Ausbildung zur Immobilienkauffrau fragen

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Also ich selbst bin gerade im 3. Lehrjahr zur Immobilienkauffrau. Bei mir ist das so: Im ersten Jahr war ich bei der Administration und teilweise in der Buchhaltung. Es ist natürlich nicht so, dass du nur die Vermietung kennen lernst oder die Maklerabteilung, sondern du wirst in jeder Abteilung einmal eingesetzt, sei es über lange oder kurze Zeit. Jedenfalls ins der Buchhaltung lernst du die Kreditoren und Debitoren kennen (genaueres schau Google) und natürlich das Mahnwesen und den Jahresabschluss. Allgemein ist die Branche Immobilien die beste Branche was Abwechslung angeht. Du gehst die Mieter besuchen, du kannst Aufträge geben, Wohnungsbesichtigungen in Begleitung durchführen und Mietinteressenten kennen lernen. In anderen Branchen ist die einzige Abwechslung (z.B. bei Heizungen) mal ein anderer Heizungstyp. Die Freundin von meinem Bruder beneidet mich deswegen sehr, dass ich oft rausgehen kann und nicht nur vor dem Computer sitze.

Also bei mir ist das dann so abgelaufen, dass ich das zweite Lehrjahr in die Vermietung kam und den ganzen Ablauf des Mieterwechsels kennen gelernt habe. Von der Wohnungsbesichtigung über die Mieter Auswahl bis zur Schlussabrechnung der Mängel. Für mich ist dies schon spannend aber das langweilt mich eben schnell, da du vor dem PC sitzst und viel weniger rausgehen darfst oder Termine hast wie der Bewirtschafter dieser Immobilie.

Du musst natürlich wissen, in welche Immobilien Bude du gehst. Bei mir ist alles ziemlich relaxt. Das heisst, ich darf sehr vieles machen, mich kleiden wie ich gerade mag und zum Beispiel Flyer verteilen für ein neues freies Mietobjekt. Das ist leider auch nicht überall selbstverständlich. Du musst vorallem drauf vorbereitet sein, dass du nicht immer nur die coolen Jobs machen musst sondern auch mal mühsame Dinge (in meinen Augen ablegen oder 100'000 Briefe schreiben, die mich gar nicht interessieren).

Was die Schule angeht: Du wirst in eine ganz normale kaufmännische Schule kommen. Da sind dann nicht nur Menschen von der Branche Immobilien sondern auch von anderen, wie zum Beispiel Versandhandel oder Produktionsstätten (wir Nestlé etc.), und natürlich die Banken Leute. In der Schule werden allgemein geltende Themen behandelt, wie Rechts- und Betriebskunde, sowie das Rechnungswesen (Buchhaltung führen). Spezifisch in der Branchenkunde (was vom Unternehmen oder von extern ausgehen kann), lernst du dann genaueres über deine Branche kennen. Die Schule besuchst du durchschnittlich 2-3 Tage, kommt darauf an, welches Profil du machst.

Ich hoffe ich konnte dir somit ein bisschen Übersicht verschaffen. Ich kann dir leider nur von meinen Erfahrungen berichten, aber nach meiner Lehre werde ich warscheinlich was anderes machen, aber eine kaufmännische Ausbildung mit Abschluss ist ein guter Grundstein, falls deine anderen Zukunftsträume nicht klappen, kannst du darauf noch zurückgreifen, hast also immer eine Alternative parat. Achja und erwarte nicht, dass der Job so easy ist wie zum Beispiel in der Sendung "Mieten Kaufen Wohnen".

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

bei fast allen Ausbildungen musst du sowohl in das Unternehmen gehen, als auch die Berufschule besuchen.

entweder hast du Blockunterricht: ein paar Wochen Schule und danach ein paar Wochen Berieb

oder du hat 2 - 2,5 Tage in der woche Berufschule und den Rest verbringst du im Betrieb.

Am besten du erkundigst dich mal bei einem Immobilenmakler und fragst gleich noch nach einem praktikum um in den Beruf reinzuschnuppern

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?