Ausbildung vorgetäuscht. Was kann sie jetzt tun?

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8 Antworten

Für Arbeitgeber sind Lügen im Lebenslauf kein Kavaliersdelikt. Sollten
sie auffliegen, droht im schlimmsten Fall die Kündigung - auch Jahre
nach der Einstellung.

Besonders prekär wird die Situation, wenn Hochschul- oder
Arbeitszeugnisse gefälscht werden. Der Wahrheitsgehalt solcher
Bescheinigungen lässt sich meist mit einem Griff zum Telefonhörer
überprüfen. Die darauffolgende Stellensuche muss in diesem Fall
voraussichtlich ohne eine Empfehlung des Chefs auskommen. Nicht zuletzt
macht man sich auf diese Weise der Urkundenfälschung strafbar.

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das wird böse enden. auch wenn  man keine urkundenfälschung vorgenommen hat, vorsätzlich falsche angaben in den bewerbungsunterlagen ist ein sog. "wichtiger grund", der eine fristlose entlassung gerechtfertigt.


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Kommentar von RobertLiebling
21.03.2016, 12:58

vorsätzlich falsche angaben in den bewerbungsunterlagen ist ein sog. "wichtiger grund", der eine fristlose entlassung gerechtfertigt

Viel einfacher: Das ist ein Anfechtungsgrund. Damit wird der Vertrag mit Erklärung der Anfechtung von Anfang an nichtig. Eine Kündigung ist somit gar nicht nötig, weil es dann nie einen Vertrag gegeben hat.

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Sie hat sich selbst in die Sch***e reingeritten, also muss sie auch sehen, wie sie da wieder rauskommt. Geschieht ihr ehrlich gesagt recht. Kein halbwegs intelligenter Mensch lügt auf so krasse Weise in den Bewerbungsunterlagen...

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Egal ob schwanger oder nicht, ist das ein Kündigungsgrund. Vorsätzlich gelogen ist nicht ohne. Die Lüge dem Chef mitteilen. Die Konsequenz, egal wie sie ausfällt hinnehmen. Ansonsten werden nur noch mehr Lügen draus...alles wird schlimmer statt besser!


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sie soll unverzüglich mit ihren chef sprechen, die lage klären, der grund warum sie das getan hat und hoffen das sie drüber schauen. sie soll sich natürlich auch entschuldigen dafür

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Genaugenommen ist das Betrug. Der Lebenslauf ist ein Dokument. Da keine Zeugnisse gefälscht wurden ist das schon mal gut.

Tja.. was tun? Ehrlich sein, wenn sich die sache nicht mehr länger vertuschen lässt. Ich würde um ein Einzelgespräch mit dem Chef bitten

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das ist vorsätzlicher betrug. Ich kann nicht was angeben was ich nicht habe, sie kann dann fristlos gekündigt werden wenn das rauskommt.

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Kommentar von Lejlaa900
21.03.2016, 17:10

ja aber der chef wollte es selber nicht sehen.. also selber schuld eig.... kein Ahnung wie soll sie das beichten :Ss

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Da wird sie wohl Farbe bekennen müssen.

Eine Ausrede, daß das Zeugnis verlorengegangen sei, zieht nicht, denn so etwas kann man vom ehemaligen Ausbildungsbetrieb nachfordern.

Und die Ausrede, daß der Ausbildungsbetrieb angeblich nicht mehr existiert, funktioniert auch nicht, denn die IHK gibt auf Anforderung eine Bestätigung über die Teilnahme an der Lehrabschlußprüfung -und auch das Prüfungsergebnis- heraus. Diese Auskunft kriegt man ggf. auch noch 30 Jahre später und natürlich auch, wenn der seinerzeitige Ausbildungsbetrieb längst verschwunden ist.

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