Ausbildung zum Hubschrauberpilot und dan chancen bei der Bundeswehr?

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2 Antworten

Hallo,

da bewirbst Du Dich bei der Bundeswehr und die bildet Dich vom Fußgänger zum Hubschrauberpiloten aus (und das noch bei vollem Gehalt!).

Die Mindestverpflichtungszeit beim fliegenden Personal beträgt 16 Jahre. Dein ziviles Typerating würde nach einem Jahr verfallen (es ist ja immer nur ein Jahr gültig), Deine zivile Lizenz nach spätestens sieben Jahren, wenn sie zwischendurch nicht erneuert wird. Der Erhalt der zivilen Lizenz und des Typeratings wird aber als Soldat mit Auslandseinsätzen schwierig, wenn auch nicht unmöglich.

Als Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr ist es relativ einfach (im Gegensatz zu den Transport- oder gar Kampfflugzeugpiloten), die militärische in eine zivile Lizenz umschreiben zu lassen. Da schaust Du mal in JAR-FCL 2 (Hubschrauber).

http://www.lba.de/SharedDocs/download/L/L1_JAR-FCL2.pdf?__blob=publicationFile

Auf Seite 16 findest Du Infos zur Umschreibung Militär > Zivil

"JAR-FCL 2.020 - Anrechnung von Tätigkeiten aus der militärischen Luftfahrt (Siehe Anhang 1 zu JAR- FCL 2.005)"

Also, warum für eine zivile Ausbildung viel Geld investieren und die Ausbildung noch einmal machen? Die militärische Fliegerei ist doch etwas ganz anderes als die zivile (hohe Belastung für Mensch und Material, fliegen unter Feindbeschuss etc.).

Viel Erfolg!

Mach´ doch die Ausbildung direkt bei der Bundeswehr.

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