Soll ich meine Ausbildung schmeißen und doch studieren?

4 Antworten

Wie lange geht die Ausbildung denn noch? Ich habe nach meinem Abi auch erst eine Ausbildung gemacht, von der ich mir mehr versprochen hatte, die dann aber total langweilig war. Dann habe ich von der Möglichkeit erfahren, dass man die Ausbildung mit sehr guten Noten und Zustimmung des Betriebes verkürzen kann. Erkundige dich doch mal, ob das auch in deinem Fall möglich ist. Lehramt wirst du wahrscheinlich eh erst wieder zum Wise 2016 studieren können und dann müsstest du doch auch schon fast fertig sein?

Ich hatte einen Durchscnitt von 2,1 im ersten Lehrjahr. Ich brauche im 2. Lehrjahr einen Durchscnitt von 1,9 und muss alle praktischen Fächer in der Prüfung bestehen. Dann kann ich ein halbes Jahr verkürzen. Dann hätte ich noch ein Jahr, aber ich bin praktisch nicht 100 Prozent sicher ob ich alle Fächer bestehen würde. Schulisch wäre das eventuell machbar, aber mir fehlt die Lust zu etwas, dass mir keinen Spaß macht. Ich muss 90 % putzen in meinem Beruf. Und wenn ich fertig bin.. bin ich im Schichtdienst tätig, das ist nichts für mich.

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Ausbildung schmeissen und studieren! Wenn Du Dich wegen Deiner Ausbildung unglücklich bist, bringt das nichts...

Ausbildung durchziehen und dann studieren. Wenn du das Studium nicht schaffst oder darauf auch keine Lust hast, stehst du am Ende ohne alles da.

Wenn du das Studium nicht schaffst oder darauf auch keine Lust hast, stehst du am Ende ohne alles da.

Na und? Wenn die Ausbildung vorher abgeschlossen wurde bringt das gar nichts, da der Beruf nicht erwünscht ist und somit die Ausbildung de facto nutzlos ist.

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Eine Ausbildung ist nie nutzlos!

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@patrick9816

Wenn der Fragesteller sich vorher ausreichend informiert, ist die Wahrscheinlichkeit der Unzufriedenheit mit dem Studium relativ gering und die Anforderungen zu erfüllen ist bei den meisten Fächern auch mit purem Fleiß machbar. Insofern ist das Risiko, dass das Studium (aus welchen Gründen auch immer) abgebrochen wird, in diesem Fall relativ gering.

Wenn dieser unwahrscheinliche Fall trotzdem eintreten sollte, hat der Fragesteller eine Ausbildung, aber ist vermutlich nicht bereit, den Job dauerhaft auszuüben. Vermutlich würde sich der Fragesteller eine neue Ausbildung oder ein anderes Studienfach suchen und somit höchstens in der Übergangsphase im Ausbildungsberuf tätig sein.

Die Benefits, die dadurch entstehen sind vergleichsweise gering, denn für die Übergangsphase würden finanziell gesehen auch andere Jobs langen und durch das Beenden der Ausbildung verliert der Fragesteller ein bis anderthalb Jahre Zeit, quasi für nix. Das ist es meines Erachtens nach nicht wert, Zeit ist eine der wertvollsten Sachen, die wir besitzen!

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