Ausbildung zum Heilpraktiker - Überbrückungsmöglichkeiten bis 25

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5 Antworten

Hi!

Bezahlte praktische Berufserfahrung ist gut.

Praktika und Assistenzen in verschiedenen Heilpraktiker-Praxen sind hilfreich. So kannst Du auch gleich schauen, welche Arbeitsweise Dich antörnt und welche nicht.

Seriöse Zusatzausbildung sind natürlich toll und wichtig, doch solltest Du Dir nicht Deine Begeisterung und Deine Neugierde für die Naturheilkunde versauen lassen durch "zuviel Ernst an der falschen Stelle", falls Du verstehst, was ich meine.

Der eigenen Faszination zu folgen und herumzuschnuppern finde ich sehr wichtig bei der Selbstfindung. In 5 Jahren kann viel passieren und sich verändern.

Beim Gesundheitsamt kann man anfragen, ob die Prüfung vor dem 25. LJ gemacht werden kann. Bei mir waren es allerdings nur 6 Wochen, immerhin. Ob es auch noch früher geht, weiß ich nicht.

Zwischen der Schriftlichen und der Mündlichen kann man ja auch etwas Zeit noch gut gebrauchen.

Viel Spaß und Erfolg, laß Dir die Freude nicht versauen - es gibt sehr viele individuelle Möglichkeiten mit dem Heilpraktiker-Beruf glücklich UND erfolgreich zu sein.

Am Liebsten wäre es mir, wenn ich gleich mit 19 in die Richtung Heilpraktik gehen könnte

Ohne die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestanden zu haben, darfst Du keine Art der Heilkunde ausüben.

Gibt es es irgendwelche Möglichkeiten zur Überbrückung, evtl. Schon Kurse die ich in der Überbrückungszeit machen könnte?

Natürlich kannst Du jede Menge Kurse schon jetzt absolvieren.
Aber ist das sinnvoll, wenn Du erst in 6 Jahren zur Überprüfung zugelassen wirst?
Vor Deinem 25. Geburtstag ist das nicht möglich.

Sammle bis dahin erst einmal Erfahrung in dem Beruf, für den Du eine Ausbildung hast.

Wer weiß, ob Dein Wunsch, Heilprakterin zu werden, dann noch besteht oder ob Du Dich ganz anderes orientieren willst.

wie wäre es mit ein paar Jahren Erfahrung im erlernten Beruf? Schadet bestimmt auch für das medizinische Wissen nicht....was du ja als HP brauchst...

Das ist mir klar. Aber viele Kurse können ja auch am Wochenende gemacht werden..

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@familie03

da kannst du bei den Heilpraktikerschulen in deiner Nähe gucken....die haben ihre Kursprogramme meist online gestellt....vlt. fragst du dort einfach auch mal die Studienleitung was die empfehlen kann.....allerdings muss man Preise vergleichen und auch die Qualität des Unterrichts...dazu kann man z.B. auch im Gesundheitsamt nachfragen (die nehmen dann ja auch die Prüfungen ab)...

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Du kannst Dir das Buch Naturheilpraxis Heute kaufen und dich so schon mal vorbereiten.

Du müsstest dich erstmal auf ein Verfahren festlegen (es sei denn du willst eine unter vielen Heilpraktikern werden, die alles anbieten und für nichts eine vernünftige Ausbildung haben). Dann kann es ja u.U. sinnvoll sein, schon mal mit einer Ausbildung anzufangen (eine seriöse Ausbildung in Homöopathie z.B. dauer rund fünf Jahre zzgl. dann 200 Stunden Fallseminare während einer Assistenzzeit nach der Heilpraktikererlaubnis, bei TCM z.B. dauert der Spaß, seriös, noch länger).

Die Kurse an den Heilpraktikerschule verschaffen ja nur einen Überblick und bereiten im Prinzip ja nur auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vor (machen also nur die Schadensbegrenzung, dass du keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellst).

Für den großen Heilpraktikerschein ist es wichtig, breit gefächert ausgebildet zu werden.

Und spätestens ein halbes Jahr vor der Prüfung ist es sinnvoll, dort Kurse zu besuchen, wo direkt für die Prüfung vorbereitet wird. Einige Heilpraktiker bieten auch solch Kurse an, und bei einigen von ihnen haben die Prüflinge eine weit höhere Bestehensquote als diejenigen, die "nur" die Kurse an der Heilpraktikerschule besuchten.

Sich auf eine Richtung festlegen kann der HP-Schüler sich immer noch. Mit Vorbereitung auf nur eine Richtung ist die Prüfung nicht zu bestehen.

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@cyracus

Sorry, dich da aufklären zu müssen: es gibt keine Prüfung zum Heilpraktiker. Fähigkeiten in Bezug auf Behandlungswissen habe mit der Erlaubnis zur Heilkunde nichts zu tun!

Ob jemand z.B. Akupunktur wirklich beherrscht oder gar keine Ahnung hat, ist irrelevant, hauptsache er kann dem Gesundheitsamt glaubhaft vermitteln, dass er niemals auf die Idee kommen wird, so eine Nadel in den Augapfel zu stechen, das reicht nämlich.

Ansonsten ist für halbwegs intelligente Menschen diese ÜBERprüfung, ob man keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt, gut und problemlos zu schaffen.

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@cyracus

Na ja, ich war selbst mal als Dozent bei einer der großen HP Schulen tätig (ich war jung und brauchte das Geld). Wenn ich mir überlege, dass dort nahezu ausschließlich Menschen mit deutlicher Intelligenzminderung saßen (teilweise grenzdebil), die weder Grundrechenarten beherrschten noch der deutschen Muttersprache mächtig waren, dann wundert mich die Durchfallquote insofern, als dass doch noch so viele diese Überprüfung bestehen...

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