Ausbinder anlegen?

3 Antworten

Es gibt unterschiedliche Arten von Ausbindern, die nicht alle gleich angebracht und je nach Verwendung auch unterschiedlich verschnallt   werden. 

Wenn Du Dich damit nicht auskennst, solltest du das dem Besitzer des Pferdes sagen, damit e4 es Dir selber zeigt, wie er es möchte. Es ist nicht gut, solche Dinge heimlich unter Anleitung aus dem  Internet auszuprobieren, ohne dass der Pferdebesitzer ahnt, dass du da mit seinem Pferd Neuland betrittst!

Und auch, wenn er es dir schon mal gezeigt haben sollte, bricht dir kein Zacken aus der Krone, wenn du um eine Wiederholung bittest 😊

Es gibt unterschiedliche Arten von Hilfszügeln. Einer davon ist der Ausbilder. Gibt es mit Gummiring oder ohne, aus Leder oder aus Kordelmaterial. Verschnallt wird er immer gleich, da das Pferd aus der Frage schon damit ausgerüstet ist, wird die Länge bereits eingestellt sein. Ein Dreiecker ist ein Dreiecker und kein Ausbinder, so wie auch ein Halsverlängerer ein Halsverlängerer ist und kein Ausbinder. Ein Ausbinder ist klar definiert, nur wird das Wort oft falsch verwendet.

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@WinniePou23

Fa hast du natürlich völlig recht - und wer hier so etwas fragt, bei dem kann man allerdings unter Unständen nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass er ( bzw auch der Besitzer) sich nicht vielleicht der Umgangssprache bedient. 

Auch „Dreiecker“ ist eine ja ein umgangssprachlicher Ausdruck, den du so in keiner Fachliteratur findest. 

Daher wollte ich das gerne noch genau geklärt haben. 

Es war keinesfalls meine Absicht, mich hier als „ Korintenkaker“ zu betätigen, möchte nur Mißverständnisse vermeiden. Ok?

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ich kann die Ausbinder anlegen,wollte lediglich fragen wie ihr das macht.......

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Huhu,

an beiden Seiten über der Gurtschlaufe der Satteldecke den Sattelgurt duchziehen und dann entweder mit Haken im Gebiss einhaken oder die Schnalle öffnen, durch den Gebissring ziehen und wieder schließen.

Vorausgesetzt es handelt sich hier wirklich um Ausbinder und nicht um irgendwelche anderen Hilfszügel.

Nur so nebenbei sind Ausbinder übrigens zum reiten alles andere als förderlich. Der Kopf ist unten, aber das Pferd läuft noch schlechter und ungesünder als ohne.

Liebe Grüße

So geht es mit „Einfachen Ausbindern“(was ich nicht hoffe, weil am wenisten geeignet ), wobei da noch die Länge zu klären wäre. Allerdings sprechen viele auch von Ausbindern, wenn Wiener Zügel oder Thiedemann gemeint sind.

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Das habe ich auch ewähnt.

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Richtig anlegen bei Ausbindern heißt, sie in den Spind legen - dort, wo man Leder aufbewahrt, das man mal verwenden möchte, um etwas zu reparieren oder irgendwas praktisches zu basteln, z.B. einen Riemen für die Ausreitkennzeichen, falls man sowas braucht. Bei ziemlich jeder anderen Art die Dinger anzulegen entstehen gesundheitliche Nachteile für Pferd und Reiter.

Hast Du denn gar keine andere Reitbeteiligung gefunden? Dass Du Dich drauf einlassen musst, die Halswirbelsäule des Pferdes zu verschleißen, seine Hüfte festzumachen, damit seine Knie stark zu belasten und letztendlich auch Deinen unteren Rücken zu verderben ... ist ja jetzt nicht grade angenehm, wenn man langfristig Schmerzen bekommt. Ja, ich habe mich auch mal auf sowas einlassen. Weil mich das Pferd fasziniert hat. Da ich aber nach kurzer Zeit gemerkt habe, ich kann dem Pferd nicht helfen, man sah mich bestenfalls als "Bedienungspuppe", die halt auf dem ausgebundenen Tier ein paar unnötige, aber vom Besitzer für nötig gehaltene Runden dreht, habe ich den Vertrag gekündigt. Ich wollte dem Besitzer auch nicht direkt dabei helfen, sein Pferd zu verderben. Wenn er meint, er muss das tun, soll er das bitte selber machen.

Dankeschön, ich frage morgen mal nach... Vielleicht geht es ja auch ohne!

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Das Pferd ist super lieb, allerdings wollte die Besitzerin es so.... Dass ich noch am Anfang sicherheit habe

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@EliPINA

Die Besitzerin ist jetzt nicht die pferdeverständigste Person, die mir bisher begegnet ist. Was für eine Art "Sicherheit" stellt sie sich nur vor? Ich wüsste jetzt nichts, aber auch rein gar nichts, was so ein Ding sicherer macht. Grübel ...

Im Gegenteil: Wenn das Pferd "kadavergehorsam" sich in sein Schicksal fügt, ohne sich gegen die Dinger aufzulehnen, wird seine und Deine Wirbelsäule verschlissen. Ob das "sicher" ist. Fügt es sich hingegen nicht, hast Du das Risiko, dass Du die Person bist, bei der die Beschwerde des Pferdes "eingeht". Du musst es ausbaden, wenn das Pferd plötzlich beim Reiten zu Wehrhaftigkeit neigt. Auch nicht prickelnd, find ich.

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Ausbinder ( RB wirft kopf hoch und runter )

Also meine RB geht am Tag ja ganz schön viel und so und sie hat ausbinder ( siehe Bild ) 2 von den 6 stunden am tag hat sie keine ausbinder drin und unglücklicherweise hab ich meistens das pech sie ohne ausbinder zu reiten nachdem sie 4 stunden ( nicht durchgängig aber trotzdem ! ) geritten wurde. Ich reite bei ihr meistens ohne Ausbinder aber ich hatte meistens das Glück das sie davor auch ohne ausbinder geritten ist. Aber ich musste meine Reitstunde verschieben und ja jetzt bin ich halt verzweifelt weil sobald ich sie übernommen habe mache ich die ausbinder ab und sie schüttelt sich dann erstmal ist mir relativ egal da ich es verstehen kann aber wenn ich anreitn will wirft sie erstmal den kopfhoch und will gar nicht los gehen ich würde ja die ausbinder dran lassen aber wir springen und da müssen wir die ausbinder immer ab machen! Und wenn ich mit ihr antraben will bleibt sie stehen und wift die ganze zeit den kopf nach oben. Aber wenn ich mit ihr springe ist sie ein engel sie macht gar nichts sie konzentriert sich total auf das hinderniss aber 5 minuten danach fängt sie schon wieder an den kopf hochzu werfen!

Meine Reitlehrerin hilft mir da echt gar nicht! Sie sagt ich krieg das shon hin ich hab sie öfters gefragt aber sie sagt ich solle mein Pferd gefälligst enger halten!

Hoffe ich habt meine Frage verstanden falls nicht : Wie kann ich meiner RB abgewöhnen den Kopf immer hoch und runter zu werfen?

Danke schon mal im vor raus LG

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