Ausbildung zu hart. Stehe vor der ersten?

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12 Antworten

Je nachdem welche Ausbildung du anstrebst, in welchem Berufssektor du Arbeit suchst und ob du Unterstützung aus der Familie bekommst, kann das alles auf jeden Fall hart sein.

Ich wollte damals nach der Schule einfach nur Geld verdienen, egal mit was. Meine Eltern haben mich aber überzeugt eine Ausbildung zu machen. Die war für mich stellenweise sehr schwer und ich hatte wenig Bock. Heute bin ichaber froh das sie mich dazu gedrängt haben. Sonst würde ich wohl anstatt in einem Büro in einer Fabrikhalle stehen.

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Ich habe 10 Monate vor Beginn der Ausbildung eine Wohnung gesucht, habe mir einen minijob gesucht damit ich 10 monatelang 450€ verdiene (Keinr wirklichen ausgaben da ich bei mana wohne)
Und dann habe ich noch ein Praktikum gemacht, dort wo ich anfangen werde :)
Hat alles gut geklappt - alle lachten mich aus weil ich so verdammt früh angefangen habe zu suchen , aber ich habe keinen Stress mehr!

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Natürlich ist die Ausbildungszeit hart. Arbeiten, lernen, Schule und dazu noch eine eigne Wohnung.

Hast du nicht die Möglichkeit bei deinen Eltern zu bleiben? Das erleichtert vieles.

Wenn nicht, werden die nächsten Woche bestimmt noch härter für dich. Zum Arbeiten und lernen kommt der Haushalt, die Wäsche, Einkäufe erledigen etc. Ich habe mir damals einen Plan gemacht (Dienstag habe ich zB Wäsche gewaschen und in der Zeit die Wohnung geputzt, Donnerstags dann intensiv lernen, Samstags für mehrere Tage vorkochen).

Man hat natürlich weniger Zeit für Freizeitaktivitäten und Freunde, aber das ganze ist ja zeitlich begrenzt.

Das mit dem Geld kann am Anfang schwierig werden. Am besten ausrechnen was nach den monatlichen Fixkosten übrig bleibt und dieses dann zB durch vier bzw. fünf Teilen. So weist du genau was du pro Woche ausgeben kannst. große Mengen kaufen und Vorkochen ist günstiger, Angebote durchsehen lohnt sich auch.

Am Anfang ist es bestimmt nicht leicht, aber spätestens ab dem 2. Lehrjahr geht alles von selbst....

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Keine Ahnung warum man sofort in der Ausbildung eine Wohnung haben muss. Solange es geht sollte man bei den Eltern wohnen bleiben, wenn man sich an den Spielregeln hält und lernt sich unterzuordnen. Aber da Du alles haben muss, solltest Du lernen mit allem sinnvoll umzugehen. So einen Stress hatte ich nie. 

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Das ist das Leben. Die Schonzeit Kindheit und Schule ist vorbei. Du wirst Dich daran gewöhnen. Es hat auch Vorteile, für Dich selbst verantwortlich zu sein und Entscheidungen selbst treffen zu können.

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Tja... so ist der Fall ins kalte Wasser... damals wurde man noch dorthin erzogen... aber in der ,,Heile-Welt-Jugend" setzt man lieber auf verhätscheln.

Wie man alles unter einem Hut bekommt? So schnell wie möglich Struktur im Leben bekommen und am Ball bleiben. Lehrjahre sind keine Herrenjahre.

Auch ist es nun vorbei mit langen Ferien, Arbeit / Schule gibt von nun an deinen Rhythmus vor. Übrigens.. ich würde an deiner Stelle bei deinen Eltern wohnen bleiben. Das sparte schon was an Zeit/Stress ein... das habe ich auch gemacht und gab ihnen 200 € Kostgeld.

Was für euch ,,hart" ist, war für mich und auch andere völlig normal. ^^  


 

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Kommentar von Bellefraise
08.11.2016, 11:27

Ja, richtig . . . das ist die Folge der Überbetreuung durch Helikopter-Eltern

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Die meisten Leute überschätzen dass, was sie in einem Jahr leisten können und unterschätzen das, was sie in 10 Jahren lesten können.

Also versuch die Sachen die zu erledigen sind, nacheinander anzupacken und halte dich von Perfektionismus fern. 80 % reichen vollkommen  und machen das Leben entspannter.

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So ist das Leben, aber du willst wohl auch alles aufeinmal machen und das mit wenig Geld!

Ich gebe dir ein Tipp, lass dir Zeit beim erwachsen werden. Damit meine ich, mach Schritt für Schritt, erst die Ausbildung, dabei Geld sparen für eine Wohnung, DANACH erst die neue Wohnung suchen und einziehen und und und...

Step by step, nicht alles aufeinmal, den so kommst du in einen Trott rein, aus dem du nur schwer raus kommst und dann stehst du permanent unter Strom.

Sollte die Ausbildung aber nicht das richtige sein, dann such dir eine andere. Ich war früher auch der Ansicht, wenn man was anfängt, dann bringt man es zu ende, ist auch eigentlich richtig, aber eine Ausbildung dauert 2-4 Jahre (kommt drauf an welche) und wenn du weisst, dass du diesen Job danach nie weiter machen willst, dann lohnt es sich nicht, diese noch zu ende zu bringen, dann lieber eine neue suchen und 2-4 Jahre sparen und danach glücklich ins Berufsleben einsteigen. Jetzt hast du noch die Möglichkeit, später mit eigener Wohnung, Auto und und und, da wird es dann nur noch schwerer, da die eigenen Fixkosten nur höher sind.

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Wieso zu hart? Was ist denn jetzt das Problem daran, sich eine Wohnung zu suchen - während man sogar noch den "Fallback" zu hause bei den Eltern hatte?

Schule und Arbeit - willkommen im Leben. Und dann auch noch um sein Privatleben kümmern und auch mit dem Geld, das man hat, haushalten. Das ist das, was man nach der Schule wohl sein ganzes Leben lang macht ...

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Nein, jede Menge junge Menschen stehen ihre Ausbildung ohne größere Probleme durch. Insofern ist sie nicht zu hart.

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tja, da musst du durch - willkommen in der wirklichkeit ! jetzt ist dein organisationstalent gefragt .....

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Kommentar von Bellefraise
08.11.2016, 11:30

Ja, wie Morpheus in "Matrix" schon sagte: "Willkommen in der realen Welt"

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Du bist jetzt im echten Leben angekommen. Vermutlich wurde dir als Jugendlicher immer alles von deinen Eltern abgenommen, dass du jetzt so schwer zurecht kommst. Hier wird dir jeder sagen, dass das ein völlig normales Leben ist und Millionen Menschen so leben.

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