Ausbildung, Mutter bezieht Hartz4 aber geht arbeiten, wieviel bleibt für mich?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Weil du falsch rum denkst. Du bekommst nichts abgezogen sondern euch steht H4 zu weil euer beider Einkommen nicht ausreichend ist. 

Natürlich umso mehr Ihr/ Du selbst Verdienst umsoweniger Stütze/H4 steht euch zu.

Aber du willst doch bestimmt mal mehr haben wie nur H4. Darauf musst du hinarbeiten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit der Vergütung gehen noch keine Steuern ab,da werden nur Sozialabgaben fällig,erst ab ca. 950 € werden Steuern fällig !

Wenn diese 460 € deine Brutto Vergütung ist,dann stehen dir darauf erst mal deine 100 € Grundfreibetrag zu und von den übersteigenden 360 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) noch mal 20 %,also 72 € dazu und von 1000 € - 1200 € Brutto würden dir noch mal 10 % Freibetrag zustehen.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch von deiner Netto Vergütung abgezogen und das ergibt dann dein anrechenbares Nettoeinkommen.

Dieses wird dann von deinem Bedarf abgezogen und deine Mutter würde weniger Leistungen für dich bekommen,diese Kürzung musst du dann mit deinem anrechenbaren Einkommen wieder ausgleichen.

Das würden dann in deinem Fall hier 172 € an Freibetrag machen,wenn diese 460 € dein Brutto wären,also das was auf deinem Ausbildungsvertrag steht.

Dann würde dein Netto nach Abzug der 20 % Sozialabgaben von deinen 460 € Brutto bei ca. 368 € Netto liegen.

Zieht man deine 172 € Freibetrag dann von den 368 € Netto ab,dann läge dein anrechenbares Einkommen bei ca. 196 € und diese würde man deiner Mutter von deinem Bedarf abziehen,weil du jetzt selber Einkommen hast ( wie deine Mutter ) und deinen Bedarf zumindest teilweise selber decken kannst.

Diese 196 € müsstest du dann deiner Mutter geben bzw.wenn du Taschengeld vorher bekommen hast,dann könnte das damit verrechnet werden,dann bliebe dir etwas mehr übrig als deine 172 € Freibetrag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn deine Mutter arbeitet, bekommt sie ja "nur" aufstockend AlG 2.

Das gleiche gilt dann für dich, wenn dein eigenes Einkommen weniger beträgt, als "dein" Anteil an der Leistung deiner Mutter.

Wenn du mehr verdienst, fällst du aus der Bedarfsgemeinschaft deiner Mutter heraus. 

Dann musst du ihr deinen Anteil an der Miete und den Lebenshaltungskosten direkt zahlen.

Du "gehst arbeiten" um für deinen EIGENEN Lebensunterhalt aufzukommen. Es wird dir nichts abgezogen. Aber du bekommst auch nichts mehr geschenkt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Aber das können die doch nicht ernsthaft machen?

Was? Das Du mit Deiner Ausbildungsvergütung Deinen Lebensunterhalt teilweise selbst bezahlen musst?

Wozu geh ich dann Arbeiten, wenn ich eh alles abgezogen bekomme?

Damit Du nicht mehr so sehr auf das Geld anderer angewiesen bist.

Außerdem wird Dir nichts von Deiner Ausbildungsvergütung abgezogen, sondern Deine Mutter bekommt weniger Leistungen für Dich, weil Du ja jetzt eigenes Geld verdienst.

Warum sollst Du weiterhin den vollen Satz vom Amt bekommen, wenn Du Geld verdienst & einen gewissen Anteil Deiner Kosten selbst zahlen kannst?

Wie sich die Leistungen vom Amt für Eure Bedarfsgemeischaft ändern, hängt von Deinem Verdienst & den Freibeträgen ab, die Du hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du bekommst nichts abgezogen. Du verdienst halt dazu und euer Bedarf an Unterstützung verringert sich. So sollte das sein - das ist das Ziel ;)

Du solltest dann natürlich auch Deiner Mutter was abgeben, da du dinen Unterhalt ja nun selber verdienst und nicht mehr auf die Stütze angewiesen bist, die momentan ja noch an Deine Mutter für Dich ausgezahlt wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist normal das du von deinem Gehalt steuern zahlen must aber in deinem Fall sind das eher Lohnsteuern+vewrsciherungen und die kanst du bis zu einer gewissen summe dir ab januar des Näschstens jahres wiederhohlen vom Finanzamt da du ja auch kosten für  deine Ausbildung hast zb Fahrtskosten Schulkosten Arbeitskleidung usw.Das jobcenter kann dir nur Deinen Mietanteil abverlangen alles andere must du mit deiner mutter  Regeln zb wieviel kostgeld du abgibst was sie ja auch Entlastet ansonsten gehörst du nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft solange wie du in der Ausbildung bist Was du an Verflegungskosten zahlen solst hat das Jobcenter nicht zu entscheiden..-Dir wird nicht alles abgezgen das würde nur passieren wen du am arbeiten wärst und bei deiner Mutter wohnst aber Das würde nicht dir dan abgezogen werden sondern bei deiner mutter dan..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du verdienst zu wenig, Du zahlst keine Steuern. Die 20 %, die abgehen, sind die Sozialversicherungebeiträge, also Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Rentenbeitrag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
GutWohnen 23.01.2016, 16:10

Meinte ich, tschuldigun

0
Stellwerk 23.01.2016, 16:12
@GutWohnen

Die Beiträge sind obligatorisch, das ist unabhängig von Hartz IV Deiner Mutter. Ging mir ähnlich, ich hatte 628,- brutto in der Ausbildung, aber de facto blieben keine 500. Wenn Du noch bei Deiner Mutter wohnst, wird es hinhauen. Eigene Bude ist dann nicht drin. Falls Du wegen der Ausbildung umziehen musst, kannst Du evt. BAB (Bundesausbildungsbeihilfe ) beantragen. Oder, wenn es eine schulische Ausbildung ist, auch Schülerbafög.

0

Du bezahlst ab dem 3. Jahr Lohnsteuer. Dir wird alles, wie beim
gewöhnlichen Arbeitnehmer abgezogen. In der Jahressteuererklärung kannst
die Steuer zurückholen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Stellwerk 23.01.2016, 16:14

Ab dem 3. Jahr aber auch nur, wenn die Ausbildungsvergütung über einem bestimmten Betrag liegt.

0

Die Miete wird bezahlt wenn deine Mutter Hartz4 bezieht, für Verpflegung würd ich 100-150 €im Monat dazu geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wohnzuschuß sollte man dennoch weiterhin bekommen, zumindest teilweise.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?