Ausbildung oder 11. & 12. Klasse machen und dann studieren? Was sind jeweils die Vor- und Nachteile?

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3 Antworten

Auf jeden Fall erstmal (Fach-)Abi machen - selbst wenn Du eine Ausbildung machst. Studieren kannst Du immer noch. Aber später nochmal Abitur nebenberuflich nachzuholen ist echt hart.

So stehen Dir alle Türen offen und Du hast generell bessere Berufschancen.

Tipp: Wenn Du Dich selbstständig machst, arbeiter erstmal ein paar Jahre in dem Beruf und gründe dann. So kannst Du von der Erfahrung profitieren.

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Hi,

mach dein Abitur, dann hältst du dir alle Optionen offen. Es ist nie gut sich selbst Möglichkeiten zu verbauen, die man später vielleicht noch mal braucht.

Egal ob du nach dem Abi nun direkt studierst oder eine Ausbildung machst... du hast immer die Freiheit dich umzuentscheiden. Bist du erst mal aus der Schule draußen wird es immer schwerer Abschlüsse nachzuholen. Selbst wenn du deine vermeintliche Traumausbildung findest, vielleicht willst du in 5 oder 10 Jahren mal studieren. Und höhere Abschlüsse eröffnen einem immer mehr Möglichkeiten.

Lg Susan

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10. Klasse + Ausbildung
Um dann später studieren zu können benötigst du trotzdem noch die Fachhochschulreife für eine FH bzw. die Hochschulreife für eine Uni.

Der Abgang nach der 11. Klasse ermöglicht dir schon bereits eine Ausbildung mit BA-Abschluß (Ausbildung & Studium).

Abgang nach der 12. Klasse:

  • mehr Zeit um sich einen passenden Ausbildungplatz zu suchen
  • mehr Zeit um sich einen passenden Studienplatz zu suchen
  • eine Gelegenheit um den Notendurchschnitt der 11. Klasse zu verbessern.

Studium: hier kannst du bereits schon Zusatzqualifikationen studieren die du nach der Ausbildung erst durch ein Kurs bzw. Studium erlangen kannst.
zB- Buchhalter -> IHK-Buchhalter -> Bilanzbuchhalter

Außerdem kannst du dir deine FH bzw. Uni selbst auswählen.

Du mußt selbst deine Studiengebühren und Studienmaterialien zahlen.
Nebenjobs + Praktika + BaFöG + Untertützung der Eltern + Kindergeld (bis zum 27. Lebensjahr wärend der Ausbildung bzw. des Studiums)

Ausbildung: hier zahlt die dein Arbeitgeber ggfs wärend bzw. nach deinem Abschluß noch weitere Kurse und Qualifikationen. Wärend der ganzen Zeit erhältst du außerdem deine Ausbildungsvergütung bzw. später dein Grundgehalt.
Wenn du eine Ausbildung machst, möchte dein Arbeitgeber auch so lange wie möglich von deiner Ausbildung profitieren. Die Kosten für einen Auszubildenden sind hierbei nicht unerheblich.

Wenn du bei deiner Bewerbung schon auf deine Zukunft mit einem eigenen Betrieb hinweist könntest du dir damit sogar deine Chancen verschlechtern bzw. verbauen!

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