Ausbildungskündigung vor Ausbildungsbeginn

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2 Antworten

Um die Jugendlichen beim Übergang in das Arbeits- und Berufsleben vor Schädigungen ihrer Gesundheit zu schützen, muss jeder Jugendliche vor Aufnahme der Ausbildung ärztlich untersucht werden (§ 32 JArbSchG).

Diese Untersuchung wird von vielen Arbeitgebern als Voraussetzung zum Abschluss des Ausbildungsvertrages verlangt.

Offenbar wurde eine Vorerkrankung festgestellt, die sich in dem Beruf so verschlimmern könnten, dass der Beruf nicht ausgeübt werden kann.

Der Ausbildungsbetrieb hat im Rahmen seiner Fürsorgepflicht und zur Abwendung möglicher Ansprüche die einzig logische Konsequenz aus dem Befund gezogen.

Ohne diese Bescheinigung wäre der Vertrag nicht wirksam zustande gekommen, weil die Eintragung in die Lehrlingsrolle ohne Erstuntersuchung als zwingende Voraussetzung versagt worden wäre.

Ob eine erneute Untersuchung möglich, vor allem aber erfolgversprechender sein wird, kann ich nicht abschätzen.Das eine bescheinigte Beschwerdefreiheit nicht doch zu Schädigungen bei hoher Beanspruchung und Belastung im Beruf führen kann, vermag ich jedenfalls nicht auszuschließen.

HTH

G imager761

Nein, dagegen kann man nicht angehen. Der Arbeitgeber hat das Recht bis zum Ende der Probezeit ohne Angaben von Gründen das Ausbildungsverhältnis zu beenden.

Peppie85 19.06.2011, 20:16

so weh mir das tut den daumen hoch hier hin zu mchen. aber hanco hat recht ! was ich aber mal vielleicht machen würde ist das gespräch mit dem arbeitgeber zu suchen. vieleicht erklärt man euch, wie sich das genau begründet, das hilft vieleicht bei der weiteren suche nach einem alternativen arbeitgeber...

lg, anna

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