Ausbildung zum Koch ohne Abschluss!?!?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kann schon sein, dass ihn jemand nimmt, wenn er Glück hat und im Gespräch überzeugen kann.

Aber als Koch reicht es nicht nur, kochen zu können, man muss auch unzählige andere Sachen können: z. B. Mengen berechnen, Hygienevorschriften einhalten, Speisekarten erstellen, sich z.T. mit Physik und Chemie auskennen. Also eine gewisse Schulbildung sollte man schon haben. Dein Freund muss auch hier eine Berufsschule besuchen, aber wenn er gut ist, kann er da vielleicht seinen Abschlussnachholen.

Und vor allem muss man wie ein Tier arbeiten. Der Beruf ist SEHR stressig (körperlich und psychisch) und man arbeitet zu den unmöglichsten Zeiten, wenn alle anderen frei haben. Es sei denn, du arbeitest in einer Kantine oder Krankenhaus/Altenheim, aber dann kannst du nicht kochen, was du möchtest, sondern andere bestimmen, was gekocht wird.

Also, der Beruf ist sicher schön, aber man sollte sich keine Illusionen machen, es ist sehr anstrengend und die Bezahlung ist auch nicht doll. Ich spreche aus Erfahrung-mein Mann ist Koch.

Klar kann er sich in Gaststätten bewerben. In der Hochsiason wird da immer jemand zum Gemüseputzen gebraucht. Köche verdienen sehr wenig, Hilfskräfte noch weniger. So rund um die 1000 Euro für 40-60 Stunden wird es geben.

Woher ich das weiß:Beruf – Beratung in beruflichen Fragen

Wo ist das Problem? Der kann als Koch, Beikoch oder als Küchengehilfe arbeiten, je nach seiner Qualifikation. Ohne Abschlusspapier kann er nur keinen tariflichen Anspruch geltend machen. Den Abschluss kann er aber auch nachholen, auch ohne Ausbildungsvertrag.

Hilfe und Beratung bekommt er beim Arbeitsamt...

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