Ausbildung zum Physiotherapeut/-in

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2 Antworten

Ja, das ist eine schwierige Ausbildung. Mit einem Realschulabschluss könntest Du versuchen auf eine 3-jährige Fachschule mit Abiturabschluss zu gehen. Könntest dann das Berufskolleg sparen. Die Hauptsache für diesen Beruf ist Spass daran, dann wirst Du auch alles gut lernen.

Es gibt so viele Fächer, aber einige davon sind "klein" - mit relativ wenig Stoff. Andere gehen über alle 6 Semester und der Stoff ist immens. In den Prüfungen kann natürlich alles drankommen.

Im Einzelnen sind es Grundlagenfächer. Die Physiotherapeutischen Maßnahmen an sich. Dann geht es ins Speziellere = Krankengymnastik in der Orthopädie, Chirurgie, Inneren, Neurologie, Traumatologie ....

Dann die Anatomie und Physiologie. Muskel lernen. Organe lernen. Oft von Ärzten unterrichtet, die auch einen hohen Anspruch haben.

Hinzu kommen funktionelle Themen. Bewegungsanalyse, Biomechanik, Funktionelle Anatomie (also nicht nur, wo ein Muskel/Organ IST, sondern wie es ARBEITET).

Weiterhin noch die ganzen Balneo, Elektro und Hydrotherapien. Unterschiedliche Massagetechniken.

Manche Schule unterrichten noch spezielle Techniken wie die Manuelle Therapie, Schroth, Kieser, Brunkow, PNF, FBL - alles böhmische Dörfer für dich ... ich weiß.

Es ist schon viel, aber das ist es in jedem Beruf. Wir arbeiten AM MENSCHEN und das ist eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung steht allerdings ein recht niedriges Gehalt gegenüber. Ausbildung und Fortbildung kosten Unsummen. Das Gehalt ist mäßig. Man muss Idealist sein, sonst wird man hier nicht glücklich.

Schau dich mal auf www.physio.de um, da gibt es auch eine Schüler-Rubrik und jede Menge Infos über Schulen.

Gruß S.

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