Ausbildung trotz Behinderung

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11 Antworten

Liebe Fraya, so wie sich dein Fall anhört, ist das Berufsziel der Heilpraktikerin sicher nicht das Richtige. Meine Freundin ist Heilpraktikerin in eigener Praxis und kommt während ihrer Tätigkeit ausgesprochen wenig zum Sitzen. Aus meiner Beobachtung ist dieser Beruf - sofern verantwortungsbewusst und engagiert ausgeübt, was ich als gegeben voraussetze - ein sehr anspruchsvoller und anstrengender. Um dir Freude und Erfüllung im Beruf zu verschaffen, scheint mir diese Berufswahl eher konträr zu diesen Zielen. Überleg es Dir doch einfach nochmal, vielleicht lässt Dich ein Heilpraktiker/in auch einfach mal einen Tag über die Schulter schauen. Ich denke, da bekommst du am ehesten einen Eindruck. Ich wünsch Dir Kraft und Glück, egal in welchem Beruf Du tätig sein wirst!

bei der Agentur für Arbeit gibt es Sachbearbeiter die sich mit solchen Problemen beschäftigen und dir sicher helfen können! Geh mal hin! Aber Arbeit im Büro (Bürokauffrau) könntest du auch machen!

HexeEtienne 14.03.2012, 11:19

Da war ich schon. Die sagten ich könnte ein Umschulung machen und sollte mir einen Beruf aussuchen. ABER WAS? Das konnte er mir auch nicht sagen.

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Nein das geht doch Körperlich nicht! Im Büro PC/Computer Arbeiten zb als Bürokauffrau ! Alles gute es gibt noch mehr,mach dich mal beim Arbeitsamt schlau!

Kassiere in einer Supermarkt - aber nur Kasse keine Stelle auch mit Regalservice könnte auch etwas für Dich sein.Nicht bestens bezahlt aber Sitztätigkeit.Viel Glück

Lieber HexeEtienne,

Heilpraktiker ist schon keine ganz schlechte Idee, wenn Du dazu eine Neigung hast...je nachdem welches Fachgebiet Du wählst und ob Du überhaupt zur Überprüfung zugelassen wirst (wurde ja nun schon diskutiert).

Du suchst aber nach einer Umschulung, die von der Agentur für Arbeit unterstützt wird, wenn ich das richtig verstanden habe.

Leider gibt es aber keine anerkannte Ausbildung zu diesem Beruf und dementsprechend auch keine Unterstützung von der Agentur für Arbeit - jedenfalls nicht als Umschulung.

So, wie ich das verstehe, stellt Deine Behinderung (für mich unverständlich) auch mit Umschulung noch ein Problem für die meisten Arbeitgeber dar, wodurch Du nun über eine Selbständigkeit nachdenkst.

Vielleicht solltest Du diese Idee einmal bei der Agentur für Arbeit ansprechen, denn für Existenzgründer gibt es ja auch Förderungen.

Du könntest ja vielleicht auch freiberuflich für verschiedene Büros arbeiten.

Viel Erfolg!

Ja, das ist prinzipiell möglich, es sei denn, Dein Hausarzt verweigert Dir seine Zustimmung - er muss letztlich entscheiden, ob Deine Behinderung eine ordnungsgemäße Ausübung des Heilpraktikerberufes zulässt oder nicht. Andernfalls wäre eine Behandlung durch Dich eine "Gefahr für die Volksgesundheit". Wende Dich vertrauensvoll an Deinen Hausarzt und evtl. an einen Neurologen oder Orthopäden.

Homöopathie z. B. wäre für Dich sicherlich die geeignete Therapieform.

Auskunft 03.04.2012, 10:33

er muss letztlich entscheiden, ob Deine Behinderung eine ordnungsgemäße Ausübung des Heilpraktikerberufes zulässt

Das entscheiden die Prüfer beim Gesundheitsamt!

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mayya77 03.04.2012, 11:12
@Auskunft

NEIN! Dort findet keine Untersuchung statt. Die Prüfer sind nur für die mündliche Überprüfung zuständig.

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Auskunft 03.04.2012, 11:40
@mayya77

Dort findet keine Untersuchung statt

Wo steht denn, dass sie dort stattfindet?

Die Prüfer sind nur für die mündliche Überprüfung zuständig.

Die Prüfer sind dafür zuständig zu prüfen, ob der angehende Heilpraktiker in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben ohne "eine Gefahr für die Volksgesundheit" darzustellen.

Und wenn sie aufgrund der Behinderung diesen Eindruck gewinnen, dann war es das!

