Ausbildung was muss man dafür können und was macht man da?

9 Antworten

Wenn du eine Ausbildung machst, egal in welche Richtig sie auch gehen mag, wirst du immer etwas mit Zahlen (Mathe) zu tun haben.

Und wenn du kein Mathe-Lehrer wirst, dann brauchst du dein bisheriges 'Schul-Mathe' auch nicht mehr anwenden. Das was du bisher gelernt hast sind allgemeine Themen, die werden so nicht mehr vorkommen.

Keiner verlangt mehr, dass du die Formeln zum Brückenbau kennst. Keiner möchte von dir eine Kurvendiskussion sehen....

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Für den Beruf/Ausbildung als Tierpfleger wirst du auch nur das in der Berufsschule lernen, was du auch wirklich benötigst! 

Mathe für ein Tierpfleger stelle ich mir so vor:

..dass du z. B. lernst welche Mengen von Zutaten du für das Futter benötigst. Oder wie viel ml Flüssigkeit du von Medikamenten dem Tier hinzufügen darfst usw.

Da ist dein 'biologisches Denken' eher gefragt.

;-)

Lies dir das doch mal durch:

https://www.azubiyo.de/berufe/tierpfleger/

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.



In fast jeder Ausbildung ist Mathe enthalten. Die Frage ist aber in welchem Maße und mit welcher Gewichtung. Eine Tierpflegerin wird in ihrer Ausbildung weitaus weniger Mathe haben als eine Landwirtin oder jemand, der Agrarmanagement studiert.

Die Frage ist auch in wie weit Mathe prüfungsrelevant ist.

Aber Sachen wie Plus, Minus, Mal und Geteilt rechnen zu können, 3-Satz, Zins- und Prozentrechnung wird dir in jeder Ausbildung abverlangt werden. Das sind Grundrechenarten, die man in der Grundschule, spätestens der 6. Klasse erlernt.

Hast du vielleicht schon mal über ein Praktikum beim Tierarzt oder im Zoo nachgedacht. Da könntest du die Tierpleger oder tiermedizinischen Fachangestellen direkt fragen, was zur Ausbildung gehört und abschätzen, ob das wirklich was für dich ist.

Fun Fakt: In einigen Berufen mit Tieren, lernt man nicht nur deren Pflege, sonder wie man sie auch möglichst human tötet. Wenn ich richtig informiert bin, kann die praktische Prüfung bei einigen Berufen aus dem fachgemesen Aufbringen von toten Tieren auf eine Sizierplatte bestehen.

https://www.ausbildung.de/berufe/themen/mit-tieren/

Aufbringen von toten Tieren auf eine Sizierplatte

Unter Umständen muß man an dem toten Tier sämtliche Organe suchen und Organfunktionen benennen. Kann auch beim Fachbereich Tierheim und Pension in der Prüfung vorkommen.

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@kuechentiger

Du hast recht, aber das müssen nur Zootierpfleger.

Ich fachbereich Tierheim und Pension wird sowas in keinem Lehrfeld der Berufsschule beigebracht und sie brauchen sowas auch nicht.

Dafür müssen sie deutlich intensiver Geschlechter bestimmen, was auch manchmal knifflig sein kann.

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@Zootierpfleger

Das hätte jemand der Prüfungskommission bei meiner Gesellenprüfung sagen sollen. Ich hatte nämlich tatsächlich eine tote Ratte zu "bearbeiten", die säuberlich aufgeschnitten auf ein Brettchen gepinnt war... deshalb weiß ich ja dass einem das passieren kann.

Innereien von Tieren (Hühnermägen usw.), sind auch anderen Leuten, die ich kenne, schon vorgelegt worden. Sie mussten das Organ erkennen, von welchem Tier und die Funktion beschreiben.

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@kuechentiger

Okay, bist du gelernter Heimtierpfleger?

Wir haben heute nach der Prüfung gesprochen und eine Kollegin die vor 12 Jahren ihre Prüfung gemacht hat meinte, dass man damals tatsächlich Hühner in der Schule seziert hat.

Ich war sehr überrascht, nicht nur weil Heimtierpfleger sowas machen mussten, sonder auch weil in den aktuellen Lehrplänen nichts mehr davon zu finden ist.

Das würde demnach bedeuten, dass das Lernniveau gesunken ist, SCHADE.

Finde den Unterschied vom Prüfungsstoff für Zoo und Heimtierpfleger auch extrem. Gegen meine abgelegte Prüfung, ist die Prüfung der Heimtierpfleger ein Witz! Soll echt nicht abwertend sein, aber es wird zu wenig wissen abverlangt.

Naja, es ändert sich ja jedes Jahr das Niveau, manchmal ist es höher und manchmal niedriger.

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@Zootierpfleger

Die drei Tierpfleger-Berufe waren früher nicht geteilt. Nur das letzte Berufsschuljahr hatte eine Spezialisierung auf den Fachbereich.

Die Azubis in unserem Tierheim-Betrieb mussten früher immer ein mehrwöchiges Praktikum beim Tierarzt und in einer Forschungseinrichtung machen, weil ihnen sonst prüfungsrelevantes Wissen gefehlt hätte.

Heutzutage wird viel Wert auf Hundeausbildung gelegt, dafür geht eine Menge Zeit drauf in der Berufsschule. Die haben dazu auch praktische Schulstunden mit Tiertrainern. Das gab es früher alles nicht. 

Meine Gesellenprüfung ist fast 20 Jahre her, ich habe das als externer "Spätzünder" im fortgeschrittenen Erwachsenenalter gemacht.

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Was du dafür können solltest ist in erster Linie nicht so wichtig

Natürlich solltest du schon Interesse am Umgang mit Tieren aber davon gehe ich jetzt mal bei dir aus :)

Alles andere lernst du dann ja während der Ausbildung

Die Tätigkeit im Überblick

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension versorgen und betreuen Haustiere. In Tierheimen pflegen sie vor allem Tiere, die ausgesetzt, abgegeben oder hilflos bzw. verletzt aufgefunden wurden. In Tierpensionen betreuen sie Haustiere z.B. während urlaubs- oder krankheitsbedingter Abwesenheit der Tierhalter.

Die Ausbildung im Überblick

Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Typ; Berufenetische Branchen

Tierpfleger/innen der Fachrichtung Tierheim und Tierpension finden Beschäftigung in erster Linie

• in Tierheimen und Tierpensionen

Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung

• in Tierkliniken

Quelle: Berufenet

Ob du da jetzt unbedingt ein Ass in Mathe sein musst weiß ich auch nicht, zumal ja noch hinzukommt das jeder Prinzip seine Eigenen Anforderungen stellt wie er es für Richtig empfindet.

Gibt da schon ein paar die da ein Auge zudrücken wenn halt der Rest passt.

Kannst ja auch erstmal fragen ob du ein Praktikum absolvieren könntest (da sagen die meisten nicht nein) dann siehst du auch ob der Beruf zu dir passt.

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