Ausbildung Rettungshubschrauberpilot

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3 Antworten

Die Luftrettungsunternehmen bilden sehr selten selber aus. In der Regel übernehmen sie lieber gut trainierte und erfahrene Piloten aus Bereichen, die mit Risikofliegerei vertraut sind, und das sind hauptsächlich Bundeswehr und Bundespolizei. Mit Risikofliegerei meine ich zum einen Fliegen bei (fast) jeder Wetterlage und zum anderen Landen an (fast) jeder Stelle - Wiese, Acker, Autobahn, Garten, Wald etc. Das machen die wenigsten "normalen" Piloten, die gut ausgebaute Landeplätze gewohnt sind. Daher kann man in der Luftrettung mit "Anfängern" wenig anfangen (ha, ein Wortspiel!) Ein guter Weg zum Rettungspiloten ist also eine langjährige Verpflichtung bei Bundeswehr oder Bundespolizei mit entsprechender Pilotenlaufbahn, und danach kann man einen Wechsel zu einer der Luftrettungsdienste anstreben. Die genauen Voraussetzungen kann ich dir nciht sagen, jedoch informieren z.B. die Heeresflieger gern und auch frühzeitig (s. Internetpräsenz der Bundeswehr).

Schau doch mal wo in deiner Nähe ein Rettungsheliport ist. Wenn du einen findest ruf doch einfach mal an und frag mal ob du einen Tag auf die Basis darfst. Mitfliegen wird vermutlich nicht möglich sein aber vielleicht hast du so die Möglichkeit mal mit dem Piloten reden und so an Infos aus erste Hand kommen.

Viel Erfolg!

Laß dir mal einen TErmin zur Berufsberatung beim Arbeitsamt geben. Die bieten auch mehrtägige Tests an, wo du rausfinden kannst, wo du deine Talente hast. Ich kann dir nur sagen, daß Rettungspilot ein saumäßig stressiger Job ist, wo du absolut starke Nerven haben must und sehrMulti-tasking-fähig sein mußt. (dh. mehrere Sachen gleichzeitig warnehmen und frauf reagieren können)

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