Ausbildungs wechseln - im Lebenslauf verschweigen?

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10 Antworten

Lügen kommt auch nicht gut an, wohl eher noch schlimmer!

Mache die Ausbildung weiter, NICHT abbrechen!

Erst wenn Du eine Zusage hast, wechselst Du!

So ist das allemal besser, als zu Hause rumzuhocken!

sonder weil ich sehr lange arbeiten muss, Pausen übergenau kontrolliert werden und ich auch manchmal Zeug machen muss, das gar nichts mit der Ausbildung zu tun hat (Flur wischen,....)

Wie sagt man so schön, "Lehrjahre sind keine Herrenjahre"

Hast Du vielleicht vorab mal mit dem Ausbilder gesprochen, bevor Du alles nach etwas mehr als 4 Wochen hinwerfen willst?

Was heißt denn "sehr lange arbeiten"? Die maximale Arbeitszeit gibt das Arbeitszeitgesetz vor.

Ich denke gerade darüber nach, die Ausbildung abzubrechen und nächstes jahr eine Ausbildung beim Finanzamt zu machen, weil dort die Arbeitsathmosphäre besser ist und man auch gut bezahlt wird und auch ein paar Aufstiegsmöglichkeiten hat.

Unabhängig davon, dass Du gar nicht weißt, ob die Arbeitsatmosphäre dort besser ist, wer gibt Dir die Garantie, dass Du dort überhaupt einen Ausbildungsplatz bekommst? Was, wenn Du abgelehnt wirst?

Würde das Finanzamt irgendwie merken, dass ich schon zwei...drei Monate eine Ausbilung begonnen habe oder kann ich das bei der Bewerbung verschweigen?

Die Frage ist doch eher, was Du bis dahin überhaupt machen willst? Wie füllst Du die Lücke bis zum Sommer 2017?

Nur meine Meinung: Du wirst eine entsprechende Probezeit im Ausbildungsvertrag stehen haben, so dass Du in dieser Zeit das Ausbildungsverhältnis jederzeit kündigen kannst.

Ich würde noch ein paar Wochen abwarten und dann entscheiden, ob Du die Ausbildung abbrechen willst. Die bisherigen 5 Wochen können kein Maßstab sein.

Normalerweise würde ich nein sagen, aber es ist das Finanzamt. Wenn irgendwer es merkt, dann das Finanzamt. Zumal du eventuell sogar schon zu spät bist um dich fürs nächste Jahr zu bewerben.

Dann sollte dir bewusst sein, dass du mit 17 sehr wahrscheinlich kein Abitur hast und Ausbildungen nicht vom Himmel regnen - vor allem nicht beim Finanzamt.

Wonach suchst du denn? 2000 Brutto Ausbildungsvergütung + Dienstwagen bei einer Arbeitszeit von 4 Stunden am Tag und 65 Tage Urlaub im Jahr + 15. Gehalt?

nein, wie gesagt ich will einfach nur gerecht behandelt werden. der spass steht bei mir wirklich an erster stelle und NICHT das geld. 

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@polomator08

Ausbildungsfremde Tätigkeiten musst du nicht machen, wenn es ausartet, weswegen du dich wegen dem Fluputzen auch an die Schule wenden kannst.

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zum Thema lange arbeiten... du bist 17 und unterstehst damit dem Jugengschutzgesetz. Das heißt Überstunden sind für dich quasi Tabu. Wenn mal eine anfällt in einer absoluten Ausnahmesituation, mag das durchgehen, bei Regelmäßigkeit sollte man dagegen vorgehen.

zum Thema Pausen kontrollieren... natürlich müssen Pausen genau kontrolliert werden. Zum einen aus dem Grund des Jugenschutzgesetzes ist bei dir wirklich darauf zu achten, dass du die Pausenzeiten auch einhälst, zum anderen bezahlt dich der Arbeitgeber aber nicht dafür, dass du ewig lange Pausen machst.

Dein Ausbildungsgehalt ist nicht mager, sondern im Mittelfeld. Es gibt besser bezahlte Ausbildungen, es gibt schlechter bezahlte Ausbildungen... so ganz generell ist die Steuerfachangestellte aber sowieso nicht gerade ein Beruf von Top-Verdienern.

Ausbildung abbrechen... ja, das sieht im Lebenslauf natürlich beschissen aus. Es sieht im Lebenslauf aber auch beschissen aus, wenn man 1 Jahr nach der Schule gar nix gemacht hat. Daher der Tipp, erst neue Ausbildung suchen und wenn man die sicher hat, dan kann man die alte kündigen.

