Ausbildungsberuf Koch? Vor-und Nachteile?

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Sorry: mir fallen nur Nachteile ein:

Arbeitszeit ist oft geteilt (mittags/abends).

Arbeiten, wenn andere Freizeit haben. (Schlecht, wenn man Freundschaften pflegen will.)

Statt 8 Stunden werden (auch in der Ausbildung und oft widerrechtlich) viel mehr Stunden verlangt - oft auch mehr als 10 am Tag.

Verdienst ist eher schlecht.

Das Arbeitsklima ist in den meisten Küchen auch nicht so toll - weil man meistens viel zu sehr unter Zeitdruck steht, alles sehr hektisch zugeht...

Um wirklich "groß rauszukommen", muß man sehr viele Fortbildungen machen.


Aber vielleicht macht Dir die Arbeit ja wirklich Freude!

Auf den Punkt gebracht - DH.

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Wenn Kochen deine Leidenschaft ist, lass dich ausbilden. Die Arbeitszeiten sind oft ungünstig, das stimmt, aber du kannst z. B. in Kantinen arbeiten, die nur Mittagstisch anbieten. Außerdem musst du ja nicht jeden Abend arbeiten, so daß du durchaus auch noch Sachen unternehmen kannst. Stell dir vor, du wirst Friseur/in, möchtest du denn wirklich dein Leben lang einen Beruf ausüben, der dich nicht so sehr interessiert, nur wil man abends frei hat?

Ich arbeite seit vielen Monaten in einer Küche eines Restaurants. Der stressfaktor hält sich bei mir in Grenzen. Bei einem kleinem Familienbetrieb ist nicht so viel los. Es macht extrem Spaß, gerade auch weil sich die Kollegen so gut verstehen. Die stimmung ist super. Das arbeitsklima ist gut. Klimaanlage, kostenlose Verpflegung alles top. Die arbeitszeiten machen mir nichts aus. Man arbeitet zwar mal 10 stunden aber dafür hat man unter der Woche öfter frei. Super ! Es gibts zwar hin und wieder stressige phasen und hitzewallungen aber die halten nicht lange an. Kann ich dir empfehlen wenn es dein ding ist. Abwechslungsreicher beruf. 

Arbeitszeit bei uns:

9.00 - 14 .00

17.00/18.00 - 20:00

Entweder nur früh oder nur abends oder beides. 



Natürlich sind die Zeiten nicht so toll. Meist fangen Köche morgens um 10 Uhr an und dann geht es bis um 22 bis 23 Uhr, weil nach der eigentlichen Arbeit noch die Küche geputzt werden muß. Aber, wenn du mit Leidenschaft an diesem Beruf hängst, dann lass dir das von niemandem ausreden. Ich selbst war so dumm und habe danach an nichts mehr so recht Spaß gehabt, was ich auch gemacht habe. Die meisten Köche, sehen mehr die Liebe zum Beruf als die Arbeitszeit.

Der Thread ist zwar schon alt, aber vielleicht stoßen einige User -die nach dem Gleichen Inhalt suchen- ja auf meine Antwort.

Der einzige Vorteil den ich sehe, ist der, dass man viele verschiedene Menschen kennenlernt..

Sonst aber nur Nachteile.

Man ist einer extremen körperlichen und psychischen Belastung ausgesetzt. Da in diesem Job der Fachkräftemangel sehr stark ausgeprägt ist, müssen die Mitarbeiter meist viele und vor Allem lange Schichten schieben. Ich habe im ersten Jahr meiner Ausbildung 6 Tage die Woche arbeiten müssen, dann mal nen Montag frei (außer, dieser war ein Feiertag) und SAGE UND SCHREIBE 180 Euro dafür bekommen. und dann musste ich auch noch 15 KM für den hinweg und 15 KM für den Rückweg in Kauf nehmen!! (habe am Monatsende also knapp 60 Euro übrig gehabt wenn es GUT lief).

Trinkgeld hab ich als Azubi sowieso nicht erhalten, obwohl ich in der Woche etwa täglich 12 Stunden und am Wochenende sogar meist 14/15 oder 16 Stunden pro Tag schuften musste. Ich durfte mir nicht mal eine Zigarette gönnen, selbst in meiner Pause nicht., Das lag aber wohl an meinem Ausbildungsbetrieb, ist also nicht überall so. Dann liste ich dir jetzt mal die Nachteile auf, die in fast jedem gastronomischen Betrieb zu finden sind. Die Unterbezahlung hab ich ja schon erwähnt. Und auch, dass der Job belastet Psychisch und Physisch sehr belastet. Es ist mit großem Stress zu rechnen wenn große Veranstaltungen stattfinden. Du musst oft schwere Lasten tragen. Die Arbeitszeiten sind sowieso für den Ar.... Wochenenden, Feiertage.. Einfach immer wenn deine Freunde feiern gehen. Wenn du nen kulanten Chef hast, gibt er dir vielleicht mal frei für 1-2 Feiertage und ein paar Wochenenden im Jahr, Das ist aber eher die Seltenheit.

AAAABER: Wenn du keine Familie und eine Passion für den Beruf hast, kann ich ihn dir allerdings wärmstens empfehlen.

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