Ausbildung zur Krankenschwester? Vorurteile / Arbeitserfahrung?

4 Antworten

Hallo, ich kann dir nur aus zweiter Hand berichten es sind aber Tatsachenberichte. Nachdem du dein Diplom erreicht hast steht dir Tür und Tor offen. Du kannst die verschiedensten Sachen machen und hast auch Aufstiegsmöglichkeiten. Fest steht das die Ausbildung mit sehr viel lernen zu tun hat, besser du lernst gerne und das du Freude an der Arbeit mit Menschen haben musst, dass wären einmal Grundbedingungen. Einstecken muss man in den Lehr - Jahren immer und überall. Die nötige Reife sollte mitgebracht werden. Natürlich ist es richtig das du auch zu Sachen herangezogen wirst die nicht so toll sind, da wäre zum Beispiel Blut, solltest du besser sehen können und wunden auch reinigen und Verbinden können und dann ist da noch das saubermachen von Patienten wenn ein „Ups“ geschehen ist. Aber Glaube mir, es ist den Patienten unangenehmer als dir jemals grausen könnte davor. Ich als oft und langer Patient hatte viel Spaß mit den Schwestern und den Pflegern. Habe mich sehr viel unterhalten können mit ihnen, am leichtesten hatten es diejenigen die nicht alles soo schwer nahmen. Aber das muss ich schon Sagen an manchen Tagen gab es Stress pur. Denn bei all dem lustig sein kann es sehr schnell gehen und die ganze Station steht unter Strom und hat Alarmstufe Rot. Da passt aber dann jeder Handgriff, sollte es einen dennoch einen fehlgriff, geben war der nächste so schnell da und war behilflich sodass es eigentlich keine merkbaren Fehler zu sehen gab. Die meisten von den Schwestern liebten ihren Beruf und jeder Patient konnte das spüren. Das hilft und trägt der Genesung jedes einzelnen genauso viel bei, wie der Beruf des Arztes. SMIEKY

Ich bin seit 16 Jahren Krankenschwester und ich mache es immer noch gerne - aber es gibt natürlich Schattenseiten.

Ich würde mich auf gar keinen Fall als Handlangerin von Medizinern betrachten. Natürlich kenne die sich in medizinischen Dingen besser aus, aber mein Berufsfeld ist auch nicht die Medizin, sondern die Pflege.

Schattenseiten sind die Schichtarbeit, die Bezahlung und vor allem die Verdichtung der Arbeit in den letzten Jahren. Patienten bleiben immer kürzer im Krankenhaus, alles muss schnell gehen - alle Untersuchungen am besten gleichzeitig, sofort OP, dann schnell Entlassung. Dazu kommt, das viele Stellen abgebaut wurden und eine Pflegekraft heute mehr Patienten betreuen muss als früher. Für Dinge wie Beratung, Prävention, etc. bleibt nur wenig Zeit - gerade diese Punkte werden aber mit der neuen Ausbildung verstärkt gefordert.

Unangenehme Tätigkeiten - an vieles gewöhnt man sich. Gerade was den Umgang mit Ausscheidungen und Blut angeht. ;) Und den Patienten ist es meistens viel peinlicher! Schön ist es natürlich, wenn man sieht, das es Patienten wieder besser geht. Belastend sind natürlich Dinge wie schwierige Patienten, denen man einfach nichts recht machen kann, der Umgang mit Schwerkranken, der Umgang mit Sterbenden.

Ich arbeite inzwischen auf einer Palliativstation. Dort ist der Personalschlüssel wesentlich besser als auf einer Normalstation, ich betreue nur 3-4 Patienten. Aber die sind dafür auch todkrank, etwa die Hälfte verstirbt während des Aufenthaltes. Mein "Erfolg" ist es also, wenn jemand "gut" sterben kann - die körperliche Belastung mag nicht so hoch sein wie auf einer anderen Station, die psychische ist es umso mehr...

Mit der Ausbildung in der Hand hat man unendliche viele Möglichkeiten: Station, Hospiz, ambulante Pflege, Psychiatrie, Intensiv, OP... man kann Pflegemanagment, -wissenschaften, -pädagogik studieren, man kann z.b. als Wundexpertin arbeiten, in der Hygiene, beim MDK und vieles mehr. In manchen Bereichen entgeht man so auch dem Schichtdienst.

Trotzdem würde ich niemanden die Ausbildung einfach so empfehlen, sondern immer erst zu einem Praktikum raten - erst dann kann man sehen, ob einem der Beruf liegt.

vorurteile werden genährt von den zunehmend schlechteren arbeitsbedingungen. da krankenschwestern aus sog. effizienz- und kostengründen zunehmend randbereiche abdecken müssen, wird das langsam aber sicher belastender und hat nicht mehr allzuviel mit dem ursprungsberufsbild zu tun.

übrigens, in meinem bekanntenkreis würde keine ihren beruf weiterempfehlen sondern weisen darauf hin, daß man da schon ein recht dickes fell haben muß.

