Ausbildung und pferd kaufen wie und mit welcher?

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7 Antworten

Erstens mal wirst du in deinem Leben wesentlich mehr Zeit in deinem Job verbringen müssen wie mit einem Pferd. Also wähl dir den Beruf nicht nur nach dem Verdienst aus. Der Frust wird sonst nach zig Berufsjahren sonst irgendwann mal zu groß.

Die Verlockungen eines eigenen Einkommens - und wenn es nur ein Ausbildungsgehalt ist - sind natürlich groß, sich langersehnte Träume erfüllen zu wollen, aber man sollte schon realistisch bleiben und nicht gleich verzweifeln, wenn der Traum sich dann doch nicht mit dem Start ins Berufsleben realisieren lässt.

Das Argument, nach 6 Jahren Reitunterricht nichts mehr zu lernen, ist auch kein "jetzt ist unbedingt ein eigenes Pferd erforderlich"-Argument, sondern eher dafür, dass man vielleicht mal woanders Reitunterricht nehmen sollte, wo die Anforderungen etwas höher liegen. Beim Reiten lernt man ja bekanntermaßen nie aus und mit dem eigenen Pferd stößt man oft auch an reiterliche Grenzen. Auf Reitunterricht sollte trotz oder mit eigenem Pferd auch nicht verzichtet werden.

Es scheint mir ein Phänomen der Zeit zu sein, dass irgendwelche unerfüllten Wünsche gleich in pure Verzweiflung ausarten - die Realität des Lebens stellt einen immer wieder vor Dinge, die sich nicht gleich realisieren lassen oder wo  man hinterher sogar merkt, dass es quasi ein Glücksfall war, dies oder jenes nicht bekommen/angeschafft/realisiert zu haben. Einerseits, weil sich mit den Alternativen dann ein ganz neuer Weg realisiert hat oder weil man doch erkennt, dass einen die Anschaffung/Realisierung gehörig überfordert hätte....

Ich würde mich an deiner Stelle nach einem anderen Reitbetrieb und vielleicht mal einem anderen Ferienziel umschauen und/oder nach einer RB. Und dann auf den Schul- oder RB-Pferd so viel lernen, bis du dann eines Tages die finaziellen Möglichkeiten für ein eigenes Pferd hast. Und die Kosten solltest du aus eigener Kraft tragen können und nicht total auf Kante gerechnet mit Vergünstigen von Stallbesitzern, Reitbeteiligungen oder Unterstützung der Eltern.

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Kommentar von Unicorn2403
28.03.2016, 14:30

Ich fühle mich in meinem reitstunde eigentlich echt ziemlich wohl alle sind super nett und das hatte ich ewig gesucht und ich würd da schon gerne bleiben aber ich weiss ich werde nicht viel mehr lernen wenn ich dort bleibe weil sie ihren Unterricht eher auf die Kinder auslegt wie auf uns junge erwachsenen die halt das alles schon können.

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Das kann man nicht so unbedingt planen.

Jetzt ist es erst mal nicht möglich für Dich, ein Pferd zu halten. Wie das später aussieht, hängt von so viel Faktoten ab, dass man da gar nichts zu sagen kann. 

Wo wirst du mal leben?

wirst du Familie haben - einen Partner der dein Hobby unterstützt, oder jeden Euro nötig haben, um demFamiöie zu unterstützen...?

wirst du in deinem Beruf sehr erfolgreich sein?

Sie Arbeitszeiten im Gesundheitswesen sind auch von Vorteil - du kannst dann reiten, wenn du Platz hast. Keine Massen von Spaziergängern beim ausreiten, und kein überfüllter Reitplatz. Möglickeiten, sich weiter zu entwickeln, gibt es immer. Lernt einfach den Beruf, der Dir am meisten Freude macht. Alles andere findet sich.

Eine Bekannte von mir hat einen Bauern geheiratet und nun Platz und Tiere, so viel sie will ( auch 2 Pferde). Für mich ist ein eigenes Pferd kaum möglich, aber nach einigen Krankheitszeiten bin ich auch froh, diese  Verantwortung nicht zu haben. 

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Als Arzthelferin kann man sich in der Regel kein Pferd leisten. Da kann man sich gerade mal irgendwann eine eigenen Wohung leisten - das eigenen Auto wird das schon echt schwierig - vom Pferd ganz zu schweigen.

