Ausbildung Minijob und Honorartätigkeit. Wie versteuern?

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3 Antworten

Hallo,

für die kostenlose Familienversicherung über die Krankenkasse der Eltern gibt es nach § 10 SGB V zwei wesentliche Voraussetzungen:

  • die Summe aller Bruttoeinkünfte darf 385 Euro nicht überschreiten (wenn man einen Minijob als Arbeitnehmer hat, gilt ausnahmsweise die Grenze von 450 Euro)

  • es darf keine hauptberufliche selbständige Tätigkeit ausgeübt werden. Bei der Abgrenzung haupt- oder nebenberuflich prüft die Krankenkasse wöchentliche Arbeitszeit und alle Einnahmen.

Am besten mit der Krankenkasse Kontakt aufnehmen und eine schriftliche Entscheidung der Krankenkasse anfordern.

Gruß

RHW

Honorartätigkeit.....klingt nach Rechnung schreiben, das machen "Unternehmer" und Selbständige mit Gewerbe (hier gibt es viele Bestimmungen hinsichtlich der Umsatzssteuer). Also, ich meine, man muß ein Gewerbeanmelden ...und sich ggf. als steuerlicher "Kleinunternehmer" erfassen lassen, der Fragebogen vom Finanzamt kommt (in Berlin) unaufgefordert nach Anmeldung beim Gewerbeamt) Ausnahme gibt es bei den sog. "Freiberuflern" - Architekten, Anwälte etc..... Achtung, wer Kleinunternehmer ist (optiert hat), darf keine Umsatzsteuer/ Mehrwertsteuer ausweisen ...und sich auch keine Vorsteuer ziehen ( muß man also überlegen, ob man viele Ausgaben durch seine Honorartätigkeit hat, aus denen man die MWST 19% zurückerhalten könnte) Die Entscheidung gilt für mehrere Jahre (ich glaube, fünf) ..auf jeden Fall erkundigen. Die Krankenkassen wollen auch (bei Familienversicherten) die Höhe der eigenen Einkünfte wissen...Außerdem müssen Gewerbetreibende eine Gewinnermittlung am Jahresende einreichen..Der Minijob ist, solange pauschalversteuert mit 2 % vom Arbeitgeber ..außen vor. Sonst gilt das Discountereinkommen auch als Einnahme und ist steuerpflichtig zusammen mit den Honoraren, Steuerpflicht tritt allerdings erst bei ca 950 € nonatlichen Einkünften ein..........also, das in Kürze, ggf. nochmal fragen.. oder nochmal selbst Recherche....Beste Grüße

  • Finanzamt

Der Minijob ist steuerlich uninteressant, sofern er pauschal abgerechnet wird und nicht nach Lohnsteuerklasse.

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