Ausbildungsplatzwechsel selber veranlassen oder IHK einschalten?

3 Antworten

Hallo, mir geht es im moment genau so, ich werde demnächst einen aufhebungsvertrag unterschreiben, wegen mobbing.

Ich bin zu meinem klassenlehrer und habe ihm die ganze Situation beschrieben. Er hat auch gesagt die Ausbildung kann man jederzeit woanderst weitermachen. Ich solle jedoch den Aushebungsvertrag erst unterschreiben wenn ich eine neue Stelle habe. Das passt meinem jetztigen Chef natürlich nicht. Er will mich schnell loswerden das er nicht bezahlen muss, Ich habe in den nächsten Tagen ein paar Vorstellungsgespräche. Ich würde an deiner Stelle mal zum Arzt gehen und ihn mal krank schreiben lassen das er sich mal erholt und in der Zeit bewerbungen schreiben.

Geht auf jeden fall mal zu einem Lehrer die können auch weiterhelfen. Von der IHK habe ich auch nicht viel hilfe bekommen.

er sollte dem Aufhebungsvertrag erst dann unterschreiben, wenn er von der neuen Firma eine topsichere Zustimmung bzw. einen neuen Ausbildungsvertrag hat..

Auf jeden Fall die Handwerkskammer einschalten. Wenn der Lehrbetrieb nur Lehrlinge als billige Arbeitskräfte beschäftigt, dann dürfen die mal keine Lehrlinge mehr ausbilden. Ausserdem kennt sich die IHK besser aus mit dem Gesetz. Den Aufhebungsvertrag würde ich nicht unterschreiben, auf keinen Fall nicht bevor er nicht 500%ig weiss, was daraus resultiert!!!!! Ich kenne einen konkreten Fall, ok in der Schweiz, bei dem ein Konditor im dritten Jahr gegangen ist. Das (hier) Amt für Lehrlinge hat ihm noch am selben Tag eine andere Lehrstelle vermittelt. Auch wenn es eventuell keine Anschlusslehrstelle gibt, besteht doch die Möglichkeit, dass er die Überbrückungszeit als Praktikum überbrückt, ohne dass er nachher im ersten Lehrjahr neu anfangen muss, oder dass er in das zweite oder dritte Lehrjahr bei einem anderen oder verwanten Beruf einsteigen kann.

Er hat sich auch erkundigt bei der IHK, die haben nur gesagt, dass er bei einem Wechsel nicht von vorne anfangen muss. So richtig tätig wird keiner. Mein Sohn ist inzwischen soweit, dass er auf keinen Fall mehr länger ausharren will, bis sich was gefunden hat, er meint, er könne es nicht mehr ertragen, dorhin zu gehen. Ich weiss nicht, wie ich ihn davon abhalten kann, den Aufhebungsvertrag nicht zu unterschreiben. Die Termine beim IHK verschieben sich auch ständig, wegen Krankheit der zuständigen Person. Was kann er noch tun, ohne zu unterschreiben, aber auch nicht dort erscheinen zu müssen, es praktisch noch hinauszuzögern?

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