Ich habe ein gutes Gehalt und mein Gehalt geht mehr oder minder für meine Pferde drauf - momentan sind es 2.
Ich zahle pro Pferd rd. 500 Euro im Monat. Ohne besondere TA kosten. Ich arbeite im privaten Briefdienst.

Als Arzthelferin würde ich nicht genug verdienen um auch nur ein Pferd zu halten - wo will man auch mit 1700 Euro Brutto schon hin.  Das ist bei der Lohnsteuerklasse 1 gerade mal 1100 - 1200 Netto.

Als Briefzusteller hast du da ein weit höheres Gehalt, ist aber halt ein echter Knochenjob.

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Sogar als ausgelernte Arzthelferin dürfte ein eigenes Pferd ziemlich schwer werden, wenn du auch noch selbst für dein eigenes Leben aufkommen musst. Und mit Ausbildung ist es völlig unmöglich. Kein Mensch zahlt dir derart viel in einer Ausbildung, völlig egal, welche. Das reicht höchstens, wenn du bei einer Ausbildung, wo du wirklich gut verdienst, deine gesamte Vergütung für dein Pferd hernehmen kannst. Die Frage, ob das sonderlich clever wäre, kannst du dir hoffentlich selbst beantworten. Ich habe in meinem Freundeskreis 3 Mädchen, die reiten und ein eigenes Pferd haben. Die geben laut eigener Aussage ca. 500 Euro im Monat für das Vieh aus. Als Arzthelferin sind 500 Euro ungefähr das, was dir am Monatsende nach Abzug von Miete, Auto, Essen und sonstige Kosten noch übrig bleibt. Wie soll das bitte gehen? :-)

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Kommentar von Unicorn2403
28.03.2016, 13:29

Ja eben das ist mir ja alles bewusst und deswegen bin ich ja auch so am verzweifeln ein Pferd zu haben ist mein Traum ich kann den nicht weg schmeißen nur weil das geld nicht reicht ich würde sogar in ner 1 zimmer wohnung leben nur um mir ein Pferd leisten zu können, hört sich für viele warsch total bekloppte an aber für eine vollblutreiterin ist der Gedanke daran niemals sein eigenes Pferd zu haben der Horror. 

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Für ein Pferd brauchst Du im Monat ca. 500€, nur um das Pferd zu finanzieren! Daneben gibt es dann noch die normalen Lebenshaltungskosten für Miete, Nahrungsmittel, Auto, Versicherungen. Und bei Krankheit oder Verletzung kann der Tierarzt locker mal über 1000€ kosten, bei Operationen noch viel mehr. Um das zu stemmen, braucht man einen sehr gut bezahlten Job!

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Ich fürchte, dass bei einem Arzthelferinnengehalt ein eigenes Pferd nicht möglich ist.

Wie wäre es denn mit einer Reitbeteiligung.

Natürlich kenne ich Arzthelferinnen, die ein Pferd besitzen. ABer die haben auch unweigerlich einen gut verdienenden Ehemann.

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Kommentar von sukueh
28.03.2016, 14:09

Na ja, wobei es meiner Meinung auch nicht besonders gut ist, sich auf die finanzielle Unterstützung des Ehemanns zu verlassen. Da reizt man als Pferdenärrin den guten Willen des Ehemanns manchmal schon sehr aus, indem man sehr viel Zeit in das Tier/Hobby investiert, die dann u. U. beim Familienleben fehlen. Und dazu darf der Göttergatte dann auch noch zahlen ....

Habs mehr als einmal erlebt, dass dann das Pferd zu einem "Krisenherd" innerhalb der Ehe geworden ist.  Oder das Pferd umgestallt/verkauft werden musste, weil der Mann nicht mehr mitgespielt hat.

Lieber selber so gut verdienen, dass man die Geduld des lieben Mannes nicht "überstrapaziert" :-)

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Während der Ausbildung kannste das vergessen.

An monatlichem Unterhalt für ein Pferd kannste zwischen 400 und 600 Euro rechnen.

Tierarztkosten musste natürlich auch einplanen...

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Kommentar von Unicorn2403
28.03.2016, 13:18

Das ist echt doof.. ich weiss das das noch n paar Jährchen dauert bis ich mir n Pferd kaufen kann aber is halt tdm doof.. und nach der Ausbildung wird das doxh auch nicht möglich sein oder hast du da Erfahrungen mit?

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