Ausbildung, Überstunden, Berufsgenossenschaft->anonymer Hinweis?

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6 Antworten

Der erste Weg wäre eigentlich der direkt zum Chef.

Viele Arbeitgeber handhaben das so... Wenn die Mitarbeiter das mit sich machen lassen, haben sie Pech.
Keiner sagt was, also läuft das ewig so weiter.

Vielleicht bringt es auch schon was, wenn du deinen Chef mal freundlich (und selbstbewusst!) drauf ansprichst und fragst, wie denn deine Überstunden ausgeglichen werden.

Wenn er sagt, dass das in dem Unternehmen selbstverständlich ist, dass man Überstunden leistet, kannst du ihn auf das Arbeitsgesetz aufmerksam machen.

Und wenn gar nichts hilft, kannst du dich an die zuständige Kammer wenden und nach Rat fragen.

Als Azubi genießt du einen besonderen Kündigungsschutz, er kann und wird dich also nicht einfach raus schmeißen.

Ich kann deine Angst verstehen, ich hatte auch schon so nen Arbeitgeber... Da hatte ich nach 10,5 Monaten immerhin über 400 Überstunden (Unbezahlt und "freiwillig".. Alles ohne Zeitnachweis...), das krasseste Waren 27 Tage arbeiten ohne einen freien dazwischen. (wobei... einen Samstag zwischendrin war ich nur halbtags da! Yeah!)

Als ich mich geweigert habe, weiterhin kostenlos zu arbeiten, kam die Kündigung. Da ich da weg wollte, hab ich sie mit Handkuss akzeptiert.

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Wenn Du Dich nicht an die IHK wenden willst, solltest Du mal das Gewerbeaufsichtsamt informieren.

Das ist bei Verletzungen des Arbeitszeitgesetzes zuständig und da kann man die Mitarbeiter auch anonym in Kenntnis setzen.

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Die BG hat damit wenig zu tun, die Kammer (IHK / HWK ....) sind die Ansprechpartner für das problem.

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wende dich an deine Berufsschule (Vertrauenslehrer) oder wende dich an die Gewerkschaft

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Warum anonym?

Du kannst dich evtl auch selbst erstmal versuchen zu behaupten

Natürlich hat man Angst dann zu fliegen
Aber so einfach rauswerfen kann er dich auch nicht

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Kommentar von Brandenburg
28.06.2016, 16:47

Mit pers. Namensnennung: Nicht ratsam OBWOHL man im Recht ist. 

Derartiges schlägt sich u.a. im Arbeitszeugnis teils sehr geschickt verborgen und indirekt formuliert nieder, was für die weitere Berufskarriere sehr hinderlich sein kann. 

Vorschlag zum Hinweis an die BG: 

Keine Email von zuhause aus schicken. Hier kann u.a. wegen der IP-Adresse der Absender ermittelt werden. 

Per normaler Briefpost ohne Absender in einem weiter weg gelegenen Briefkasten einwerfen. U.a. damit erschwert man evtl. Rückschlüsse auf den pers. Wohnort. 

Im BG-Schreiben z.B. konkrete Nennung von Fakten, Daten geleisteten Arbeitszeiten benennen. Keine Mutmassungen, dieses hilft im Rechtsfall nicht weiter. 

Vor allem dann wenn mehrere Arbeitskollegen auf einmal davon betroffen sind, wirds für die Vorgesetzten schwer, das "schwarze Schaf" zu ermitteln. 

Zum Argument Aber so einfach rauswerfen kann er dich auch nicht"

Dies mag ggfs. rechtl. zutreffen. Andererseits versuchen Vorgesetzte - wenn sie das scharze Schaf gefunden haben - mittels PEINLICHSTER MINUTIÖSER Überwachung irgendwas am Zeug zu flicken um den Betreffenden zu sanktionieren. Ob dies dann ggfs. rechtl. haltbar ist oder nicht, ist zwar die ganz andere Frage. 

Es mündet jedoch in Dauerauseinandersetzungen welche gelinde gesagt für den Arbeitnehmer nervlich alles andere als gut sind. 

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anonym ????  warum ??  sag deinem chef doch einfach deine meinung in einem vernünftigen ton... und wenn er auf den überstunden besteht... dann gegen bezahlung !!

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