Ausbildung Psychologe?

4 Antworten

Erstens ist Psychologe kein Beruf, sondern eine allg. Berufsbezeichnung, mit der grundsätzlich über 200 Berufe ausgeübt werden können. Und ja, fast alle setzte ein postgraduales Training voraus, sei es als Trainee, in Form einer Weiterbildung oder sogar einer Ausbildung oder eines weiteren Studiums.

Das Studium der Psychologie ist lediglich eine wissenschaftliche Berufsvorbildung.

Mit Helfen haben allenfalls eine Handvoll Berufe etwas zu tun. Gerde in diesen Bereichen ist ein weiteres Studium oder zumindest eine Ausbildung erforderlich, da das Studium der Psychologie wie gesagt "nur" eine mathematisch-naturwissenschaftliche Berufsvorbildung (böse Stimmen sagen sogar, nur für ein Promotionsstudium) liefert.

Wer Helfen möchte, also im gesamten Spektrum der psychozialen Beratung und Krisenhilfe tätig sein möchte, der studiert am besten Soziale Arbeit. Auch hier ist aber Weiterbildung ein Muss, ggf, wenn es in den heilkundlichen Bereich geht, auch eine Ausbildung.

Wer schon weiß, dass er ausschließlich heilkundlich als Psychotherapeut tätig sein möchte, der sollte besser den direkten Weg wählen, also über das Medizinstudium mit anschließender Weirebildung zu einem der psychotherapeutischen Fachärzte (Psychiater, Psychosomatiker, Kinder- und Jugendpsychiater).

Ich versteh dich nicht ganz, aber grundlegend gilt, solange du kein entsprechendes Studium erfolgreich abgeschlossen hast, darfst du dich nicht Psychologe nennen. Genauso wie du dich nicht Arzt nennen darfst, nur weil du bisschen erste Hilfe leisten kannst....

Fex

Erstmal brauchst du ein Abitur mit nem schnitt von 1,0 - 1,2.

Und Weiterbildungen sind in JEDEM (besonders den medizinischen!) berufen zwingend notwendig und bei Medizinern sogar vorgeschrieben!

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