Ausbildung beim Finanzamt... bist du dir sicher, dass die dich nehmen? Dort reinzukommen, solltest du wirklich gute Noten vorweisen können. Das Finanzamt gehört zu den Glücklichen, die noch hohe Bewerberzahlen haben.

Lügen... haben kurze Beine. Und ja, es kommt irgendwie immer raus. Und wenn es rauskommt, bist du deinen Job schneller wieder los, als du "dumm gelaufen" sagen kannst.

LG, Chris

Also erstmal würde ich dir empfehlen erst abzubrechen, wenn du etwas Neues hast, wenn überhaupt. Ins Finanzamt wollen schließlich viele, ich weiß nicht wie dein Abschlusszeugnis aussieht, aber das sollte schon ziemlich gut sein.

Ja eine abgebrochene Ausbildung kommt schlecht, aber lügen solltest du auf keinen Fall. Über einen Abbruch kann man hinwegsehen.

Allerdings bist du erst 17, das heißt "lange" Arbeiten darfst du garnicht. 40 Stunden die Woche maximal, 8 1/2 maximal pro Tag, wenn du die halbe Stunde am Tag länger arbeitest, musst du in der gleichen Woche noch eine halbe Stunde Freizeitausgleich kriegen.

Dein Problem mit den Pausen verstehe ich nicht, du hast eine Stunde Pause wenn du minderjährig bist, klar muss man das auch kontrollieren. Ich weiß nicht was das Problem darstellt, du brauchst ja nicht mehr als 1 h Pause am Tag oder?

Solltest du Überstunden machen müssen oder so ist das nicht rechtens, das solltest du dem Chef/Betriebsrat o.Ä. Mitteilen. Tut sich daraufhin nichts meldest du das deiner Kammer also IHK/HWK... Die können dir helfen.

Sollte garnichts klappen hat man sogar die Möglichkeit den Betrieb zu wechseln.

Falls du noch Fragen hast, einfach ein Kommi da lassen.

LG Nana

Die Frage stellt sich bei mir immer wieder wenn so etwas geschrieben wird. Warum fange ich eine Ausbildung an wenn ich nach einiger Zeit weis das es mir ja doch nicht so gefällt?. Eine Lehre ist nun mal kein Vergnügungsboot fahren! Oft wollen die Ausbilder auch testen ob man bereit ist mal nicht so spannende dinge zu tun um zu sehen wie der Azubi darauf reagiert. Deswegen einfach mal auf die Zähne beißen und weiter gehts. Einen Lebenslauf der Lücken aufgibt solltest du vermeiden. Man wird dich sicher darauf ansprechen.Möchtest du dort bei einen Gespräch schon schwindeln? Das währe keine gute Vertrauensbasis.

Ich schließe mich Deiner Meinung an. Es sieht nicht gut aus nach kurzer Zeit die Ausbildung zu schmeißen.

Andererseits: Wenn es wirklich soooo sch....ß.   ist, warum solltest Du Dich dann quälen?
Wenn Du kündigst, stell' dich auf mögliche Fragen zu Deiner Kündigung ein. Die musst Du dann schlüssig und nachvollziehbar erklären können. Das Argument muss dann besser sein als "die Kohle hat mir nicht gereicht", oder "ich musste ab und zu mal Kaffee kochen".

Wäre es eine Alternative für Dich, ein Jahr durchzuhalten und Dich aus der Ausbildung heraus beim Finanzamt zu bewerben?


Du beschwerst dich jetzt über ein geringes Einkommen: Leute im Handwerk verdienen 400€ brutto. Und sie müssen viel mehr schufften, als Du Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Das ist nur die selbst zu überlassen. Kommt auf drauf an, wie man es "verkauft " im Lebenslauf im Vorstellungsgespräch. Ist die Ausbildung denn wirklich so schlimm?

ja das weiß ich, es geht mir aber wie gesagt nicht um das geld, sonder ich will einfach gerecht behandelt werden und spass haben.

meine eigentliche frage, die mich bedrückt, haben sie leider nicht beantwortet

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Die kann dir keiner beantworten. Diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
Ich persönlich würde das im Vorstellungsgespräch erwähnen. Lügen haben kurze Beine

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Als Azubi ist man immer der A...... Und du solltest nicht nur auf das Geld gucken

es geht mir ja nicht nur ums geld. ich finde, dass man beim finanzamt deutlich besser behandelt wird und nicht nicht ausgebeutet wird bis aufs letzte.

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das kannst du nicht wissen ohne dort gearbeitet zu haben... Auszubuldenenjahre sind hart..

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Danke McRoka

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Und du gehst davon aus, dass du beim Finanzamt deine Pausen überziehen kannst, wie du lustig bist? 🤔

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