Ausbildungskosten vom Zweitstudium an einer privaten staatlich nicht anerkannte Kunstschule als Werbungskosten von der Steuer absetzen?

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2 Antworten

Natürlich sind das Werbungskosten als Weiterbildung.

Ich belege auch viele Kurse, die nicht speziell zu einem bestimmten staatlich anerkannten Abschluss führen.

Da es ja dann doch vom Architektenberuf abweicht, könnte ich mir vorstellen das als vorweggenommene Betriebsausgaben für eine spätere Tätigkeit als Gafirkdesigner  anzusetzen.


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Kommentar von frodobeutlin100
20.07.2016, 13:05

aber es ist doch ein Unterschied, ob man den Job nahezu aufgibt (bis auf einen Tag in der Woche) oder ob die Weiterbildung berufsbegleitend erfolgt ....

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Kommentar von Selestin
20.07.2016, 14:12

aber es ist doch ein Unterschied, ob man den Job nahezu aufgibt (bis auf
einen Tag in der Woche) oder ob die Weiterbildung berufsbegleitend
erfolgt ....

In welchem Zusammenhang mit den Werbungskosten ist das von Bedeutung?

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werde ich weiter im selben Architekturbüro einmal pro Woche weiterarbeiten.

....

m.E. bist Du ab der Aufnahme der Ausbildung / des Studiums überwiegend Student und jobbst nebenbei ein bißchen ...

das heißt es werden vermutlich keine nennenswerte Einküfte anfallen. bei denen sich steuerlich etwas absetzen lässt ..

es dürfte sich auch nicht um eine Weiterbildung, sondern um eine 2. Ausbildung handeln ...

im Übrigen wäre es empfehlenswert mit einem solchen Spezialproblem einen Steuerberater zu konsultieren ..

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Kommentar von Selestin
20.07.2016, 14:09

Die Ausbildung zum Grafik Design wird Vollzeitausbildung sein. Es steht nicht im direkten Zusammenhang mit Architektur, aber Grafik Design ist ein wichtiger Bestandteil des Architekturjobs. In diesem Sinn könnte man die Ausbildung aus Weiterbildung betrachten. Architektur und Grafikdesign kann man sehr gut miteinander kombinieren (oder auch parallel als 2 Berufe ausüben). Besonders gut bei Wettbewerbe zum beispiel, wo die grafische Präsentation von großen Bedeutung ist (manchaml  sogar mehr als die Architektur selbst)

Ist es überhaupt von Bedeutung ob es Weiterbildung oder 2.Ausbildung ist, wenn die Ausbildungkosten ehe als Werbungskosten absetzbar sind?

Da ich hochwahrscheinlich unter dem Grundfreibetrag verdienen werde, werde ich dann jedes Jahr (3 jahre dauert die Ausbildung) Verlustvotrag feststellen.

Darf die Weiterbildung bzw. 2. Ausbildung von dem ausgeübten Beruf ausweichen? So weit ich weiß ist das kein Problem.

Meine Sorgen waren, dass die Kosten für private nicht staatlich anerkannte Ausbildung als Sonderkosten betrachtet sind, die ich im selben Jahr nicht absetzen kann, weil ich nur wenig verdienen werde und keine Steuer zahlen werde.

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