Ausbildung und dann doch noch ein Studium (Bank)?

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6 Antworten

Das kannst wahrscheinlich am Besten Du Dir selbst beantworten, wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist. Kannst Du gut lernen und liegen Dir die Finanzthemen? Bist Du bereit, auch nach der Ausbildung so lange auf Einkommen zu verzichten? (Zumal Du in der Ausbildung zum Banker verhältnismäßig viel Lehrgeld bekommst). Liegt Dir die Branche und wie wichtig ist es Dir, was Deine Freunde von Dir denken, wenn Du dort arbeitest? (Manche Banken haben einen schlechteren Ruf als ein Hochkrimineller). Was davon Dir richtig wichtig ist, dabei kann Dir niemand anders helfen als Du selbst. Schließlich geht's hier um ganz wichtige Aspekte, die Dein tägliches Leben für lange Zeit steuern und beeinflussen werden.

Ich würde mich mal bei meinem Chef nach den Chancen erkundigen, nach der Lehre eine Sparkassenschule zu besuchen. Diese qualifizierten Abschlüsse sind zumindest in Bankkreisen sehr gesucht und überall, wo Bankfachkenntnisse gefragt sind.

Eine Bank ist eine gesellschaftlich notwendigte Finanzdienstleistung. Es ist ja niemand gezwungen, unseriös zu beraten. Aber das wirst Du selbst erkennen, wenn Du das Bankwesen von innen heraus besser kennen lernst. Du wirst sehen, wie sehr unsere Gesellschaft von den Finanzbeziehungen durchwirkt ist und wie wichtig, dass da jemand einen gewissen Überblick hat, den die Kunden oft nicht haben. Da wirst Du mal sehen, wieviele Betrüger den arglosen Kunden auflauern und was für eine gute Tat es ist, diese richtig zu beraten.

Meiner Meinung nach, muss aber nicht massgeblich sein, ist das was Du vorhast Quatsch. Mach entweder sofort das Studium oder mach nur eine Ausbildung. Die Ausbildung bringt Dir für das Studium, ausser Zeitverlust und Rentenanspruchsverlusten, überhaupt nichts. Im Gegenteil, für Fächer wie z.B. ReWe wird Dir dort nichts anerkannt und Du darfst das dann zum dritten mal lernen ! Das kann es doch nicht sein ?

In BaWü kannst Du nach dem Berufskolleg II auch direkt studieren, also ohne zusätzlich Praktikum. Die Ausbildung würde dir lediglich ermöglichen, auch noch in anderen Bundesländern studieren zu könnnen, dafür würde aber auch schon ein 6monatiges Praktikum reichen.

Ich würde mich an Deiner Stelle in BaWü für die Deltaprüfung vorbereiten und mich dann dazu anmelden. Dann könntest z.B. zur PH, um dort Grundschullehrer zu werden. Das ist eine ganz andere Dimension als Bankkaufmann ! Die Banken bauen zunehmend Arbeitsplätze ab, insbesondere im Consumerbereich, und die Krake Zeitarbeit hat im kaufm. Bereich inzwischen überall die Finger drin.

Kommt drauf an, was du studieren willst. Bei BWL wird das kein Thema sein. Mein Freund hat mit 2,7 oder so ein duales Studium bei der Sparkasse gemacht, ohne Ausbildung vorweg.

Und warum soll ne Bank n schlechter Arbeitgeber sein? Sparkasse ist doch n guter Arbeitgeber, bei ner Bank hat man auch gute Aufstiegsmöglichkeiten, grade wenn du Abi hast. Dann kannst du parallel studieren oder ganz zum Studieren gehn oder machst gleich n duales Studium, du kannst danach noch nen Master machen. Und bei ner Bank gibt es mehr als nur Kunden beraten. Geschäftskunden, Vermögensberatung, Baufinanzierung, interne Abteilungen wie Marketing etc...

Hallo 19NB96,

mit dem Berufskolleg II müsstest Du doch eigentlich schon die Zugangsberechtigung zum Bachelor Studium haben. Ein Schnitt von 2,5 ist doch dafür nicht schlecht.

Gibt es bei der Sparkasse keine Angebote für ein duales Bachelorstudium mit Schwerpunkt Banken und Finanzdienstleistungen? Du könntest natürlich auch zunächst die Ausbildung beginnen und mit guten Leistungen nach einem Jahr fragen, ob Du nicht in ein duales Studium in der Sparkasse wechseln kannst. Nach dem Motto: erstmal den Fuß in der Tür......

Der Arbeitgeber Bank ist normalerweise immer eine gute Wahl. Sicherer Arbeitsplatz, gute Bezahlung und gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24



Mache die Ausbildung, dass ist nicht das Schlechteste. 

Du merkst dann selber, ob dieser Beruf zu dir passt. Ein Studium kannst du dann immer noch machen. 

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