Ausbildung´s Sparkonto

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5 Antworten

Vermögenswirksame Leistungen (VL) werden von manchen Unternehmen angeboten und sind eine gute Möglichkeit, um frühzeitig etwas Geld anzusparen. Der Arbeitgeber beteiligt sich hier mit einem zusätzlichen Geldbetrag. Frag doch einfach mal bei deinem Arbeitgeber nach. Weitere Infos zu diesem Thema, deinem Azubi-Gehalt und wie du clever mit deinem Geld umgehst, findest du auf wirtschaftswerkstatt.de im Bereich Geld.

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Meinst Du "Vermögenswirksame Leistungen"?

Über das Geld kannst Du aber nicht in drei Jahren, sondern erst in sieben Jahren verfügen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, einen solchen Vertrag zu machen, auch wenn man so "lange" nicht an das Geld kann.

aL3333x 15.06.2014, 18:44

Muss ich denn nach der Ausbildung 4 weiter Jahre in diesem Betrieb arbeiten?

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Margotier 15.06.2014, 18:53
@aL3333x

Nein, musst Du nicht. Es muss auch nach der Ausbildung nicht weiter eingezahlt werden, z. B. wenn Du danach nochmal zur Schule gehen oder studieren möchtest oder der Betrieb, bei dem Du dann arbeitest, keine VL zahlt.

Mach so einen Vertrag auf jeden Fall, falls Dein Ausbildungsbetrieb VL zahlt. Du zahlst natürlich selbst auch Beiträge (ca. 18 Euro im Monat? Da musst Du Dich mal genauer erkundigen), an die Du dann die sieben Jahre nicht dran kommst.

Aber glaub mir, Du beißt Dir später in den A*sch wenn Du Dich jetzt nicht dazu durchgerungen hast, das Geld in den Sparvertrag einzuzahlen.

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Bogenschuetzin 16.06.2014, 10:10
@Margotier

eieiei, da sind aber viele falsche Kinken drin. Das mit den sieben Jahren stimmt nicht, das mit der Zuzahlung stimmt auch nicht.

Bitte verbreite sowas nicht, das ist schlichtweg FALSCH.

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Diese Sparform nennt man Vermögenswirksame Leistungen.

Gespart werden in der Regel 40 € pro Monat. Dieser Betrag wird entweder ganz oder teilweise vom AG bezahlt. Laufzeit 7 Jahre; Beitragszahlung 6 Jahre: Bereits nach 6 Jahren kann wieder ein neuer Vertrag begonnen werden. Wer sich für Aktienfonds entscheidet, erhält staatliche Förderung in Form der Arbeitnehmersparzulage. Bedingung: Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Jahreseinkommen maximal 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete beträgt. Auf die VL-Sparraten in einen Aktienfondssparplan der Staat eine Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 20 Prozent der jährlichen VL-Einzahlungen bis zu maximal 400 Euro. Dies bringt eine Förderung von 80 Euro im Jahr vom Staat. Ich würde immer einen Aktienfonds bevorzugen allerdings nicht die Fonds von der Hausbank..

Das sind Vermögenswirksame Leistungen. Nicht jeder Arbeitgeber zahlt sie. Der Maximalbeitrag hierzu sind 40 EUR. Manche zahlen weniger, andere wiederum gar nichts.

Du hast verschiedene Möglichkeiten, diese anzulegen. Entweder in einen Bausparvertrag, Pensionskasse oder ins Fondssparen oder in einen Banksparplan. Da gibt es verschiedenes. Lass dich, wenn du sie bekommst, von deiner Bank beraten.

Ob und wieviel dein Arbeitgeber zahlt, steht in deinem Vertrag in der Kategorie, in der auch dein Gehalt genannt wird. Wenn da nichts steht, kannst du ihn trotzdem fragen, ob er das zahlt. Fragen kostet nicht.

Dass man das zwingend sieben Jahre anlegen MUSS, ist falsch. Die sieben Jahre rühren daher, dass manche Banksparverträge so lange laufen bzw. dass du zB beim Bausparen oder beim Fondssparen erst nach sieben Jahren staatliche Förderungen gutgeschrieben bekommst. Der Staat bezuschusst solche Verträge nämlich. Nichts desto trotz kann der Vertrag auch kürzer oder länger laufen.

Wenn du keine VL bekommst, kannst du, musst du aber nicht, deinen Arbeitgeber bitten, 40 EUR von deinem Bruttogehalt wegzunehmen udn dann als VL zu überweisen. Das macht netto weniger aus, als wenn du selber 40 EUR überweist. Und, wie eben gesagt, VL werden staatlich bezuschusst (ist nicht die Welt, aber haben oder nicht haben).

Wenn du weitere Fragen hast, schreib mir gerne, ich arbeite in der Bank als Kundenberaterin.

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