-Radius aufgrund der geringen Masse mit 10^-57 m derart klein, dass man mit heutigen Methoden nicht nachweisen kann, ob das Elektron nun kleiner als dieser Wert ist (und damit wirklich ein schwarzes Loch) oder nicht.

Anhand von Streuexperimenten hat man bislang erst nachgewiesen, dass es kleiner als 10^-18 m ist - da fehlen also noch 39 Größenordnungen! Und für die Gültigkeit unserer bekannten Physik vermutet man ohnehin, dass sie nur bis zur Planck-Länge 10^-35 m gilt.

Vielen Dank!

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Also was, alle Elemente,unsere Welt bestehen doch aus Atomen.Also aus Bausteinen wie Protonen und letztendlich als Gegenpart aus Elektronen. Bis Heute weiss kein Wissenschaftlter, was eigentlich das Elektron ist. Teilchen,Wällenlänge, hier und da verträgt sich das Modell in einer Art Dualität. Und noch etwas: Diese Studie dass, Elektronen als punktförmige Objekte angesehen werden, dass entspricht nicht dem modernen Wissensstand. Elektronen lassen sich nicht punktförmig abbilden. Siehe "Unschärferelation" Das Elektron wird eher als eine Art von Wolke bezeichnet. Aber vieleicht hilft mal "Googeln" oder Tante Wicki kann Dir helfen. Vieleicht mal aber auch ein Buch ? Wie wäre es damit ?

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@Gilgamesh
  1. Das Elektron ist sicherlich eines der am besten verstandenen Elementarteilchen, weil es stabil ist und keine innere Struktur besitzt.

  2. Die Unschärferelation macht keinerlei Aussage darüber, ob das Elektron punktförmig ist oder nicht. Sie sagt nur, dass ich nicht gleichzeitig genau sagen kann, wo es ist und wie schnell es sich bewegt.

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Nun, in der Quantenmechanik werden Elementarteilchen soviel ich weiß, grundsätzlich als punktförmig ANGENOMMEN, was verschiedene mathematische Probleme mit sich bringt. Erst die Stringtheorie weist solchen Teilchen eine (schleifenförmige) Ausdehnung zu. Die Idee, ein Lepton könnte ein schwarzes Loch sein, ist interessant. Schwarze Löcher sind ja nicht per se kollabierte Sterne, sondern Objekte, die bei entsprechenden Dichten, Temperaturen und Drücken durchaus auch im auf kleinsten Längenskalen entstehen können

Nein, denn sie haben ja immer noch eine Ausdehnung. Und das Gewicht ist dann immer noch viel zu klein für das verbrauchte Volumen.

Ein Punkt ist dadurch definiert, dass er keine Ausdehnung hat!

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@Schard

Ein Elektron wird vereinfacht(!) als Punktladung definiert. Wir wissen aber alle, dass ein Elektron eine Außdehnung hat. Und man darf Vereinfachungen natürlich nicht für weitere Berechnungen und Herleitungen benutzen, weil diese duadurch falsch sein können.

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@boriswulff

Wenn wir das "alle wissen": Wie groß ist seine Ausdehnung denn?

Oder anders gefragt: Wenn es eine Ausdehnung hat, was passiert, wenn man es in der Mitte durchschneidet?

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