Ausbildungsvertrag aufgehoben, was nun?

1 Antwort

Du musst dich beim Arbeitsamt melden und bei der Familienkasse. Kindergeld läuft normal weiter. Beim 450€ Job solltest du wissen, dass dir Urlaub zusteht(8-12 Tage). Viele Arbeitgeber nutzen die Arbeitnehmer aus und klären diese nicht über ihre Rechte auf. Bei Fragen diesbezüglich, melde dich bei der Knappschaft.

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Und deine Krankenkasse sollte auch informiert werden, das ist ganz wichtig.

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@Yalenah

Genau, wichtig, besonders, wenn du schon über 23 bist. Dann müsstest du dich in der Zeit ab jetzt bis zum Studienbeginn freiwillig versichern. Kosten ca. 180,-- Euro/ Monat. Ansonsten kannst du weiterhin kostenfrei familienversichert bleiben, wenn deine Eltern gesetzlich versichert sind.

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Arbeitslos melden bei Kündigung während Probezeit (wenn keine Aussicht auf Arbeitslosengeld) sinnvoll?

Hallo,

ich habe heute morgen die Kündigung von der Chefin überreicht bekommen. Da ich noch in der Probezeit bin (habe am 1. September angefangen) beträgt die Kündigungsfrist 2 Wochen und da ich noch keinen Urlaub hatte, war heute schon mein letzter Tag und ich musste meinen Schlüssel abgeben. im Kündigungsschreiben stand außerdem, dass ich mich "unverzüglich bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend" melden soll. Ich habe jetzt schon hin und her gegoogelt: Anspruch auf Arbeitslosengeld habe ich wohl nicht, da man dafür in den letzten 2 Jahren mind. 12 Monate versicherungspflichtig beschäftig sein muss. Das ist bei mir nicht der Fall, da ich vor dem Job eine 3-jährige schulische Ausbildung (=kein Geld) gemacht habe und in dieser Zeit noch familienversichert war.

Nun meine eigentliche Frage: sollte ich mich arbeitssuchend melden, auch wenn ich kein Geld bekommen werde? Und muss ich mich jetzt auch selbst krankenversichern? Und was muss ich noch alles beachten?

PS: Sorry für den langen Text

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ALG1: Amt lehnt ab wg. event. Überschneidung der Rahmenfristen - ist das korrekt?

Hallo,

meine Freundin wurde letzte Woche unter Einhaltung der Fristen gekündigt. Heute war meine Freundin schon mal auf bei der Arbeitsagentur um sich Arbeitssuchend / Arbeitslos zu melden. Parallel wollte sie schon mal die Anträge für das ALG 1 mitnehmen, aber bei der Gelegenheit hat ihr das Amt mitgeteilt, dass Ihre Aussichten auf ALG1 wohl nicht gut aussehen,da mit der event. Begründung der Überschneidung der Rahmenfristen abgelehnt wird.

Meine Freundin war wie folgt beschäftigt:

09.2010 - 15.04.2014 (sozialversicherungspflichtig beschäftigt) -- selbst gekündigt

16.04.2014 - 21.04.2014 (Arbeitssuchendmeldung) --> keine Inanspruchnahme von Leistungen

22.04.2014 - 22.10.2014 (sozialversicherungspflichtig beschäftigt) -- wurde gekündigt

Somit war Sie nach meinem Verständnis innerhalb der letzten 2 Jahre (720 Tage) ganze 714 Tage lange Sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Lt. Amt wären die mind. 12 Monate Anwartschaft nicht erfüllt, da ab 22.04. neu gezählt wird, da Sie ja bereits im Zeitraum 16.04. - 21.04. die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt hat --> Rahmenfristen dürften sich ja nicht überschneiden. Obwohl im Zeitraum zw. 16.04. - 21.04. keinerlei Leistungen in Anspruch genommen wurden. Ist das so korrekt??

Ich kann mir das nicht vorstellen und würde es auch nicht verstehen, denn insofern hätte sie fast 3,5 Jahre für nichts in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt um jetzt zuhören, wo Sie sich in Anspruch nehmen muss, dass Sie die Anwartschaftszeiten nicht erfüllt, weil Sie 6 Tage Arbeitssuchend gemeldet war (aber keinerlei Leistung in Anspruch genommen hat).

Kann an der Stelle mal jemand Licht in mein Dunkel bringen und event. empfehlen ob sich möglicherweise juristischer Beistand lohnen würde.

Danke für Hilfe.

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Ist man sofort arbeitssuchend gemeldet, wenn man ALGII erhält?

Hallo erstmal,

Ich war für mehrere Monate zu 100 % arbeitslos gemeldet und habe ALGII bezogen sowie auch Kindergeld. Nun stellt sich mir jedoch die Frage, ob man auch gleichzeitig arbeitssuchend gemeldet ist, wenn mal ALGII bezieht, da man ja monatlich zu Terminen erscheinen muss und auch in dem Abstand Bewerbungen sowie erhaltene Absagen vorlegen muss (Habe ich alles gemacht). Nun habe ich Angst, dass ich das Kindergeld für die Monate zurückzahlen muss in denen ich ALGII bezogen habe. (Vorher war ich in einem Studium und habe dies abgebrochen und habe übergangsweise ALG2 bezogen. Ich bin übrigens 20 sodass ich mit dem Status arbeitssuchend noch Kindergeld erhalten würde). Ich habe auch schon mit einer Mitarbeiterin vom Amt geredet, die mir gesagt hat, dass ich arbeitssuchend gemeldet war, jedoch habe ich doch einige Zweifel an der Richtigkeit ihrer Aussage gehabt. Da sie mir zum einen auf der Mitteilung für die Familienkasse meine "Arbeitslosen-Monate" in der "Ausbildungssuchendspalte eingetragen hat und mir gesagt hat, dass ich ausbildungssuchend wäre, wenn ich einen Termin für die Berufsberatung machen würde. Dies habe ich auch gemacht, da ich zum Wintersemester diesen Jahres ein Studium beginnen wollte und mich nur mit einem Minijob kaum über Wasser halten kann. Jedoch wurde mir von der Mitarbeiterin bei der Berufsberatung gesagt, dass ich nur als ratssuchend registriert wurde und komischerweise wollte sich mich auch nicht ausbildungssuchend melden. So nun weiß ich nicht worauf ich mich verlassen soll. Ist man nun für den Zeitraum von ALG2-Bezug gleichzeitig arbeitssuchend gemeldet oder hätte ich das speziell ansprechen müssen?

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