Ausbildung oder Psychiatrie?

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2 Antworten

Da du deine Krankheit nicht beim Arbeitgeber angeben musst, würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich den Vertrag unterschreiben, sobald es geht und erst danach in die Klinik. Wegen der Krankheit dürftest du nicht rausgeschmissen werden und wenn doch, dann wäre es so oder so dazu gekommen. Auf diese Weise hast du zumindest deinen Platz und kannst nach der Therapie zeigen, was in dir steckt und dass sich diese Unterbrechung gelohnt hat.

Ist vielleicht etwas fies dem Arbeitgeber gegenüber, aber da du schon so lange gesucht hast, solltest du dir das nicht verspielen.

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Wenn du die erste Behandlung bereits als wenig hilfreich empfunden hast, was ich durchaus nachvollziehen kann, denn mir ging es genau so, solltest du es vielleicht besser mit einer ambulanten Therapie versuchen.

Idealerweise würdest du den Ausbildungsbeginn auf den 1.9. verschieben, kannst ja sagen du fährst noch in den Urlaub ;) und könntest dich bis dahin um einen Therapieplatz bemühen. Ich weiss, dass Therapeuten derzeit überall voll sind und es nicht einfach ist, aber über deinen Psychiater oder auch Hausarzt kannst du schneller an einen Platz kommen. Dann kannst du die Therapie beginnen und gleichzeitig mit der Ausbildung starten! Keiner in der Firma wird etwas von der Therapie mitbekommen, diese kann gezielt beim Start in die Azubizeit helfen, du kannst dir eine Wohnung suchen und und und. Wogegen es bei einer stationären Therapie alles gar nicht so leicht ist.

Würde das ganze auf alle Fälle mit deinem Arzt besprechen, der dir auch die Einweisung ausstellt.

Viel Erfolg, wie auch immer du dich entscheidest!

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