Ausbildungsvertrag unterzeichnet. Kann ich anderen Firmen absagen?

6 Antworten

Eigentlich ist das jetzt sicher, und ich hab auch noch nie mitbekommen, dass jemand nach Unterschreiben des Vertrags dann doch noch ne Absage bekommen hat... ;)

Klar... Es kann immer passieren, dass mit der Firma irgendwas passiert.... aber davon darf man nicht ausgehen :) Kannst also absagen :)

Ich sag mal: Herzlichen Glückwunsch! :)

Eine schriftliche Unterschrift zählt als Vertragsabschluss. Du kannst das bestimmt auch beweisen.

Solltest du trotzdem eine Absage erhalten, ist dies ein Vertragsbruch der Firma und du kannst entsprechend eine Entschädigung einfordern.

Solltest du trotzdem eine Absage erhalten, ist dies ein Vertragsbruch der Firma

Das ist falsch!

Grundsätzlich kann - wenn es keine vertraglich andere Regelung gibt - ein Ausbildungsbildungsvertrag (wie auch ein Arbeitsvertrag) vor Vertragsbeginn gekündigt werden!

Für den Ausbildungsvertrag ist dabei die fristlose Kündigung möglich, das diese auch während der Probezeit die "normale" Form der Beendigung des Ausbildungsverhältnisses ist.

und du kannst entsprechend eine Entschädigung einfordern.

Auch das ist - folgend aus dem vorangegangen Gesagten - falsch!

Gegen eine Kündigung durch den Ausbildungsbetrieb vor Vertragsbeginn (und damit gegebenenfalls für Schadenersatzansprüche) kann allerdings - je nach den konkreten Umständen - das Prinzip von "Treu und Glauben" (wenn eine Zusage z.B. verbindlich gegeben wurde) und die Sittenwidrigkeit sprechen.

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Wenn BEIDE Seiten unterschrieben haben und Du hast den Vertrag wieder vorliegen, dann ist die Stelle sicher.

Also ich habe den Vertrag bzw, die Kopie nicht vorliegen . Ich habe es vor ca. einem Monat abgeschickt und seitdem warte ich noch auf meinen Arbeitsvertrag.

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@ErsterSchnee

Dann ist es noch nicht fest.

Die Angelegenheit ist auch dann noch nicht fest, wenn der Fragesteller den Vertrag unterschreiben vorliegen hat; anders wäre es, wenn eine Kündigung vor Vertragsbeginn ausgeschlossen wurde.

"Fest" ist darum alles erst dann - von den Unwägbarkeiten der Probezeit abgesehen -, wenn die Ausbildung tatsächlich angetreten wurde!

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