Ausbildung/Beruf: Eltern mitentscheiden lassen?

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9 Antworten

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Eltern nur das Beste für ihre Kinder möchten. Mir wurde damals nach meinem Abschluss auch zu einer Ausbildung geraten, die meine Eltern "für mich ausgesucht" haben, weil ich immer noch nicht wusste was ich werden möchte. ( Aber selbst die Lehrer haben mir zu dieses oder jenes geraten, was ich nach dem Abschluss machen soll ).
Also ist der von dir beschriebene Fall gar nicht so abwegig. Aber nachdem ich für mich dann selber entschieden habe was ich machen möchte, habe ich meine Ausbildung abgebrochen und eine neue angefangen. Und ich finde das war auch die richtige Entscheidung. Und meine Eltern standen da auch hinter mir. 

Sie wollten einfach, dass es mir gut geht und das ist meiner Meinung nach keine schlechte Eigenschaft... nur manchmal kann so etwas nach hinten losgehen^^. Und wenn man Spaß an der Sache hat die die Eltern für einen ausgesucht haben ist es ja auch nicht schlimm. Solange du auch damit zufrieden bist ist alles gut.


Einen schönen Tag noch :)

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Kommentar von Carlystern
22.05.2016, 14:19

Abbrechen ist nie gut. Man sollte es durchziehen und anschließend kann man immer noch eine zweite Ausbildung machen. So mache ich es.

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Hallo,

  • wenn die Eltern insgesamt einen sehr guten Draht zu ihren Kindern haben und selber mit "beiden Beinen im Leben stehen", dann ist Beratung und Hilfe beim Suchen einer Ausbildung/Studium gut und sinnvoll.Da solche Eltern meist die Stärken und Schwächen der eigenen Kinder gut kennen und mit Lebenserfahrung eines Erwachsenen beraten. Entscheiden sollte aber immer der junge Erwachsene selber, denn es ist sein Leben.
  • wenn die Eltern -aus welchen Gründen auch immer- wenig Sinnvolles beitragen können, und ihre Kinder nur in eine Richtung drängen wollen, die sie früher selber gerne eingeschlagen hätten, oder nur, weil sie diesen Beruf für "sicher" halten, dann sollten die Kinder den Rat ihrer Eltern nicht unbedingt berücksichtigen....
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Ich finde, dass es okay ist wenn Eltern einen beraten, aber man sollte sie nicht die endgültige Entscheidung treffen lassen. Alleine schon aus dem Grund, dass das eine Entscheidung ist, die das ganze Leben prägt. :)

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Kommentar von Carlystern
22.05.2016, 14:21

Nein man kann immer noch eine zweite Ausbildung machen. Man ist wenn man was lernt nicht in dem Beruf gefesselt.

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Ja , war bei mir genauso !

Meine Eltern wollten das ich KFZ Mechaniker ( Heute Mechatroniker ) lerne obwohl ich mich wohl eher im Büro sah ! Nur weil sie eine Vertragswerkstatt hatten ! grrrr

Nun 25 Jahre später musste ich feststellen das gerade diese Ausbildung mich in eine Position ( Fuhrpark Deutschland ) in einer Europagroßen Firma gehoben hat !

Nochmal Danke an meine Eltern das sich mich damals gezwungen hatten

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Kommentar von BiggerMama
22.05.2016, 11:19

Du wirst nie erfahren, wie Dein Lebensweg verlaufen wäre, wenn Du im Büro gelandet wärst.

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Eltern können helfen: in dem sie frühzeitig in der Kindheit für Interesse an bestimmten Themen sorgen, warum nicht auch in eine Richtung, die sie für angebracht halten. Wenn man Kinder schon als sehr kleine Wesen mit der Natur in Verbindung bringt, kann sich daraus eher schonmal je nach Interesse eine Tierpflegerausbildung oder ein Biologiestudium entwickeln. Wer sein Kind immer mit in die Selbstreparaturwerkstatt mitnimmt kann die "Gene" legen für eine handwerkliche Ausbildung? Was denkt Ihr?

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Kommentar von rotreginak02
25.05.2016, 01:21

ich denke: au weia!
Kinder sind doch nicht dazu da, dass man sie nach seinen eigenen Maßstäben bewusst formt....unbewusst geschieht das ohnehin, aber da Kinder von Geburt an Individuen sind, sollte man ihnen viel Anreize bieten, die Welt kennenzulernen, damit sie sich davon später selber etwas aussuchen können....und nicht "Gene für Handwerker" legen oder sowas.

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Also ich glaube das man sich die Meinung der Elten auf dieses Thema durchaus anhören sollte, die entgültige Entscheidung liegt aber bei dir, denn schließlich musst du das dann durchziehen  :)

Ich wünsche dir dabei viel Erfolg!

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Meine Mutter hat mir viel geraten und abgeraten, im Endeffekt habe ich gemacht was mir gefällt und das war besser so :) Meine Mutter wollte es natürlich besser für mich haben, aber sie hat keine Ahnung vom Arbeitsmarkt und ein bisschen muss mich mein Berufsfeld dann doch auch noch interessieren.

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Raten und Abraten ist etwas Anderes als Bestimmen.

Meine Tochter hat ganz allein bestimmt, was sie studiert. Für einen Rat stand ich jederzeit zur Verfügung.


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Ja ich musste damals gezwungen auch eime Ausbildung zur Einzelhandelsksuffrau machen. Ich hasste es und gab mir null mühe. Nein habe öfters krank gemacht.

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