Ausbildungsvertrag kündigen nach Probezeit?

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9 Antworten

Am besten wendest du dich als erstes an deine zuständige Kammer, um die Angelegenheit zu klären, denn nach § 22 Abs. 2 Nr. 2 BBiG kann das Berufsausbildungsverhältnis nach der Probezeit nur gekündigt werden
von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen. Das ist, soweit ich das richtig gelesen habe, aber nicht der Fall.

Nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG kann ein Ausbildungsverhältnis nur aus wichtigen Grund ohne eine Frist gekündigt werden. Aber nach § 22 Abs. 4 BBiG ist eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten länger als zwei Wochen bekannt sind. Ist ein vorgesehenes Güteverfahren vor einer außergerichtlichen Stelle eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung der Lauf dieser Frist gehemmt.

Due Frage bei Absatz 2 ist also, wie lange sind dir die Tatsachen bereits bewusst. Mithilfe der Kammer kann man für dich aber einen anderen Ausbildungsbetrieb finden, der deine Ausbildung fortsetzt.

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1 Die Zustände dort reichen für eine fristlose  Kündigung deswegen schreibe  das auch wie hier geäußert als  kündiegungsgrund.

2 Informiere die Kammer und das Ordnungsamt über das verhalten dort.

3 du braust kein Aufhebungsvertrag zu unterschreiben oder zu machen.

4 suche dir vor deiner Kündigung einen neuen betrieb zb frage mal in der Beruf schule  bei den anderen azubis nach wie das bei denen ist..

5 Die Kammer kann dir auch bei deiner suche helfen.!

6 aber wen du mehr als 8 Stunden Arbeitszeit hast geht das nicht, aber  der arbeits-- weg für anfahrt  und  nach hause gehört nicht zur Arbeitszeit.

7 da du einen anderen betrieb hast kündige auf Grund des beleidigen verhalten des Chefs und auch  wegen der Androhung von Gewalt.  aber fange Tag drauf dein neues an .Die Fahrten von der Firma zur Baustelle ist Arbeitszeit oder von der  Baustelle zur Firma.

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Das mit der Kündigung vergisst du am besten gleich wieder. Selbst zu kündigen ist das dümmste überhaupt, denn solltest du nicht gleich im Anschluss einen neuen Betrieb finden, bekommst du vom Amt drei Monate lang keinen Cent, weil du ja gegangen bist und nicht gegangen wurdest.

Wenn dein Chef wirklich so schlecht von dir denkt, wird er dem Aufhebungsvertrag sicher zustimmen und damit stehst du allemal besser da als mit einer Kündigung, die von dir ausging.

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Kommentar von Timothi
01.03.2017, 15:27

stimmt doch einen anderen Betrieb hätte ich ja schon muss ja nur mit dem Aufhebungsvertag bzw der kündigung klappen

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Der Weg zur Arbeit wird nicht als Arbeitszeit angerechnet. Alles weitere ist in deinem Vertrag geregelt. Diesen würde ich mir, falls noch nicht geschehen, einmal sehr gründlich durchlesen. (Das sollte man eigentlich immer machen, bevor man etwas unterschreibt) Wenn dort nichts Genaues über deine Kündigungsfristen steht, greift das Gesetz.

Bei den Voraussetzungen, die du geschildert hast, würde ich nicht mehr in dieser Firma arbeiten wollen.

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"doch die fahrten zählen ja auch mit als "Arbeit" "

Nein tun sie nicht!! Wenn der Aufhebungsvertrag abgelehnt wird musst du erstmal fristgerecht kündigen. Wenn du keinen Stress willst und im Zweifel das ganze mit einem Anwalt klären musst

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Kommentar von Timothi
01.03.2017, 15:25

Bestimmt denkst du die fahrten zur Arbeit hin die meine ich ja nicht sondern die fahrten zur jeweiligen Baustelle aber für den rest Dankeschön

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Geh zuerst zur IHK. Erkläre deine Lage und bite um Hilfe beim Betreibswechsel. 

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Seit wann zählt der Weg zur Arbeit zur Arbeitszeit?

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Kommentar von Timothi
01.03.2017, 15:22

nicht zur firma sondern der weg zur baustelle

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Steht alles in deinem Ausbildungsvertrag

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der weg zur Baustelle nicht zur Arbeit*****

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Kommentar von Rheinflip
01.03.2017, 15:37

Doch. Von Firma bis Bau ist Arbeit. 

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