Krankenschwester Ausbildung.. (Frage)

Huhu, ich mache nächstes Jahr meinen Realabschluss und habe mich jetzt schon für den Beruf Krankenschwester entschieden nun habe ich ma' eine Freundin von meiner Mutter gefragt und die sagte das sie glaubt man muss erstmal eine Krankenpflege Ausbildung machen um sich als Krankenschwester ausbilden zu lassen ö.ö stimmt das? Und mit welchem Zeugnis muss ich mich bewerben? eine Berufsberaterin hetzt uns die ganze zeit und sagt das wir bis Oktober schon die Bewerbungen rausschicken müssen, also sollen wir das von der 9. klasse nehmen? warum sagt dann unser Lehrer das das Abschluss Zeugnis wichtiger ist als das 9. klasse Zeugnis obwohl man sowieso das 9. nimmt? s:

...zur Frage

Beruf im Gesundheitswesen: mit Aufstiegschancen

Ich habe Abitur, aber nicht mit der Note 1. Auf einen Studienplatz für Medizin warten durfte ich dank meiner "geliebten" Mutter nicht, ich sollte studieren und habe mich todunglücklich damit gemacht. Jetzt möchte ich neu anfangen im Bereich der Medizin. Als Kind wollte ich immer Ärztin werden, gefolgt mit medizinischen Berufen wie Krankenschwester, OP-Schwester...

Da ich ehrgeizig bin und auch die Finanzen nicht unbedeutend sind, bin ich am recherchieren, ob es einen Beruf im Gesundheitswesen gibt, in dem man sich wirklich hocharbeiten kann. Leidenschaft, Interesse (Medizin), aber auch ein guter Lebensstandard sollten miteinander vereinbar sein. Ziel: Geld verdienen mit einer Arbeit die man liebt (nicht Geld, in einem Job, der gerade das überleben sichert und man sich täglich zur Arbeit quält) Damals war es möglich, nach der "Krankenschwestern"-Ausbildung noch Medizin zu studieren. Ich glaube, jetzt ist das nicht mehr ohne weiteres möglich. Da ich schon beinahe Ende 20 bin, weiß ich auch, dass ich bis Mitte 30 eine Familie gründen möchte. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wäre also schön. Ist das utopisch im Gesundheitswesen? Welche Berufsbilder könnten im Bereich der Medizin passen?

...zur Frage

Motivationsschreiben zum Gesundheits und Krankenpfleger, wie kann ich das Schreiben besser formulieren?

Hey

ich brauch Hilfe, ich muss ein Motivationsschreiben verfassen. Warum ich den Beruf/Ausbildung der Krankenschwester ergreifen möchte. Aber es ist nicht meine Stärke, Text zu formulieren, ich tue mir unendlich schwer damit.  Ich weiß, wie ich es meine, aber bekomme es nie in Worte gefasst. Wäre cool, wenn ihr mir helfen könnt, wie ich was besser formulieren kann: 

Sehr geehrte Damen und Herren

Meine Motivation dafür das ich gerne den Beruf als Gesundsheits und Krankenschwester ergreifen möchte liegt darin das ich jeden Menschen fazinierend und besonders finde, jeder Mensch ist anders mit all seinen Eigenschaften und mir liegt es sehr am Herzen jeden Menschen so gut wie möglich zu helfen....

...zur Frage

Eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolvieren?

Guten Abend liebe Leute, meine Mama arbeitet in der Intensivpflege und dadurch habe ich in letzter Zeit überlegt, ob ich in diesem Bereich nicht auch arbeiten möchte. Zuvor müsste ich natürlich eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvieren und ich wollte mal so nach Erfahrungen bezüglich der Ausbildung fragen:) Mein Opa wurde auch gepflegt und ich war in Notfallsituationen auch mit ihm alleine. Der Beruf interessiert mich sehr, zum einen weil es mir sehr wichtig ist Kontskt mit Menschen zu haben und ihnen zu helfen und zum anderen, weil mir die Bandbreite an Möglichkeiten gefällt wo man sonst noch arbeiten kann. Ans Krankenhaus ist man ja nicht gebunden(?) Die Arbeit in einem Intensivpflegedienst sagt mir sehr zu, besonders weil man sich individueller um Patienten kümmern kann. Macht jemand momentan die Ausbildung und hat ein paar Tipps? Und wie schlimm ist es mit dem Schichtsystem während der Ausbildung Familie und Freunde unter einen Hut zu bekommem?

...zur Frage

Ausbildung an einer Berufsfachschule für sozialpflege.. welchen beruf nach der ausbildung?

Hallo, ich habe mich an verschieden Schulen für Kinderpflege und auch Sozialpflege beworben. Ich wurde bei für die ausbildung zur sozialpflege habe ich eine zusage bekommen, für die Kinderpflege leider eine Absage wegen meinen Noten...

Ich wollte eig. gerne einen Beruf erlernen in dem ich mit Kindern arbeite z.B. Kinderkrankenschwester bzw. Krankenschwester auf der Säuglingsstation....

Kann ich trotzdem nach der ausbildung zur Sozialpfegerin als Krankenschwester für Säuglinge arbeiten??
Muss ich bevor ich bei den Säuglingen arbeiten kann, erst als normale Krankenschwester arbeiten?? Und hat vielleicht noch jemand vorschläge in welchen Beruf ich nach der Ausbildung machen könnte (-:

Danke!!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?