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mayya77 04.04.2012, 14:28
@Auskunft

Und wenn sie aufgrund der Behinderung diesen Eindruck gewinnen, dann war es das!

Woher wollen sie das denn in einem Prüfungsgespräch feststellen?

Die einzige Möglichkeit wäre die, eine praktische Übung zu fordern, etwa das Legen einer Infusion oder andere Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Bei diesen Punkten scheitern aber auch gesunde HP-Anwärter - und das zu Recht, wenn sie das nicht beherrschen.

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Auskunft 04.04.2012, 15:03
@mayya77

Woher wollen sie das denn in einem Prüfungsgespräch feststellen?

Das sehen die erfahrenen Ärzte auf einen Blick.

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mayya77 04.04.2012, 19:47
@Auskunft

Sieh mal an. Aber es sind ja auch Heilpraktiker im Gremium. Und das sind ja nach Deiner (von mir stets geschätzten) Ansicht "medizinische Laien".

Ansonsten habe ich gerade den richtigen Eindruck von einem Arzt erhalten, der alles "auf einen Blick sieht". Deshalb dauern die Untersuchungen beim Arzt auch immer so kurz. (-;

Nein, nein, der Amtsarzt wird sich nicht über das Fachurteil eines Hausarztes hinwegsetzen, noch weniger über dasjenige eines Neurologen oder Orthopäden.

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Auskunft 05.04.2012, 08:55
@mayya77

Ich sprach von erfahrenen Ärzte und dazu zählen die Heilpraktiker mit Sicherheit nicht.

Und natürlich wird jeder ärztliche Überprüfer sich, wenn es im Sinne der "Volksgesundheit" nötig sein sollte, sich über die Meinung eines anderen Kollegen hinwegsetzen.

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mayya77 05.04.2012, 09:12
@Auskunft

Erfahrene Ärzte wissen, dass sie eine sorgfältige und eine noch sorgfältigere körperliche Untersuchung durchführen müssen. Da kann man leicht einen Kunstfehler begehen, wenn man darauf verzichtet.

Ich sprach übrigens nicht von einer "Meinung", sondern von einem Fachurteil. Entscheidend ist in jedem Fall das ärztliche Zeugnis, das nicht älter als drei Monate sein darf. Der Anwärter kann sich aber auch im Voraus vom Amtsarzt selbst untersuchen lassen.

Ich glaube nicht, dass z. B. ein Kardiologe als Amtsarzt sich in diesem konkreten Fall über das Fachurteil eines Neurologen oder Orthopäden hinwegsetzen würde. Ein Widerspruch hätte jedenfalls gute Chancen.

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Heilpraktiker - das ist aber kein sitzender Beruf!

Mir fällt spontan ein:

  • Bürotätigkeit (z.B. in einem Krankenhaus?)
  • Bei einem Arzt?
  • Pc-Arbeiten
  • jede Art von Empfangtätigkeiten
  • Telefofonarbeiten
HexeEtienne 14.03.2012, 11:18

Ich danke dir für die schnelle Antwort!

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wenns um arbeiten im Sitzen geht: Kaufmännische berufe im Büro.

je nach ausbildung und bildungsstand von dir, vllt. versuche ein Home office platz zu erhalten.

Ansonsten: Öffentlicher Dienst? vllt. sogar im Bereich Caritas (die, je nach einrichtung, auch vllt noch gerecht eingerichtet/gebaut sind)

Gruß

HexeEtienne 14.03.2012, 11:19

Im Büro habe ich schon gearbeitet und eine Umschulung zur Bürokauffrau gemacht und dann keinen Job mehr wegen meiner Behinderung bekommen.

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StHa101 15.03.2012, 07:31
@HexeEtienne

wie gesagt, öffentlicher Dienst (Ämter, Gemeindehäuser, etc.), Caritas

vielleicht können dir auch Vermittlungsagenturen helfen... diese Arbeitsvermittler schießen ja grad nur noch so ausm Boden... sind zwar net prickelnd, aber die haben dann vielleicht doch die ein oder andere Idee wo sie dich unterbringen... zahlen musst du denen ja nix, also mehr, als das sie dich net vermitteln kann dir nicht passieren.

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Naja Bürojobs würden mir da sofort einfallen

HexeEtienne 14.03.2012, 11:17

Ich danke dir für die schnelle Antwort!

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Irgendwas im IT Bereich

HexeEtienne 14.03.2012, 11:20

IT ist was mit Mathe und da bin ich ´ne Niete. Ich danke dir für die schnelle Antwort!

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Call-Service für Versandhäuser! Schwab,OTTO und Co da könntest du auch eventuell von zu Hause aus Arbeiten!

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